SpVgg Auerbach/Streitheim e. V.

 
 

Berichte - Leichtathletik

2018 - 2017Archiv



Emily Schuster wird Fünfte bei deutschen Meisterschaften 



An der vorletzten Hürde war die Welt von Sophia Müller (212) noch in Ordnung. Einen Sekundenbruchteil später war der Traum von einer Medaille von Sophia Müller zu Ende. 





Mit dem Lauf über 100 m eröffnete Emily Schuster  (links) eine beispiellose Aufholjagd im Siebenkampf 





Zwei der besten deutschen Siebenkampf-Leichtathletinnen Deutschlands. Die Fünfte Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim und die Dritte und Bronzemedaillengewinnerin Luisa Tremel vom TSV Gersthofen. Maßgeblichen Anteil am Erfolg haben auch die Trainer Lothar Schmitt, Christine Saumweber und Josef Liepert. V.l.n.r. 


Wesel.  Bange Minuten mussten die Leichtathletik-Delegationen des TSV Gersthofen und der  SpVgg Auerbach/Streitheim in Wesel nahe der holländischen Grenze, nach der letzten Disziplin des Siebenkampfes  bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften überstehen. Holt Luisa Tremel nach dem abschließenden 800 Meterlauf noch die anvisierte Medaille und kommt Emily Schuster noch unter die ersten Zehn der 44 besten deutschen Mehrkämpferinnen der Altersklasse U18.  „ Ich empfinde nur Glück“  brach es von Josef Liepert vom TSV Gersthofen heraus, als der dritte Platz mit 5.145 Punkten und somit die Bronzemedaille für Luisa Tremel feststand. Gleich nebenan hellte sich auch das Gesicht des Auerbacher Trainers Lothar Schmitt auf, als auf der Anzeigetafel der fünfte Platz mit 5.019 Punkten seines Schützlings Emily Schuster aufleuchte. Gerade Schmitt durchlebte in den drei Tagen Wesel alle Höhen und Tiefen eines Trainers.

Es tat weh, als er die Stellplatzkarte seiner besten Athletin  Angela Stockert am Freitag im Kuvert lassen musste. Sie reiste am Donnerstag zwar mit an, doch ein Start war auf Grund ihrer Verletzung aussichtslos. So stand in der Altersklasse U20 nur noch Sophia Müller am Freitagfrüh um 11 Uhr  am Start. Vom Stadionsprecher als deutsche Mannschaftsmeisterin des Vorjahres vorgestellt, nahm  sie den Siebenkampf mit  100 m Hürden in Angriff.  In ihrer Paradedisziplin wollte sie mit mindestens 800 Punkten den Grundstein für einen Erfolg legen. Bis zur neunten Hürde klappte dies hervorragend, doch an der letzten war der Traum vorbei. Aus unerklärlichen Gründen strauchelte sie, lief auf die Hürde auf, stieß diese mit ihrem Oberschenkel um und konnte sie dadurch auch nicht mehr überqueren. Null Punkte, übrigens der einzige Nuller sämtlicher 27 Athletinnen, da stellte sich nur die Frage aufgeben oder weitermachen. Sie machte weiter und absolvierte die restlichen sechs Disziplinen mit für sie durchschnittlichen Ergebnissen.

Während das Trainerduo Christine Saumweber und Josef Liepert vom TSV Gersthofen ihre Athletin Luisa Tremel am Samstagvormittag auf den Wettkampf einstimmten, hatte Lothar Schmitt von der SpVgg Auerbach/Streitheim es hier schon schwerer. Das Missgeschick Ihrer Vereinskameradin Sophia Müller ging auch an Emily Schuster nicht spurlos vorüber und Aufbauarbeit war hier gefragt, zumal Tremel sich für die bei den bayerischen Meisterschaften erlittene Niederlage gegen Schuster revanchieren wollte. Dies zeigte sich bereits im 100 m Hürdenlauf, hier holte Tremel 866, Schuster 830 Punkte. Noch deutlicher wurde es in der zweiten Disziplin, dem Hochsprung. Tremel als Vierte der deutschen Einzelmeisterschaft, setzte hier mit 1,72 m  andere Maßstäbe, nur die spätere deutsche Siebenkampfmeisterin Jenna Fee  Feierabend vom TV Groß-Gerau, legte mit 1,75 m die Latte höher. Aber auch im Kugelstoßen war die 16-jährige Gersthoferin mit 12,26 m mitten unter Deutschlands Besten. Schuster hinkte hier  nach und war mit 1,51 m im Hochsprung und 10,62 m mit der Kugel deutlich hinten. Zwischenergebnis nach drei Disziplinen Platz zwei für Tremel, Platz 29 für Schuster und 371 Punkte Differenz. Erst die vierte und letzte Disziplin des ersten Tages brachte eine kleine Wende zwischen der Gersthoferin und der Auerbacherin. Über 100 m 12,73 Sek für Schuster, 13,18 Sek. für Tremel. Mit einem dritten  und einem 22. Rang im Zwischenergebnis verließen beide am Abend die großflächigen und hervorragend präparierten Anlage des Landestützpunktes Wesel.

Nun lag es an den Trainerteams beider Vereine ihre Schützlinge für den Rest des Wettkampfes zu motivieren. Während Tremel ihre Lieblingsdisziplinen am ersten Tag hat, ist es bei Schuster umgekehrt. Also hieß die Devise bei Gersthofen den Spitzenrang zu verteidigen und bei Auerbach bedingungslos anzugreifen. Das tat dann auch Schuster im Weitsprung. Mit einem Riesensatz landete sie bei 5,48 m nur um zwei Zentimeter unter ihrem eigenen Rekord, während Tremel  mit 5,21 m ebenfalls ein gutes Ergebnis holte. Der Speerwurf, die vorletzte Disziplin, litt unter böigem Wind und hier hatte Schuster das Glück und das Können auf ihrer Seite. Sie erwischte eine windarme kurze Phase und hatte den richtigen Winkel im Griff. Ein Riesenwurf auf 44,48 m, dies war der zweitbeste Wurf aller Teilnehmerinnen und neuer persönlicher Rekord brachte 735 Punkte, während Tremel ebenso ihre persönliche Bestweite auf 41,98 m steigern konnte. Vor den abschließenden 800 m zeigte sich folgendes Zwischenergebnis: Tremmel auf Platz zwei mit 4.483 Punkten, Schuster auf Rang 11 mit 4.316 Zählern.  Die Gersthoferin kämpfte im 800 m Lauf um eine Medaille, Schuster wollte unbedingt noch unter die Top Ten und nach dem Zieleinlauf war dieses Ziel erreicht. Bei 2:29,16 blieben bei Schuster und bei 2:32,47 Sek. bei Tremel die Uhren stehen. Am Ende waren es 125 Punkte die Beide trennten, doch daran dachte keiner, denn alle waren mit dem Ausgang mehr als zufrieden.

