SpVgg Auerbach/Streitheim e. V.

 

Berichte - Leichtathletik

2020 - 2019 - 2018 - 2017 - Archiv

 

Abendsportfest war ein voller Erfolg

Horgau.  Knapp 300 Athleten aus 70 Vereinen die 430 Meldungen abgaben, erlebten am Mittwochabend im Horgauer Rothtalstadion einen unvergesslichen Abend. Schon am Parkplatz konnte man anhand der Auto-Kennzeichen erkennen, ganz Deutschland war vertreten. Zwar fehlten die Besten der Besten, die am kommenden Wochenende in Braunschweig ihre Deutschen Meisterschaften austragen, doch die zweite Reihe war zahlreich beim Abendsportfest der SpVgg Auerbach/Streitheim vertreten. So standen eine Reihe von deutschen und bayerischen Meistern auf den Starterlisten der 31 Wettbewerbe, dementsprechend waren auch eine Reihe ausgezeichneter Ergebnisse und verhalfen dem Abend zu etwas Besonderem. Allen voran drei neue Stadionrekorde innerhalb von 30 Minuten. Waren diese in den letzten Jahren eher dünn gesät und zum Teil noch aus den 70-er Jahren, erzielt bei den Länderkämpfen Bayern gegen Ungarn, Israel und Württemberg, so holten sich diesmal allein drei Athleten einen neue Stadionrekord. Zwei waren es in der Disziplin 3000 m. Im Vorfeld wurde Nick Hoocker vom AC Leeds(Großbritannien) als großer Favorit gehandelt, doch dem kaufte vom Start weg Janie Wellliamson von Quelle Fürth die Schneid ab und stürmte auf und davon. Mit 8:25,49 Min. blieb er damit unter acht Sekunden unter dem bisherigen Rekord von Josef Lechner aus 1979. Ihren Rekord vom Jahre 2003 verlor auch Petra Stockmann von der TGV Augsburg, die in einem furiosen Lauf von Maria Kerres vom SWC Regensburg in 9:53,06 Minuten um rund 15 Sekunden unterboten wurde. 1,86 m konnte die vorjährige deutsche Jugendmeisterin Lavinija Jürgens vom TSV Kranzegg als Bestleistung im Hochsprung vorweisen, der Stadionrekord in Horgau stand auf 1,76 m. Jürgens ließ die Latte auf 1,77 m legen und flog im zweiten Versuch locker darüber. Da sie am Wochenende in Braunschweig startet,  verzichtete sie auf weitere Sprünge und freut sich schon auf das nächste Jahr, wo sie die Geldprämie für einen neuen Stadionrekord von Wüstenrot-Regional- verkaufsleiter Alexander Kohler wieder abholen will. Für diesen war dieses Abendsportfest mit drei neuen Rekorden ein teurer Spaß, dafür freuten sich die Sportler umso mehr.  Einen Abend voller neuer persönlicher und zum Teil auch neuer Vereinsrekorde konnte auch die Mehrkämpferin Angela Stockert von der SpVgg Auerbach/Streitheim verbuchen. Zweite im Hochsprung mit 1,68 m, und jeweils Erste mit Kugel (13,63m) und Speer (41,67 m ). Ebenfalls überzeugen konnten im Weitsprung ihre Vereinskameradinnen Emiliy Schuster mit 5,17 m und Sophia Müller mit 5,01 m. Gegen ausgezeichnete Konkurrenz konnten sich vom Veranstalter noch Maximilian Tauber in U12 über 50 m in 7,75 Sek, Lucas Wiedemann (U16) über 100 m in 12,20 Sek. Tobias Stiastny mit 36,92 m mit dem Speer in U16 und Simon Kastner bei den Männer im Kugelstoßen mit 10,67 m einen Sieg sichern. Eine tolle Leistung vollbrachte auch Felix Luckner von der LG Reischenau-Zusamtal, der in der hervorragenden Zeit von 8:59,67 Min über 3000 m ins Ziel kam.

Die SpVgg Auerbach/Streitheim arbeitete bei dieser Veranstaltung unter Leitung von Ralf Kuen zum ersten Male mit dem europäischen Seltec-Wettkampfprogramm und viele Internet-Nutzer in aller Welt waren live beim Sportfest dabei. Nicht zu beneiden waren an diesem Abend die über 50 Kampfrichter und Helfer, sowie Michael Wagner der die technische Leitung hatte, von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Der erste Startschuss wurde um 17 Uhr von Starter Harry Jurascheck abgefeuert und der letzte Schuss fiel erst um 21.30 Uhr als der fünfte 3000 Meterlauf mit dem Rest der 90 Läufer auf die siebeneinhalb Stadionrunden geschickt wurden. Genauso lang waren die Kampfrichter beim Speerwurf im Einsatz. Sie mussten von 65 Werfern knapp 400 Würfe ausgemessen und gewertet werden. Am späten Abend wurde es dann doch noch einmal hektisch. Da das Stadion kein normales Flutlicht hat, wurde das Licht in den benachbarten Plätzen eingeschaltet. Außerdem half die Freiwillige Feuerwehr Auerbach mit Scheinwerfern aus, doch die Helligkeit war so schwach, dass die Kamera der Zeitnahme nicht mehr einwandfrei funktionierte. Also wurde Helfern einfach Scheinwerfer in die Hand gedrückt, die dann den Zielbereich einigermaßen erhellten.

Alle Ergebnisse unter www.ladv.de und www.blv.de

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Tobias Stiastny setzt sich in Deutschlands Spitze fest

München. Mit einem  Riesenwurf auf 42,08 m mit dem Diskus, belegte der vierzehnjährige Tobias Stiastny von der SpVgg Auerbach/Streitheim,  nicht nur mit einem sagenhaften Vorsprung beim Munich Callenge III in München Platz eins, sondern er schob sich in der Deutschen Bestenliste in M14 auf den zweiten Platz vor. Egal ob Kugel, Speer oder Diskus, er dominiert bei jedem Wettkampf das Geschehen. Neben dem zweiten Rang mit dem Diskus, belegt Stiastny auch mit 13,05 m Platz drei in Deutschland. Auf die hoffentlich noch kommende Meisterschaftssaison bereiten sich auch Angela Stockert, Sophia Müller und Emily Schuster vor. So gewann trotz eines Strauchlers, Stockert die 100 m Hürden der Frauen in 14,62 Sek und über 200 Meter war sie in 25,81 Sekunden auf dem fünften Rang der 30 Starterinnen zu finden. Noch einen Platz besser platzierte sich Sophia Müller in 25,75 Sek., während Emily Schuster in 26,00 Sek. knapp dahinter einlief.

Eine sehr gute Leistung für einen 52-jährigen brachte Günter Tauber auf die Bahn. In 2:23,04 Minuten über 800 Meter war das Rang acht in der Männerklasse.   Koh.


Leichtathletik-Abendsportfest kann alle Rekorde brechen

Horgau. Mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge sieht Auerbachs Leichtathletikabteilungsleiter Johann Kohler dem Leichtathletikabendsportfest am kommenden Mittwoch ab 17 Uhr im Rothtalstadion entgegen. Erfreut ist er über das große Interesse von fast 300 Athleten aus ganz Deutschland, traurig macht ihm die Tatsache, dass er aus Corona-Gründen rund die gleiche Zahl von Athleten eine Absage erteilen musste. So war die Schließung des Meldeportals zum 31.Juli angekündigt, musste aber bereit am 20.Juli vom EDV-Spezialisten Ralf Kuen wegen Erreichung der Maximalteilnehmerzahl geschlossen werden. Dadurch können heuer viele Stammgäste aus ganz Süddeutschland nicht mehr teilnehmen, da diese gewohnt waren, noch am Abend für das Leichtathletik-Meeting nachzumelden. Darum bittet Johann Kohler alle Vereine, Trainer und Athleten die noch nicht gemeldet haben, nicht nach Horgau zu kommen, da für die Veranstaltung auch keine Zuschauer zugelassen sind.  