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Auerbacher Leichtathletinnen fahren zu den deutschen Mehrkampfmeisterschaften nach Wesel

Auerbach. 2006 gab es das Fußball-Sommermärchen in Deutschland, jetzt hat Deutschland ein Leichtathletik-Sommermärchen. Nach den stimmungsvollen Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin, mit sympathischen und erfolgreichen Athleten, nehmen sogar eingefleischte Fußball- Sportreporter zurzeit dieses Wort in Sachen Leichtathletik in den Mund. Einmal nicht die gleichen Worthülsen nach einem Fußballspiel, sondern erfrischende Antworten von Siegern und ehrliche Analysen von Verlieren. Nicht umsonst erreichten die TV-Sendungen Einschaltquoten, die sich nicht hinter König Fußball verstecken mussten.

Auch im Augsburger Land trainieren und starten Leichtathletinnen, die in Bayern und auch in Deutschland zu Spitze gehören und vielleicht in wenigen Jahren im großen Rampenlicht auch in Europa stehen werden. Wir haben deshalb ein Interview, kurz vor den deutschen Mehrkampfmeisterschaften vom 24. bis 26. August in Wesel,  mit den deutschen Siebenkampfmeisterinnen des Vorjahres bei der U18 Jugend, Angela Stockert, Sophia Müller und Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim,  beim täglichen Training mit ihrem Trainer Lothar Schmitt geführt.


Angela, Sophia und Emily, ihr wart als Zuschauer bei den Europameisterschaften für einige Tage in der deutschen Hauptstadt. Welchen Eindruck hattet ihr und was waren die Höhepunkte im Olympiastadion während eures Besuches?

Für uns waren diese Europameisterschaften ein tolles und stimmungsvolles Event. Es war auch für uns ein besonderes Erlebnis, ganz nah an den besten Leichtathleten Europas zu sein. Das Highlight war natürlich die Europameisterschaft vom Ulmer Arthur Abele, der mit seinem Zehnkampfsieg zum König der Athleten wurde. Da wir des Öfteren auch in Ulm trainieren, kennen wir Abele auch persönlich.

Angela, du hast dir im Vorfeld der Deutschen Leichtathletik-Einzelmeisterschaften in Rostock eine Oberschenkelverletzung zugezogen, damit platzte mit der 4 x 100 m Staffel ein Medaillentraum

des Auerbacher Teams. Ist die Verletzung inzwischen verheilt und kannst du den Kampf vom 24. bis 26. August in Wesel bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Siebenkampf aufnehmen?

Nein, leider nicht. Die Verletzung, ein Muskelfaserriss im Oberschenkel ist noch nicht verheilt und somit macht ein Start in Wesel auch keinen Sinn. Das ist bitter, denn Ich wollte gerne meinen deutschen Vizemeistertitel vom Vorjahr in der Einzelwertung verteidigen, zumal ich in der diesjährigen deutschen Jahresbestenliste mit 5.150 Punkten auf dem dritten Rang liege und der Sprung auf das Siegerpodest ohne weiteres möglich gewesen wäre.

Sophia, Du bist heuer hervorragend in die neue Mehrkampf-Saison gestartet. Zur Abwechslung absolviertes du einen 400 Meter Lauf, der aber nicht zum Siebenkampf gehört. Mit 56,29  Sekunden bist du eine Zeit gelaufen, die dich in die Spitze Deutschlands hievte. Der deutsche Leichtathletikverband (DLV)wurde auf dich aufmerksam und verpflichtete dich zu den Ausscheidungswettkämpfen über diese Strecke für die U20-Weltmeisterschaften. Jetzt kurz vor den deutschen Mehrkampftitelkämpfen, hat dir das „Fremdgehen“ genützt oder mehr geschadet?

Beides. Positiv waren die neuen Eindrücke und Erfahrungen während der Wettkämpfe und auch die entstandenen Kontakte zum Bundestrainer, zu deutschen Spitzenathleten und wichtigen Leuten im DLV. Negativ war dagegen, dass ich durch die Einsätze für den DLV viele Trainingseinheiten im Hinblick auf den Mehrkampf verpasst habe.

Emily, zum Saisonbeginn sah man dich sehr oft beim Training und Wettkampf mit ernstem Gesicht. Man musste sogar fürchten, dir ist die Freude an der Leichtathletik verloren gegangen. Doch wenn man dich in den letzten Wochen sah, da warst du wie verwandelt. Was ist passiert?

Am Anfang der Saison hatte ich wirklich große Probleme Schule und Sport unter einen Hut zu bekommen. Vor- und Nachmittagsunterricht, anschließend Training und abends sich auf die Klausuren vorbereiten. Dies war unheimlich anstrengend und ich hatte keine freie Minute mehr wo ich die Füße hochlegen konnte. Die Pfingstferien waren dann meine Rettung. Ich konnte Kraft tanken und mich auf die bayerischen Mehrkampfmeisterschaften konzentrieren. Hier wurde ich mit der bayerischen Siebenkampfmeisterschaft und mit 5.164 Punkten belohnt und ich bin jetzt wieder voll motiviert. Diese Punktzahl ist zurzeit in der deutschen Jahresbestenliste der U18 der sechste Rang.

Angela, Sophia und Emily, ihr wart Im vergangenen Jahre der Deutsche Leichtathletik- Mannschaftsmeister im Siebenkampf und Angela noch zusätzlich deutsche Vizemeisterin in der Einzelwertung. Was können wir heuer bei den Deutschen in Wesel in wenigen Tagen erwarten von euch erwarten?

Angela:   Für mich hat sich leider die Sache wegen der Verletzung erledigt. Da wir ohnehin heuer in zwei verschiedenen Altersklassen starten müssen, Emily bleibt noch in U18, haben wir auch keine Mannschaft.

Sophia: Da ich heuer in U20 dem jüngeren Jahrgang angehöre, ist mein Ziel einfach einen guten Wettkampf zu machen und möglichst unter den Top Ten zu landen.

Emily:  Ein Urkundenrang unter den sechs Besten wäre das Höchste. Eine meiner größten Konkurrentinnen kommt übrigens auch aus dem Landkreis Augsburg. Es ist Luisa Tremel vom TSV Gersthofen, die bei den bayerischen Meisterschaften nur winzige zehn Punkte hinter mir war.

Mit Sina Kemmerling habt ihr in den vergangenen Jahren ununterbrochen bayerische Titel und vordere Ränge bei Deutschen Meisterschaften geholt. Ihr kamt als Siebenjährige zur SpVgg Auerbach/Streitheim und seit in all den Jahren keinem Lockruf großer Vereine erlegen. Warum schlägt auch nach elf Jahren euer Herz immer noch für Auerbach und dem blau/weißem Trikot?

Wir glauben, gerade weil wir schon so lange bei der SpVgg Auerbach/Streitheim sind, fühlen wir uns bei diesem Verein wie zuhause. Wir haben in all den Jahren immer gute Trainer und ein tolles und familiäres Umfeld vorgefunden und haben jetzt mit dem ehemaligen Mehrkampf-Bundestrainer Lothar Schmitt, den besten und idealen Mann. Hier kennt und unterstützt jeder jeden und man freut sich zusammen über jedes gute Ergebnis oder den Erfolg. Deshalb verschwenden wir zurzeit keine Gedanken über einen anderen und vielleicht auch  zahlungskräftigen Verein.

 

 

Veraltete Startblöcke waren bei der EM in Berlin das große Thema.
      Dies kann bei der SpVgg Auerbach/Streitheim nicht passieren, denn Angela Stockert,
      Sophia Müller, Emily Schuster v.l.n.r. können unter Anleitung von Trainer Lothar
      Schmitt schon seit zwei Jahren aus dem neuesten Modell ihren Sprint starten.
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Leichtathletikabendsportfest in Horgau leidet bei der Teilnehmerzahl unter der enormen Hitze

Horgau.  Obwohl es für neue Stadionrekorde Prämien gegeben hätte, wurde sportlich kein einziger erzielt. Doch bei genauer Betrachtung gab es trotzdem diesmal  einen neuen Rekord in der rund vierzigjährigen Geschichte des Leichtathletikabendsportfestes der SpVgg Auerbach/Streitheim. Mit 38 Grad in der Luft und gefühlten  45 Grad über der Kunststoffbahn, so heiß war es noch nie. Dies schlug sich auch auf die Teilnehmerzahl nieder, denn nach dem Teilnehmerrekord des Vorjahres mit über 250 Startern, waren es heuer ein Drittel weniger. Auf Grund der Wettervoraussagungen musste man dies erwarten. So meldeten in den Vorjahren die Vereine noch am Vorabend per Internet bis zu 100 Teilnehmer, heuer nahmen viele Vereine ihre Athleten noch einen Tag vorher  aus dem Meldeportal. Auerbachs Abteilungsleiter und Organisator des Meetings Johann Kohler, hatte dafür sogar noch volles Verständnis. „ Auch wir hätten woanders vermutlich zurückgezogen um kein Risiko für die Athleten wegen der Hitze einzugehen“  Daher freute es ihn besonders, dass  39  der rund 180 Leichtathleten aus 40 Vereinen,  das blau/weiße Trikot der SpVgg Auerbach/Streitheim trugen.

Und sie schlugen sich wacker, denn sie konnten eine beträchtliche Zahl von Siegen, Spitzenplätzen und Leistungen in den einzelnen Disziplinen erkämpfen.  Dabei darf nicht vergessen werden, in vielen Disziplinen traten namhafte Gegner an. So konnten sich vom Ausrichter in den älteren Klassen Sophia Müller (Kugel 9,26 m), Emily Schuster (Weit 5,35 und Speer 38,53 m) Sina Kemmerling (13,14 Sek über 100 m u. 10,55 m mit der Kugel) vor bayerischer und württembergischen Konkurrenz durchsetztem. Viel Freude bereiteten auch die Schülerathleten aus Auerbach. Allen voran der neunjährige Maximilian Tauber der nicht nur der Schnellste über 50 m in 8,03 Sek, sondern auch über 800 m in 2:43,35 Min eine Fabelzeit für sein Alter erreichte.  In der Klasse U14 das für diese Saison schon gewohnte Bild mit Siegen von Lucas Wiedemann (75 m in 10,46 Sek) und Tobias Stiastny mit 28,50 m im Speerwurf.  Bei den Mädchen war ebenfalls in U14 Sarah Stadler in 2:44,52 Min. ganz vorne.

Ein Hochspringer stand beim diesjährigen Abendsportfest  Im Mittelpunkt des Geschehens. Mit einer persönlichen Bestleistung von 2,10 m reiste der 24-jährige Manuel Marko vom MTV Ingolstadt nach Horgau. Seine Marschroute war klar, er wollte sich die Prämie eines neuen Stadionrekordes, der bei 2,07 m steht, abholen. Er stieg erst bei 1,84 m ein und steigerte sich in vier Zentimeterschritten ohne Probleme bis auf 2,04 m. Somit durfte als einziger Teilnehmer der sich noch im Wettbewerb befand, die neue Höhe festlegen und er wählte die 2,08 m. Leider scheiterte er, vielleicht auch durch Probleme an seinem Knöchel und trotz rhythmischen Klatschen des Publikums, dreimal denkbar knapp. Sehr guter Meldezahlen über 1000 und 3000 Meter, vom Chemnitzer PSV reiste sogar Uwe Friedrich an, doch beim Speerwurf bei den Männern gab es ein Novum. Wegen großer Beteiligung ging der Wettkampf in den letzten Jahren oft bis in die späten Abendstunden, heuer traf keine einzige Meldung für diese Disziplin ein. Gerade die männlichen Werfer, denen  die Hitze eigentlich nichts ausmachen sollte, kneiften vor den hohen Temperaturen. Das konnten die rund 40 Helfer und Kampfrichter der SpVgg Auerbach/Streitheim jedenfalls nicht, denn sie mussten zweieinhalb Stunden hunderte Versuche messen und bis zur Beendigung des Wettkampfes auf ihrem Posten ausharren.

Ergebnisse des Abendsportfestes unter www.blv.sport.de und www.ladv.de




Der Hochsprung mit Manuel Marko gehörte zu den Höhepunkten und besten Leistungen beim Abendsportfest

23 Läuferinnen und Läufer nahmen die 3000 Meter bei hohen Temperaturen in Angriff


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SpVgg Auerbach/Streitheim stellt drei Mannschaften und holt drei Podestplätze und ist auch noch an anderen Schauplätzen erfolgreich

 

Nachwuchsarbeit wird bei der SpVgg Auerbach/Streitheim

 groß geschrieben. Alle drei angetretenen Schüler-Mannschaften schafften den Sprung auf die Siegertreppe und holten Gold, Silber und Bronze mit ihren Trainerinnen Brigitte Kuen(links) und Margit Kawalla.

 

 

 

Untermeitingen/Auerbach.  Mit drei Schülermannschaften waren die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim beim Durchgang zur Deutschen Schülermeisterschaft auf mittel- und nordschwäbischer Ebene vertreten. Zur Freude der Trainerinnen Margit Kawalla und Brigitte Kuen konnten sich alle Teams unter den ersten Drei platzieren. Mit 3.688 Punkten erkämpften sich die Mädchen U14, Gruppe 3,  ganz klar den Sieg vor der LG Augsburg. Sarah Stadler, Rebecca Kuchenbaur, Sarah Dorer, Annika Schußmann und  Laura Braun waren zum richtigen Zeitpunkt topfit, Eifrigste Punktesammlerin war hier Sarah Stadler. Nur um winzige 29 Punkte Rückstand verfehlten dagegen die Mädchen U12, Gruppe 2 gegen die LAZ Kreis Günzburg den Sieg. 3.066 Punkte für Günzburg,  3.037 Punkte für Auerbach, knapper kann man gar nicht verlieren. Maßgeblich am Sieg war hier Lena Stadler beteiligt, doch auch Susanna Fink, Mila Krstovic, Hanna Baier und Emma Holhozinskyj konnten mit ausgezeichneten Leistungen punkten. Den Medaillensatz komplett mit Bronze machte für Auerbach  die Buben-Mannschaft U12 in der Gruppe 3. Die meisten Punkte über 50 m, Weitsprung, Schlagball sowie 4 x 50 m Staffel erzielte hier Moritz Möckl, gefolgt von Max Kammerer, Vincent Holhozinskyj und Matteo Deisenhofer,  Sie erzielten insgesamt 2.686 Punkte.