Durch die Corona-Krise sind diesmal über 50 Kampfrichter und freiwilligen Helfer notwendig, um die Veranstaltung reibungslos über die Bühne zu bringen. Deshalb wird schon um 17 Uhr mit den Schülern begonnen, damit sich nicht später so viele Teilnehmer gleichzeitig auf der Bahn aufhalten. Eine Herausforderung für den Veranstalter dürfte auch der abschließende 3000 Meterlauf ab 20.15 Uhr werden.  Fast 90 Läuferinnen und Läufer haben für diese Disziplin gemeldet, so rechnet man, dass der letzte Lauf gegen 21.30 Uhr gestartet werden kann. Da im Rothtalstadion nicht überall gute Lichtverhältnisse vorhanden sind, hilft mit Scheinwerfern die Freiwillige Feuerwehr Auerbach aus. 

Geht man nach den in den Meldungen angegeben Leistungen der Athleten aus, so wird dieses Abendsportfest auf Grund der gemeldeten Spitzenathleten, zu einem Rekordfestival. Beim Blick in die Liste der Stadionrekorde, die zum Teil noch aus den 70-iger Jahren stammen, sind mindestens vier davon gefährdet. Einer davon ist der Hochsprung der Frauen, wo die deutsche Jugendhochsprungmeisterin Lavinja Jürgens vom TSV Kranzegg, den bestehenden Rekord (1,76 m) von der Augsburgerin Gabi Schlecht aus 1978 knacken will. So wurde Sponsor Wüstenrot-Regionalleiter Alexander Kohler bereits informiert eine größere Brieftasche mitzunehmen, denn er honoriert jeden neuen Stadionrekord mit einem Geldbetrag. koh

Vereinsrekorde fallen trotz Corona wie reife Früchte

Germering/Regensburg. Das viele Einzeltraining während der Coronapause trägt bei den Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim Früchte. Deshalb trumpfen sie auch bei den ersten Starts nach der Pandemiepause auf und stellten neue Vereinsrekorde in ihren jetzigen Altersklassen am Fließband auf. So auch Angelika Stockert, die nach fast zweijähriger Verletzungspause wieder bei Leichtathletikveranstaltungen voll angreifen will. Das gelang ihr bereits beim ersten Start am vergangenen Wochenende in Regensburg und in Germering bei den Frauen. Gegen die Hürdenelite aus Deutschland und Österreich erkämpfte sie sich als Mehrkämpferin trotz eines nicht idealen Startes, in 14,23 Sekunden über 100 m Hürden einen zehnten Platz. Diese Zeit hätte zum Endlauf gereicht, doch zugunsten des Weitsprunges verzichtete sie. Und es lohnte sich, denn von ihren sechs Versuchen landete sie fünfmal jenseits der Schallgrenze von fünf Metern und holte sich mit 5,33 m den fünften Rang.  Am Tage vorher in Germering beim Meeting glänzte sie als jüngste Teilnehmerin mit 13,74 Meter im Kugelstoßen und Rang zwei. Alle ihre drei Leistungen bedeuten neuen Vereinsrekord, über 100 m Hürden löste sie die 15,85 Sekunden von Andrea Cordella aus 2006 ab, im Kugelstoßen verlor Anne Rieger ihren sechs Jahre alten Rekord mit 11,57 Meter und im Weitsprung übertraf Stockert Susanne Gay, die 1983 5,28 m erzielte.Nicht zu bremsen ist auch bei der männlichen Jugend M14 Tobias Stiastny. So hatte der von ihm gehaltene Vereinsrekord von 12,21 Meter nur eine Woche Gültigkeit, denn er steigerte sich nochmals deutlich und wuchtete die vier Kilo schwere Kugel auf 13,05 Meter und stellte zudem eine neue bayerische Bestleistung in seiner Altersklasse auf. Pech hatte sein gleichaltriger Vereinskamerad Lucas Wiedemann über 100 m. Wegen eines Fehlstartes eines Konkurrenten musste er beim zweiten Versuch höllisch aufpassen um nicht selbst einen Fehlstart und somit die Disqualifikation zu verursachen. Trotzdem gelang ihm in 12,45 Sek. und Rang zwei. eine neue persönliche Bestleistung. Mit den Leistungen von Emily Schuster in der Klasse weibliche Jugend U20 war Trainer Lothar Schmitt zufrieden, denn die 12,84 m über 100 m waren Rang drei, die 5,03 m im Weitsprung der vierte Platz und die 9,42 m mit der Kugel neue persönliche Bestleistung. Wegen Studium war das Training bei Sophia Müller in der Frauenklasse massiv eingeschränkt, trotzdem konnte sie mit 13,05 Sekunden über 100 m und dem vierten Rang und im Weitsprung mit dem dritten Platz und 5,02 Meter mehr als zufrieden sein. Koh.  

Tobias Stiastny beginnt wieder wie er aufgehört hat


Erding. Fröhliche Gesichter wohin man schaute im Erdinger Stadion. Mit dem „Auf geht`s Meeting“ trafen die Veranstalter voll ins Schwarze und die Leichtathleten strömten von überall her, um beim wegen Corona verspäteten Bahnsaisonstart dabei zu sein. Mit dabei auch die beiden Auerbacher Tobias Stiastny und Lukas Wiedemann in der Klasse M14. Bei seinem ersten Start in dieser Altersklasse bewies Stiastny, dass er auch heuer zu den Besten in Bayern gehört. Insgesamt 12 Vereinsrekorde konnte er in den letzten zwei Jahren für sich verbuchen und wie er bewies, setzt er diese Serie auch heuer fort. Zwar sind die Gewichte der Sportgeräte heuer deutlich gestiegen, Kugel von drei auf vier Kilo und Diskus von 750 auf 1000 Gramm, aber am Ende eines hochwertigen Wettkampfes triumphierte wieder einmal der Vierzehnjährige von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Zweimal Sieger mit dem Diskus mit 41,07 m und mit der Kugel mit 12,21 Meter und beide Male neuer Vereinsrekord. Diese hatte bisher Simon Kastner seit 2014 mit 34,27 und 11,86 Meter inne. Mit diesen Leistungen gehört Tobias Stiastny zu den Titelfavoriten bei den Bayerischen Meisterschaften Ende September. Zufrieden konnte auch sein gleichaltriger Vereinskamerad Lucas Wiedemann über 100 m sein. In einem sehr guten Teilnehmerfeld kam er mit 12,51 Sekunden auf dem beachtlichen sechsten Rang, bei ihm war aber deutlich anzumerken, er hat den Sprung von 75 m auf nun 100 m noch nicht ganz vollzogen.

Mit von der Partie in Erding war auch Auerbachs Abteilungsleiter Johann Kohler. Mit einer Sondergenehmigung des Veranstalters, konnte er als Beobachter wegen der Corona-Bestimmungen teilnehmen. Die SpVgg Auerbach/Streitheim ist nämlich am Mittwoch, 5. August im Horgauer Rothtalstadion selbst Ausrichter  eines Leichtathletik-Abendsportfestes. In weiser Voraussicht wurde in diesem Jahr der Meldetermin bereits zum 31. Juli festgesetzt, ebenso sind Nach- und Ummeldungen wegen Corona nicht möglich. Und siehe da, es setzte eine Flut von Anmeldungen ein, wie es in der über 40-jährigen Geschichte des Abendsportfestes noch nie gab. Innerhalb von zwei Wochen 485 Meldungen von 260 Teilnehmern aus 66 Vereinen stellen aber die absolute Obergrenze dar.  Schweren Herzens mussten Johann Kohler und der EDV-Verantwortliche Ralf Kuen am Montagmorgen die Reißleine ziehen und das Meldeportal schließen. Sofort setzte ein reger Telefon- und Mailverkehr ein, auch von deutschen Spitzenathleten, doch die Verantwortlichen müssen hart bleiben, denn sie wollen kein Risiko eingehen. koh.