Da bei der männlichen Jugend U14 keine Auerbacher Mannschaft gebildet werden konnte, startete der 12-jährige Tobias Stiastny bei den „offenen Münchner Meisterschaften“ in der Landeshauptstadt.

Vier Starts, drei Siege und neue Vereinsrekorde. Kugelstoßen 8,99 m, Speer 31,01m und Diskus 32,83 m. Diese Leistung mit dem Diskus ist zurzeit der erste Ranglistenplatz in Deutschland.

Einen bayerischen Vizemeistertitel bei den Junioren holte sich dagegen der 21-jährige Simon Eisele bei den bayerischen Berglaufmeisterschaften in Mittenwald. Die elf Kilometer mit einer Höhendifferenz von 1.462 Metern auf die nördliche Linderspitze,  bezwang Eisele in der  hervorragenden Zeit von 1:25,02 Stunden.   koh. 

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Angela Stockert kennt keine Altersklassen

Kitzingen. 13 Gold-, fünf Silber- und ebenso viele Bronzemedaillen hat die 18-jährige Leichtathletin Angela Stockert aus Aystetten bei Bayerischen Meisterschaften für die SpVgg Auerbach/Streitheim in ihrer noch jungen Laufbahn geholt.  Da sie auf Grund ihrer Verpflichtungen als Kaderathletin für den Deutschen Leichtathletikverband heuer nicht alle bayerischen Titelkämpfe absolvieren konnte, war ihr Medaillenhunger zum Ende der Meisterschaftssaison auf Landesebene noch nicht ganz gestillt. Deshalb wollte sie noch unbedingt bei den bis zu vier Jahre älteren Athletinnen der U23 an den Start gehen und  sich noch so zusätzlich für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften fit zu halten. An Gold dachte sie nicht, eher wollte sie das Konto bei Silber und Bronze aufstocken. Die Experten am Kugelstoßring fiel sie vor allem durch ihre Körpergröße und ihre Schlankheit auf und ihre älteren Konkurrentinnen sahen in ihr eine ernst zu nehmende Gegnerin. Uns so kam es auch mit der vier Kilogramm schweren Kugel. Sie ging im ersten Versuch mit 11,84 m in Führung, steigerte sich im zweiten auf den neuen Vereinsrekord von 12,30 m und gab die Spitze nicht mehr ab und holte unerwartet ihre vierzehnte Goldmedaille. Sie leistet sich sogar den Luxus, auf den sechsten Versuch zu verzichten und bereite sich auf den 100 m Hürdenlauf vor. Im ersten Vorlauf über diese Strecke legte die große  U23-Favoritin Katharina Winkler von der LG Erlangen mit 13,70 Sek. die Richtzeit, während Stockert in ihrem Vorlauf mit 14,26 zwar ihren eigenen Vereinsrekord verbesserte, aber deutlich hinter der Spitzenläuferin blieb. Eng wurde es dann im Endlauf. Bis zu Hürde sieben von Zehn lagen beide gleichauf, doch dann ließen bei Stockert die Kräfte nach und sie musste sich mit 14,15 zu 14,50 Sekunden mit Silber zufrieden geben.  Auch die U16 ermittelten in Kitzingen ihre Meister. Mit dabei in W15 die ebenfalls für die SpVgg Auerbach/Streitheim startende Lisa Kemmerling aus Emersacker. Mit einer sehr guten Serie mit dem drei Kilogramm schweren Stoßgerät fehlten ihr nur neun Zentimeter zu einer Medaille, denn 11,12 m reichten nur für den vierten Rang. Ihren guten Leistungsstand bewies sie auch beim Speerwurf, hier landete ihr Speer mit 31,69 und somit auf dem sechsten Platz. koh.  

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Auerbacher Leichtathleten spielen im Konzert der Großen mit

Erding. Mit drei Gold- und jeweils einer Silber- und Bronzemedaille spielten die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim im Konzert der 800 Leichtathleten aus 155 bayerischen Vereinen bei den bayerischen Leichtathletikmeisterschaften kräftig mit. Dies ist bemerkenswert, da ein Teil der Athleten jetzt nicht mehr in U18, sondern in der höheren Altersklasse U20 starten müssen. Schaut man die Erfolge an, so muss festgestellt werden, auch in der neuen Klasse fühlen sich die Auerbacher wohl und laufen und springen vorweg.

So auch der neue bayerische Meister Julian Kaiser über 400 m. Er war als schnellster Läufer des gesamten Feldes gemeldet und wurde seiner Favoritenroll mehr  als gerecht. In neuer persönlicher Bestzeit von 50,07 Sekunden gewann er mit einer dreiviertel Sekunde Vorsprung vor seiner acht Konkurrenten. Einziger Wehrmutstropfen für Kaiser, er wollte eine 49er Zeit erreichen, aber seine Leistung reicht locker als Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft am 27. bis 29. Juli in Rostock.

Pech hatte der zweite Schützling des Trainerduos Jäger, Julius Schöllhorn. Bereits beim ersten Versuch im Speerwurf klemmte sich ein Nerv ein und er musste den Wettkampf vorzeitig mit 45,72 m auf dem vierten Platz beenden.

Seit Jahren dominiert die 4 x 100 m Staffel der Mädchen der SpVgg Auerbach/Streitheim diese Disziplin in Bayern. So war es bei U16, U18 und jetzt bei U20. Trainer Lothar Schmitt verstand es, das Quartett Sina Kemmerling, Sophia Müller, Emily Schuster und Angela Stockert zusammen zu halten und weiter zu verbessern. Bis auf eine kleine Unsicherheit beim ersten Wechsel, wurde der Staffelstab weitergereicht und mit 47,91 Sekunden hatte keine andere Staffel aus dem Bayernland eine Chance. Sollte  in Rostock  bei der Deutschen alles glatt gehen, dann ist eventuell auch dort eine Medaille drin. Dies trifft auch auf Angela Stockert im 100 m Hürdenlauf zu. Sie enteilt bei jedem Start der Konkurrenz um Längen und so war der bayerische Titel in neuer Bestzeit von 14,34 Sekunden keine große Überraschung mehr. Den Auerbacher Erfolg machte Sophia Müller mit der Bronzemedaille und 15,30 Sekunden komplett. Eine Stufe höher bei der Siegerehrung stand Müller dagegen mit Silber im Weitsprung. Sie zeigte fünf Supersprünge, der beste wurde dann bei 5,46 m gemessen, das waren acht Zentimeter an Gold vorbei. In der Altersklasse U18 waren mit Sina Kemmerling und der bayerischen Siebenkampfmeisterin ebenfalls zwei Auerbacherinnen dabei. Kemmerling kam mit 13,08 Sekunden in den Zwischenlauf über 100 m und verbesserte sich dort auf 12,89 Sekunden, trotzdem war dann hier Endstation. Auf Grund des umfangreichen Programms vor Wochenfrist startete Schuster im Einzel nur im Speerwurf und wurde mit persönlicher Bestweite von 41,99 m sehr gute Fünfte. koh.