 

Auch Auerbachs Spitzen-Leichtathleten leiden unter der Corona-Krise

Auerbach. Während auf der Sportanlage Rothtal in Horgau wegen dem Corona- Betretungsverbot gähnende Leere herrscht, versuchen auf Sichtweite zum Stadion auf Feldwegen im Einzeltraining, mehrere Leichtathletinnen sich in Form zu halten. Angela Stockert (20 Jahre), Sophia Müller (20) und Emily Schuster (19), die seit rund 13 Jahren bei der SpVgg Auerbach/Streitheim trainieren und auch starten, haben so eine Krise noch nie erlebt. Während der Bundesliga-Profifußball bereits wieder auf den Trainingsplätzen ihre Übungseinheiten absolvieren und voraussichtlich am 9. Mai mit dem Spielbetrieb starten, dürfen bayerische und auch deutsche Spitzenleichtathleten Sportstätten nicht einmal betreten. Deshalb sitzt der Frust besonders tief bei den Athleten, denn wie soll Hürdenlauf, Hochsprung, Kugelstoß oder Diskus- und Speerwurf geübt werden, wenn nicht einmal die eigene Wettkampfanlage benützt werden darf. Zwar wurden die bayerischen und auch deutschen Meisterschaften in den September, allerdings noch ohne Termin, verlegt, doch die Zeit läuft den Athleten davon und es fällt ihnen allen schwer nicht die Flinte ins Korn zu werden und ihre Laufbahn zu beenden. Seit Oktober 2019 läuft bereits für die drei Damen Stockert, Müller und Schuster die Vorbereitung für die Saison. Sechs Tage jede Woche bestreiten sie ein aufwändiges und schweres Trainingsprogramm, das jetzt im März jäh unterbrochen wurde. Trainer Lothar Schmitt, der ehemalige Bundestrainer der Mehrkämpfer, investierte bis zum Abbruch sehr viel, denn da Angela Stockert in München studiert, verlegte er zeitweise das Training vom BLV-Mehrkampfstützpunkt Horgau in die Leichtathletikhalle auf dem Olympiagelände in München. Deshalb war auch für ihn die behördlich angeordnete Zwangspause eine Horrorvorstellung, besonders weil niemand weiß, wann und wie es weitergeht. Vor allem für Stockert, eine der besten Mehrkämpferinnen in Deutschland, trifft diese Krise mehr als hart. In 2017 zusammen mit Müller und Schuster noch deutscher Mannschafts-Mehrkampfmeister und im Einzel deutsche Vizemeisterin, verletzte sich im Jahre 2018 so schwer, dass sie bis Herbst 2019 mehr bei Sportärzten statt im Stadion zu finden war. Leider verlor sie dadurch ihre Zugehörigkeit zum Bundeskader, die sie sich heuer wieder zurückholen wollte. Um dies vielleicht noch zu bewerkstelligen, trainieren seine Mädels nach von ihm geschriebenen Trainingsplänen auf eigene Faust in Wald und Flur. Deshalb hat die vorjährige bayerische Jugendmeisterin über 400 m Sophia Müller heuer die 200 m Sprintstrecke im Wettkampf-Visier, während Emily Schuster nach wie vor den Mehrkampf in der Planung hat. Jetzt hoffen die Drei, die dem bayerischen Leistungskader angehören und auch die weiteren Nachwuchstalente der SpVgg Auerbach/Streitheim, auf eine baldige Lockerung der Maßnahmen. „Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, wir haben kein Ziel auf das wir hinarbeiten sollen“ sind sich die Athletinnen einig. Deshalb hat sich Abteilungsleiter Johann Kohler auch an die bayerischen Staatsministerin Carolina Trautner gewandt und um wenigstens Einzeltraining von Kaderathleten auf den Sportanlagen zu ermöglichen. Zumal die Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim heuer am 14. und 27. Juni Ausrichter von mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften ist und mit dem Nationalen Abendsportfest am 4. August und den Landkreismeisterschaften am 26. September noch zwei weitere Veranstaltungen anstehen. Ob alle oder nur einzelne dieser Veranstaltungen stattfinden, steht ebenfalls in den Sternen. koh.  