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Schüler- und Jugendmehrkämpfer zeigen sehr gute Ergebnisse


Die meisten mittel- und nordschwäbischen Meister im Drei- undVierkampf kommen von der LG Reischenau/Zusamtal (grünes Trikot) sowie von der SpVgg Auerbach/Streitheim

vorne v.l.n.r: Magdalena Niederhofer, Pia Holand, Sarah Stadler, Julia Bschorr,Laura Braun, Tobias Stiastny

hinten v.l.n.r. Irene Eguizabal, Nina Watzal, Angelika Vogg, Eyleen Möckl, Rebecca Kuchenbaur, Sarah Dorer, Annika Schußmann






Hochbetrieb herrschte im Rothtalstadion bei den Drei- und Vierkampfmeisterschaften
des Kreises Mittel- und Nordschwaben.




Horgau. Mit rund 180 Schüler- und Jugendmehrkämpfer von neun bis 15 Jahren hatten die mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften im Horgauer Rothtalstadion eine sehr gute Beteiligung aufzuweisen. Jedoch fällt deutlich auf, das weibliche Geschlecht hatte die doppelte Meldezahl wie die männlichen Starter vorzuweisen. So starteten bei den ältesten Mehrkämpfern, den Vierzehn- und Fünfzehnjährigen nur drei männliche Aktive, während es den gleichaltrigen Mädchen immerhin 17 Starterinnen waren. Bei den Jüngsten zwischen neun und elf Jahren nahmen am Dreikampf immerhin 43 Buben und sage und schreibe 74 Mädchen teil. Die großen Unterschiede in den einzelnen Altersklassen stellten auch die 40 Helfer und Kampfrichter der SpVgg Auerbach/Streitheim vor große Herausforderungen. So mussten sie  rund 1.500 Versuche in knapp vier Stunden messen und anschließend auswerten, trotzdem hielten die Mehrkämpfer schon kurz nach Beendigung ihres Wettkampfes die ersehnten Urkunden in den Händen. Die meisten Urkunden und Medaillen heimsten unter den 17 angetretenen Vereinen die Gastgeber, die SpVgg Auerbach/Streitheim ein.

Viermal Gold, drei Silber- und vier Bronzemedaillen gingen auf das Konto der Auerbacher. Kreissieger stellten außerdem die LG Zusam (3), TSV Königsbrunn, LAZ Günzburg, TSV Schwabmünchen, LG Reischenau-Zusamtal mit je zwei und die LG Aichach/Rehling mit einem. Am deutlichsten gewann der zwölfjährige Tobias Stiastny mit satten 500 Punkte Vorsprung die Klasse M12 im Vierkampf, während Lisa Kemmerling schwer kämpfen musste um den Einzeltitel in W15 einzufahren. Die anderen Titel gingen auf das Konto der Mannschaften, so gewannen die Auerbacherinnen die Teamwertung in der Klasse weibliche U16 und U14, während in U12 die LG Reischenau/Zusamtal als Mannschaft erfolgreich war. Somit ist bewiesen, die besten weiblichen Mannschaften in Mittel- und Nordschwaben im Nachwuchsmehrkampf kommen aus dem westlichen Landkreis Augsburg. Trotz Hitze beteiligten sich eine stattliche Anzahl im 800 m Lauf, der aber nur als Rahmenwettbewerb ausgeschrieben war, hier sorgte der neunjährige Maximilian Tauber mit 2:45,27 Min. für sein Alter für eine Superzeit.

Die besten Ergebnisse aus dem Verbreitungsgebiet dieser Ausgabe:

männliche Jugend M14 3. Johannes Möckl SpVgg Auerbach 1.031 Punkte, M12  1. Tobias Stiastny SpVgg Auerbach 1.618 ,  Mannschaft U12  3. SpVgg Auerbach (Moritz Möckl, Max Kammerer, Maximilian Tauber, Sebastian Storm, Manuel Murza) 4.113 Punkte, weibliche Jugend W15 1. Lisa Kemmerling 1.973, 3. Julia Bschorr  beide SpVgg Auerbach 1.771, W14 3. Emilia Wagner LG Reischenau-Zusamtal 1.578, W13 2. Annika Schußmann SpVgg Auerbach 1.737, W12 2. Maja Steffen LG ESV/TSV Neusäß 1.643, 3. Sophia Pyrlik LG Reischenau-Zusamtal 1.561, W11 1. Magdalena Niederhofer LG Reischenau-Zusamtal 1.220, 2. Lena Stadler 1.210, 3. Hannah Baier beide SpVgg Auerbach 1.187, W10 2. Pia Holand LG Reischenau-Zusamtal 1.096, 3. Romy Steffen LG ESV/TSV Neusäß 1.031, Mannschaften U12  1. LG Reischenau-Zusamtal (Magdalena Niederhofer, Pia Holand,

Nina Watzal, Lehner Louisa, Irene Eguizaba) 5.372, 2. SpVgg Auerbach/Streitheim (Lena Stadler, Hannah Baier, Susanna Fink, Mila Krstovic, Emily Buchner) 4.967,  U14  1. SpVgg Auerbach/Streitheim (Annika Schußmann, Sarah Stadler, Rebecca Kuchenbaur, Laura Braun, Sarah Dorer) 7.863, 3. LG Reischenau-Zusamtal(Sophia Pyrlik, Juliane, Joas, Anna Holand, Johanna Maier, Franziska Eberhart) 7.305. 800 m M10  1. Maximilan Tauber SpVgg Auerbach 2:45,27 Min., W14 Teresa Maier LG Reischenau-Zusamtal 2:56,59,  W13  1. Sarah Stadler SpVgg Auerbach 2:51,52.

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Emily Schuster und Luisa Tremel sind Bayerns Beste 

Garmisch-Partenkirchen.  Zwei Leichtathletinnen aus dem Landkreis Augsburg sind Bayerns beste Mehrkämpferinnen. Die 17-jährige Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim und die 16-jährige Luisa Tremel vom TSV Gersthofen dominierten bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in der Altersklasse U18 die restlichen 33 besten Vier- und Siebenkämpferinnen aus Bayern nach Belieben. Während im Vierkampf am Ende des ersten Wettkampftages die Gersthoferin Tremel Gold und die Auerbacherin Schuster Bronze holte, überschlugen sich am zweiten Tag mit den restlichen drei Disziplinen im Siebenkampf die Ereignisse. Sechs Disziplinen lang lag Tremel  immer in Führung und erst im abschließenden 800-Meter-Lauf gab es einen Wechsel, als Schuster ihr mit einer tollen Aufholjagd  noch das schon sicher geglaubte zweite Gold entriss. So standen bei der Siegerehrung zwei Athletinnen aus dem Landkreis ganz oben und erlebten einen goldenen, silbernen und bronzenen Tag.

Für die Trainer und Verantwortlichen beider Vereine war dies selbst eine riesengroße Überraschung, dass ihre Schützlinge derart für Furore sorgten. Zwar war im vergangenen Jahr Schuster mit der Auerbacher Mannschaft bayerischer und deutscher Mannschaftsmehrkampfmeister, in der Einzelwertung fehlte ihr jedoch noch ein klein wenig zur Spitze. Tremel  legte heuer einen perfekten Saisonstart hin, bei dem die 1,76 m im Hochsprung fast eine Sensation war. Nicht so zufrieden war dagegen Schuster, die bei den ersten Starts im Mai gar nicht zurechtkam. Doch Trainer Lothar Schmitt verstand es, sie immer wieder aufzubauen und mental stark zu machen. Und so standen sich die Beiden in Garmisch gegenüber und waren erbitterte Konkurrentinnen. Einen Traumstart für Tremel bereits in der ersten Disziplin, dem 100 m Hürdenlauf. Mit 14,37 Sekunden fegte sie über die Hürden und holte sich mit 927 Punkten ein dickes Polster zum Anfang des Wettbewerbes. Das war neue persönliche Bestleistung, wie auch die 14,55 Sekunden von Schuster. In ihrer Spezialdisziplin, dem Hochsprung, die erste kleine Enttäuschung für die Gersthoferin.  Der Anlauf klappte nicht richtig und so war es „nur“ 1,63 m, während die Auerbacherin mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 1,54 m mehr als zufrieden war.  Beim Kugelstoßen baute dann Tremel die Führung aus, denn keine andere drei Kilogramm schwere Kugel flog weiter wie die 12,84 m, während die von Schuster bei  11,32 m einschlug. Zwar war Schuster beim abschließenden 100 m Lauf im Vierkampf die Schnellere mit 12,42 zu 12,84 Sekunden, doch dies änderte nichts mehr am Ergebnis. Bayerische Vierkampfmeisterin Luisa Tremel vom TSV Gersthofen mit 3.211 Punkten, Zweite Mara Barwitzki von der LG Eckental mit 3.080 und Dritte Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim mit 3.057 Punkten.

Das Speerwerfen eröffnete den zweiten Wettkampftag und hier machte Schuster ihr Versprechen gegenüber Trainer Schmitt wahr und steigerte ihre bisherige Bestweite auf 41,08 m, während Tremel mit 38,83 m nicht ganz an ihren persönlichen Rekord herankam. Nun schmilzte der Vorsprung von der Gersthoferin immer mehr und mit Spannung wurde der Weitsprung erwartet. Mit 5,41 m war Schuster nicht ganz zufrieden, Tremel mit einem Zentimeter Rückstand und 5,40 m umso mehr. So betrug der Rückstand von Schuster gegenüber Tremel vor dem abschließenden 800-Meterlauf satte 107 Punkte und Trainer Schmitt rechnete und rechnete. „Mindestens zehn Sekunden Vorsprung und du bist bayerische Siebenkampfmeisterin“ gab er die Losung an Schuster. Ob das klappen wird, zumal die Sonne unbarmherzig zur Mittagszeit am Rande der Zugspitze vom Himmel brannte? Und die Rechnung ging auf. Emily Schuster stürmte sofort los und vergrößerte immer mehr den Vorsprung vor dem Feld und überquerte bei 2:25,93 Minuten die Ziellinie und alle warteten gespannt auf den Einlauf von Luisa Tremel. Die elektronische Anzeige signalisierte 2:35,39 Min., also knapp unter zehn Sekunden. Banges Warten bis das Endergebnis kam:  Bayerische Meisterin Emily Schuster von der   SpVgg Auerbach/Streitheim 5.164 Punkte, Zweite und Vizemeisterin  Luisa Tremel  vom TSV Gersthofen 5.154 Punkte. Beide schafften die Qualifikation (4.500 P.) zur Deutschen Meisterschaft am letzten Augustwochende in Wesel, wo es dann zur Revanche kommt. 


Tobias Stiastny und Lisa Kemmerling glänzen in Schwabmünchen 

Auf allen Strecken und Geräten sind die Nachwuchsleichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim Spitze. 


Vorne v. l.  Trainer Roland Stiastny, Lukas Wiedemann, Annika Bschorr, Sarah Stadler, Sarah Dorer, Angelina Vogg, Trainerin Brigitte Kuen

Hinten v.l. Tobias Stiastny, Hanna Müller, Rebecca Kuchenbaur, Laura Braun, Eyleen Möckl, Lisa Kemmerling, Johannes Möckl, David Hampp


Schwabmünchen.   Mit neun ersten und jeweils zwei zweiten und dritten Plätzen, gehörten die Leichtaathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim zu den Erfolgreichsten Teilnehmern der U16 und U14 mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften. Doch man darf bei der tollen Bilanz nicht übersehen, ein Großteil dieser Goldmedaillen gehen auf das Konto von zwei überragenden Auerbacher Leichtathleten.  Mit vier ersten Plätzen war der 12-jährige Tobias Stiastny der Star aller männlichen Starter, während bei der weiblichen Jugend die 15-jährige Lisa Kemmerling mit drei Titel herausragte. Stiastny hat bereits in dieser Saison bei jedem Start gewonnen und er machte bei diesen Meisterschaften nahtlos weiter. 4,37 m im Weitsprung, 8,13 m im Kugelstoßen, 29,95 m im Diskuswurf und 30,32 m mit dem Speer, in allen Disziplinen war er der Konkurrenz um Längen voraus. Gäbe es keine Startbeschränkung bei Jugendlichen mit maximal vier Starts pro Veranstaltung,  er hätte an diesem Tage sicher noch mehr Titel geholt. So wie Stiastny bei der männlichen Jugend, so dominierte die 15-jährige Lisa Kemmerling die weibliche Konkurrenz. Drei Starts, drei Siege ihre Bilanz.  13,28 Sekunden über 100 m, 10,09 m im Kugelstoßen und 33,51 m im Speerwurf, keine ihrer Gegnerinnen konnte ihr das Wasser reichen.  Ein goldiger Tag auch für den 12-jährigen Lucas Wiedemann der in seiner Altersklasse die 75 m in 10,54 und die 80 m Hürden in 11,95  Sekunden gewann. Eine Vizemeisterschaft erkämpfte sich in W13 Sarah Stadler über 60 m Hürden und Rebecca Kuchenbaur im Ballwurf. Bronze sprang noch für Johannes Möckl im Weitsprung und für die 4 x 100 m Mädchenstaffel mit Laura Braun, Rebecca Kuchenbaur, Sarah Dorer und Sarah Stadler heraus.  Platzierungen unter den ersten Sechs bei sehr großen Teilnehmerfeldern erreichten David Hampp, Sarah Dorer, Angelina Vogg, Eyleen Möckl, Annika Bschorr und Hanna Müller.  koh.

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Rund 150 Leichtathleten kämpften in Horgau auf der sanierten Laufbahn um Titel



Mit einer hervorragenden Zeit von 50,49 Sekunden lief die
U18 Staffel über  4 x 100 m  der SpVggAuerbach/Streitheim als Sieger ins Ziel

Unser Bild zeigt Startläuferin Sina Kemmerling im blauen Trikot.






Mittel- und nordschwäbischer Meister über die 200 m Strecke und
Vizemeister über 100 m, Julian Kaiser (Nr. 84) nutzte seinen Heimvorteil.