 


Angela Stockert holt zwei Silbermedaillen bei den bayerischen Hallenmeisterschaften

München. Über 700 der besten bayerischen Leichtathleten kämpften an zwei Wettkampftagen um den Titel eines bayerischen Hallenmeisters. Dabei waren auch sechs Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, die die erforderlichen Qualifikationsnormen im Vorfeld erfüllt hatten. Mit zwei Silbermedaillen, trotz eineinhalbjährlicher Pause und jetzt zum ersten Male von der Jugend- in die Frauenklasse gewechselt, kehrte  die 20-jährige Angela Stockert aus der bayerischen Hauptstadt München zurück. Mit neuen persönlichen Bestleistungen belegte sie sowohl über 60 mm Hürden in 8,72 Sekunden und im Kugelstoßen mit 13,51 m jeweils den zweiten Platz und somit die Vizemeisterschaft. Geschlagen geben musste sie sich jeweils in beiden Disziplinen gegen ältere und mehrfache bayerische Meisterinnen. Die von Stockert gelaufene Zeit würde sogar die Qualifikation für die deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig bedeuten, doch die Athletin und ihr Trainer Lothar Schmitt wollen nach der langen Verletzungspause kein Risiko eingehen und bereiten sich auf die Freiluftsaison vor. Pech hatte dagegen ihre um ein Jahr jüngere und noch in der U20 startende Vereinskameradin Emily Schuster. Im Weitsprung fehlten ihr auf dem vierten Rang mit 5,23 m nur fünf Zentimeter zur Bronzemedaille und auch über 60 m Hürden in 9,30 Sek. fehlte ihr ebenfalls nur eine Winzigkeit zum dritten Platz und einer Medaille. Trotz einer neuen Bestleistung über die 60 m Sprintstrecke in 8,12 Sek war sie mit ihrem neunten Rang nicht ganz zufrieden. Im Kugelstoßwettbewerb der M15 sorgte Tobias Stiastny wieder für eine tolle Leistung. Als einziger 14-jähriger in dieser Klasse fühlte er sich bei den um ein Jahr älteren Gegner sehr wohl und stieß die vier Kilo schwere Kugel auf die neue Bestleistung von 11,38 m, dies war der fünfte Rang. Ähnlich behauptete sich in M15 Lucas Wiedemann über 60 m mit der Zeit von 7,62 Sek. auf dem neunten Platz. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass hier die Plätze eins bis acht, ausnahmslos 15-jährige Starter waren, bei einem 25 Athleten umfassenden Teilnehmerfeld. Den dritten neunten Platz bei diesen großen Teilnehmerfeldern erreicht in der Altersklasse W15 Sarah Lindmair mit 1,50 m im Hochsprung, während sie über 60 m mit 8,86 Sek und Julia Bschorr (U18) mit neuer Bestzeit von 8,34 Sek. über diese Strecke im Mittelfeld landeten.

 

Ebenfalls in München, jedoch nicht in der Halle sondern beim Stadioncross, gewannen über 5,5 Kilometer die für die SpVgg Auerbach/Streitheim startende Günter Tauber die Männerklasse in 21.23 Min, während sein 10-jähriger Sohn Maximilian über 950 m in 3:12 Min. sich durchsetzen konnten. koh.
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Lucas Wiedemann und Tobias Stiastny werden südbayerische Vizemeister