Horgau. Rentiert sich die rund 128.000 Euro teure Sanierung der Wettkampfanlagen auf der Sportanlage Rothtal eigentlich, fragten sich die Mitglieder des Zweckverbandes Rothtal und auch die Gemeinderäte von Horgau als größte Zuschussgeber vor Beginn der notwendigen Maßnahme nicht nur einmal. Dass das „Ja“ richtig war, zeigten 150 Leichtathleten aus 22 Vereinen mit 300 Meldungen bei den Mittel- und nordschwäbischen Einzelmeisterschaften für Frauen, Männer sowie der männlichen und weiblichen Jugend U20 und U18. Trotz anderer Veranstaltungen, wie die süddeutschen Meisterschaften in Erding, war die Beteiligung um 45 Prozent besser wie in den Vorjahren und zeigt, die Leichtathletik lebt. Die meisten Athleten konnten es kaum erwarten die neue Bahn zu testen und so machte es Horgaus Bürgermeister Thomas Hafner kurz bei der offiziellen Inbetriebnahme der 3.950 Quadratmeter großen Kunststoff-Sportflächen. Wer nun glaubte zum Auftakt wird es neue Rekorde geben, sah sich getäuscht. Da die Bahn erst vor wenigen Tagen fertiggestellt wurde, ist sie noch relativ weich und wird erst im im Laufe des Jahres ihre Qualitäten entwickeln. Aber bei Meisterschaften geht es nicht um Rekorde, sondern um Titel. 54 davon waren in den verschiedenen Altersklassen zu vergeben, den Löwenanteil sicherte sich der TSV Schwabmünchen mit vierzehnmal Gold, gefolgt von der LG Donau-Ries, deren Athleten neunmal ganz oben auf dem Siegerpodest standen. Erfolgreich aus dem Verbreitungsgebiet dieser Ausgabe waren auch die SpVgg Auerbach/Streitheim und die LG Augsburg mit fünf, die Reischenau-Zusamtal mit vier und der TSV Gersthofen mit drei Meistertitel. Diese Vereine konnten auch bei silbernen und bronzenen Medaillen mit im Spitzenfeld punkten. Mit 21 Starterinnen hatte die U18 Altersklasse der weiblichen Jugend über 100 m das größte Teilnehmerfeld dieser Titelkämpfe vorzuweisen. Trotz heftigem Gegenwind  sprangen für die Auerbacherin Emily Schuster als Siegerin bemerkenswerte 12,75 Sekunden heraus. Über einen Doppelsieg im Kugelstoßen und Diskuswurf freute sich bei den Männern Rolf Kropka von der LG Reischenau-Zusamtal. Auch Abteilungsleiter Johann Kohler zeigte sich nach Beendigung der Meisterschaft höchst zufrieden und erleichtert, einmal weil sein 30-köpfiges Helferteam wieder hervorragende Arbeit geleistet hat und zum Zweiten, weil die Sanierung der Bahn bedingt durch die fast regenfreie Zeit während der Arbeiten, pünktlich zur ersten Veranstaltung abgeschlossen werden konnte.

Die besten Ergebnisse der Leichtathleten aus dem Verbreitungsgebiet: Männer : 800 m 2. Simon Scherer LG Reischenau-Zusamtal 2:15,15, 3. Andreas Meixner TSV Gersthofen 2:17,40 min., Weitsprung: 2. Christian Taryne TSV Gersthofen 6,06 m, Kugel 1. Rolf Kropka LG Reischenau-Zusamtal 10,36 m, Diskus 1. Rolf Kropka 35,52 m,  männliche Jugend U20: 100 m 3. Julian Kaiser SpVgg Auerbach 12,09 Sek., 200 m 1. Julian Kaiser 23,47 Sek, Weitsprung Tobias Müller SpVgg Auerbach 5,97 m,  Kugel 3. Tim Ferletic LG Reischenau-Zusamtal 8,76 m, Speer  1. Tim Ferletic  32,71 m, männliche Jugend U18  4 x 100 m  TSV Gersthofen (Thomas Galgon, Felix Lauer, Michael Galgon, Thomas Burkhart) 46,46 Sek, männliche Jugend U18 Weit 2. Philipp Sinninger 5,94 m, 3. Niklas Wagner  beide TSV Gersthofen 5,64 m, Diskus  1. Philipp Sinninger TSV Gersthofen 36,61 m, Speer 1. Michael Galgon 39,54 m,   3. Thomas Burkhart beide TSV Gersthofen 33,50 m, weibl. Jugend U20  100 m Angela Stockert SpVgg Auerbach 13,28 Sek, 200 m  2. Angela Stockert  26,61 Sek, 800 m 1. Sarah Bischoff LG Reischenau-Zusamtal 2:21,98 Min,  4 x 100 m 2. LG Reischenau-Zusamtal (Katrin Fischer, Julia Businger, Johanna Leitenmaier, Nikola Kindig) 56,14 Sek, Weit 3. Katrin Fischer LG Reischenau-Zusamtal 4,16 m, Kugel 1. Angela Stockert SpVgg Auerbach 11,80 m, Speer 2. Katrin Fischer LG Reischenau-Zusamtal  32,71, 3. Angela Stockert SpVgg Auerbach 31,42 m, weibliche Jugend U18 100 m 1. Emily Schuster SpVgg Auerbach 12,75 sek, 4 x 100 m  1. SpVgg Auerbach/Streitheim (Sina Kemmerling, Julia Bschorr, Emily Schuster, Lisa Kemmerling) 50,49 Sek. Kugel 2. Julia Businger LG Reischenau-Zusamtal 10,43 m, Diskus 2. Nina König LG Reischenau-Zusamtal 17,50 m.

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Sponsoren unterstützen die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim

Bild: SpVgg Auerbach/Streitheim

Die großartigen Erfolge der Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, sorgen auch für Aufmerksamkeit bei Sponsoren. So übergaben Martin Dörle, Landwirt und Biogasbauer aus Deubach, der Abteilung einen Transportwagen für Startblöcke. Sehr freuten sich die Leichtathleten auch über eine großzügige Spende für die Anschaffung von neuen Speeren durch Prokurist  Florian Brehmer von der Horgauer Firma AFS-Entwicklungs- und Vertriebs GmbH, die in der Holzapfelstraße beheimatet ist. Bei der Übergabe der Spende hatten die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim dann doppelten Grund zur Freude. Erstens wurde am Übergabetag auch die sanierte Laufbahn auf der Sportanlage Rothtal von Bürgermeister Thoma Hafner anlässlich der Mittel- und nordschwäbischen Meisterschaft übergeben, zweitens überreichte Sponsor Herr Florian Brehmer die Spende an die deutsche Mannschaftsmeisterin Angela Stockert. 

Mit auf dem Bild links Abteilungsleiter Johann Kohler und rechts 1. Vorsitzender Ludwig Furnier. 