Auerbach. Besser kann man in die neue Altersklasse nicht starten. Lucas Wiedemann und Tobias Stiastny von der SpVgg Auerbach/Streitheim starten ab dieser Saison in U16 bei den 14-jährigen und feierten einen gelungenen Einstand als Vizemeister bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften Teil II in München. Lucas Wiedemann, mit der sechsbesten Zeit für diese Titelkämpfe gemeldet, setzte sich gegen 34 der 35 Konkurrenten über den 60 m Sprint durch und wurde Zweiter im Endlauf in neuer persönlicher Rekordzeit von 7,78 Sekunden. Bereits im Vorlauf erzielte er hervorragende 7,88 und steigerte sich im Zwischenlauf auf 7,82 Sekunden, die er im Endlauf nochmal toppte. Ähnlich verlief der Wettkampf für seinen gleichaltrigen Vereinskameraden Tobias Stiastny beim Kugelstoßen. Da er nun zur Jugend gehört, wurde das Gewicht der Kugel von drei auf vier Kilo im Wettkampf erhöht und er schien dies nicht einmal zu bemerken. Nur wenige Zentimeter hinter seinem bisherigen Rekord mit der leichteren Kugel, schlug sein Wettkampfgerät bei 10,53 m auf dem zweiten Rang ein. Zwar gewann bei der weiblichen Jugend U20 Emily Schuster ihren Zeitlauf über 60 m Hürden in 9,66 Sekunden, in der Endabrechnung war dies der fünfte Rang unter den 18 Starterinnen. Exakt der gleiche Platz im Weitsprung. Mit 5,21 m war sie jedoch noch nicht ganz zufrieden, doch bei den bayerischen Hallenmeisterschaften in zwei Wochen will sie wieder um den Titel mitkämpfen. Nicht ganz vorne, aber trotzdem gute Leistungen erzielten die U16 Mädchen in verschiedenen Disziplinen. Sarah Stadler holte sich in W15 mit 1,51 m im Hochsprung Platz sechs und blieb nur um einen Zentimeter hinter ihrer Bestleistung zurück. Die anderen Auerbacher Athletinnen landeten im Mittelfeld, Laura Braun im Weitsprung mit 4,29 m, Annika Schußmann  sowie Rebecca Kuchenbaur mit 8,29 beziehungsweise 7,03 m im Kugelstoßen. Internationale Wettkampfluft durfte dagegen Angela Stockert im Sindelfinger Glasplalast schnuppern. Beim Hallenmeeting konnte sie wieder nach ihrer Verletzungspause im überregionalen Geschäft mit 7,88 Sekunden über 60 m als Fünfte bei den Frauen zurückmelden. koh

 


Leichtathletin Angela Stockert feiert ein gelungenes Comeback

 

München. Mit den südbayerischen Hallenmeisterschaften Teil 1, eröffneten die Leichtathleten die Saison in der Halle. Auch die SpVgg Auerbach/Streitheim war mit einigen Athleten vertreten, unter ihnen die seit eineinhalb Jahren verletzte Spitzensportlerin Angela Stockert, die heuer wieder durchstarten will. . Da sie noch einige Qualifikationsnormen für höhere Meisterschaften benötigt, startete sie in mehreren Disziplingen und alles ging gut. Zur Freude von Trainer Lothar Schmitt bestand sie mit Bravour die erste Belastungsprobe und wurde bei den Frauen südbayerische Meisterin über 60 m Hürden. Mit 8,92 Sekunden konnte keine ihrer Konkurrenten ihr das Wasser reichen. Zusätzlich holte sie sich noch beim Kugelstoßen mit 12,38 m und über 200 m in 26,14 Sek. die Bronzemedaille. Nicht so gut lief es bei den restlichen Auerbacher Athleten. Gesundheitlich nicht voll auf der Höhe war der Wettkampf für Emily Schuster, die als Jugendliche bei den Frauen startete, ein gebrauchter Tag. Zwar kam sie mit 8,35 Sek. im Vorlauf über 60 m in den Zwischenlauf wo sie die gleiche Zeit erreichte und ausschied. Nicht zufrieden war sie mit dem 5. Platz im Weitsprung mit mäßigen 4,99 m und dem 10. Rang mit 27,20 Sek. über 200 m.  Über die Vorläufe über die Sprintstrecke von 60 m kamen in weibliche U18 Julia Bschorr (8,45 Sek) und Olivia Crosby (8,53 Sek) in den Zwischenlauf, hier war dann Endstation. Nicht weiter in den Zwischenlauf kamen die beiden männlichen U18 Teilnehmer Johannes Möckl (8,00) und Tim Mayländer (7,89) und bei den Männern Simon Kastner mit 7,45 Sekunden. Kastner kam im Kugelstoßen auf Rang zehn mit 10,15 m und Julia Bschorr bei der Jugend mit 10,23 m auf Platz elf. koh