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Auch bei den jüngsten Leichtathleten ist die  SpVgg Auerbach/Streitheim mit von der Partie

Donauwörth.  Schwäbische Meisterschaften bei den Langstaffeln und mittel- und nordschwäbische Einzelmeisterschaften für U12 Schüler standen im Leichtathletikstadion in Donauwörth auf dem Programm.  Für die meisten Vereine, die ihre Athleten selbst ausbilden ist für die Zukunft besonders wichtig, dass auch der Unterbau stimmt. Dies ist bei der SpVgg Auerbach/Streitheim der Fall, denn die Jüngsten in der U12-Altersklasse konnten überzeugen. Dreimal Meister, zweimal Vize und dreimal Dritte, die Bilanz an der Donau war gut.  Besonders der neunjährige Maximilian Tauber zeigte seinen um ein Jahr älteren Konkurrenten in der Altersklasse M10 die Haken seiner Laufschuhe. Mit 2:41,86 Min über 800 m konnte ihm keiner das Wasser reichen und er wurde Meister. Ihr Lauftalent demonstrierte über die gleiche Distanz bei den elfjährigen Mädchen Lena Stadler die mit 3:03,49 Min mit sicherem Vorsprung ebenfalls die zwei Runden gewann. Während beide bereits Meisterschaftserfahrung hatten, war der Meistertitel von Emma Holhozinsyj im Ballwurf mit 32 Metern in der Klasse W11 bei ihrem ersten Start eine große Überraschung. Einen guten Wettkampf lieferte in W11 Hannah Baier ab, sie wurde über 800 m Zweite in 3:06,14 Min. und Vierte beim Ballwurf mit 26,50 m. Hier konnte sich Lena Stadler mit einem halben Meter Vorsprung noch die Bronzemedaille sichern, ebenso im Hochsprung mit 1,16 m. Einen Platz unter den ersten Sechs erreicht Max Kammerer im Ballwurf, Moritz Möckl über 50 Meter und Weitsprung, Mila Krstovic im Ballwurf und Susanna Fink im Weitsprung. Tollen Teamgeist entwickelten die Auerbacher Staffelläufer über 4 x 50 m. Die Mädchen in der Besetzung Mila Krstovic, Susanna Fink, Hannah Baier und Lena Stadler wurden Vizemeister in 31,48 Sek., während die Buben mit Manuel Murza, Sebastian Strom, Max Kammerer und Moritz Möckl mit 31,81 Sekunden Vierte wurden.

Im Rahmen dieser Meisterschaften wurden auch die schwäbischen Meister in den Langstaffeln ermittelt. Bei den Frauen siegte über 3 x 800 m die SpVgg Auerbach/Streitheim in der Besetzung Isabel Fink, Pia Unger und Larissa Ischwang in der Zeit von 8:11,29 Minuten. koh.


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Auerbacher Leichtathleten behaupten Spitzenstellung auch in Schwaben

Augsburg. Bedingt durch Starts auf überregionaler Ebene, werden von den Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim die Schwäbischen Meisterschaften in erster Linie zur Überprüfung der Form angesehen. Trotzdem freuen sich die Athleten auch über einen schwäbischen Titel und gute Platzierungen und die gab es im Augsburger Rosenaustadion reichlich. Auch wenn Titelsammlerin Angela Stockert wegen einer Grippe kurzfristig absagen musste, ihre Vereinskameradinnen und Kameraden sprangen mehr als erwartet in die Bresche.  Je sechsmal Gold und Silber, zweimal Bronze und zweimal der vierte Rang. Erfreulich beteiligten sich fast alle beim Kampf um einen Platz auf dem Siegerpodest. Dauergast war beim Sprung auf das Stockerl die 17-jährige Emily Schuster, die in Augsburg bei der älteren Altersklasse U20 startete. Gegen die zum Teil zwei Jahre älteren Gegnerinnen aus ganz Schwaben gewann sie den Titel über 100 m in 12,68 Sekunden, den Weitsprung mit 5,32 m und den Speerwurf mit 38,05 Meter. Als Zugabe wurde sie noch Vizemeisterin im Hochsprung mit 1,44 m. Auch die gleichalterige Sina Kemmerling beteiligte sich an der Medaillenjagd und holte Bronze über 100 m in 12,92 Sekunden, während sie im Weitsprung mit 4,86 m Vierte wurde. Etwas müde vom Mammutprogramm vor einer Woche, wo sie sich an den DLV Nominierungswettkämpfen zur Weltmeisterschaft über 400 m beteiligte, war Sophia Müller. Silber im Kugelstoßen mit 9,50 m und vierter Rang im Speerwurf mit 30,47 m. Einen Sahnetag erwischte in der Altersklasse W15 Lisa Kemmerling. Sie wurde Meisterin im Kugelstoßwettbewerb mit 10,66 m, holte sich die Vizemeisterschaft im Speerwurf mit 33,38 m, hier fehlten ihr nur sieben Zentimeter zu Gold. Bei den Erfolgen ihrer Vereinskameradinnen wollte natürlich Julia Bschorr nicht nachstehen und wurde  mit 23.71 m Zweite im Diskuswurf, Dritte über 80 m Hürden in 13,23 Sekunden und rundete mit Platz fünf im Kugelstoßen und 9,24 m ihre gute Bilanz ab. Erst eine Verletzung, dann ein mehrmonatlicher Schulaufenthalt in Neuseeland, das vergangene Jahr war für den 18-jährigen Julius Schöllhorn zum Vergessen. Umso eindrucksvoller meldete er sich im Speerwurf und 52,87 m als schwäbischer Meister zurück. Nur um einen Wimpernschlag verfehlte Julian Kaiser in U20 die 400 Meter- Qualifikation zur deutschen Meisterschaft. Die Uhren blieben nach der Stadionrunde bei 50,53 Sekunden stehen, das war der schwäbische Titel. Hätte der Start über 100 m besser geklappt, wäre auch hier die Meisterschaft drin gewesen, doch mit 11,51 Sekunden und Silber war er auch zufrieden. Leider wurde der 800 m Lauf bei diesen Titelkämpfen ausgelagert, trotzdem startete Tobias Müller und war im Rahmenwettbewerb mit 2:05,09 Min der Schnellste und sorgte dann  im Weitsprung für die Überraschung des Tages. Er steigerte seine bisherige Bestleistung um einen halben Meter auf jetzt 6,18 m, das war die Silbermedaille. koh.

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Auerbachs Leichtathletinnen steigern sich Wettkampf für Wettkampf

Julia Bschorr beim Kugelstoßen

Auerbach.  Den kürzesten Anfahrtsweg hatte am Wochenende von den Leichtathletinnen der SpVggAuerbach/Streitheim, die 15-jährige Julia Bschorr vor sich. Sie startete bei den bayerischen Blockmehrkampfmeisterschaften in Aichach in der Kategorie Wurf, einem Mehrkampf in dem man fünf Disziplinen meistern musste. Im Feld der 19 Qualifizierten schlug sie sich wacker und konnte ihre Bestleistung nochmals steigern und holte sich mit 2.335 Punkten den achtbaren achten Rang. Ihre besten Leistungen hatte sie über die Laufstrecken, 13,84 über 100 m und 12,98 Sekunden über 80 m Hürden. Die restlichen Punkte holte sie sich im Weitsprung (4,16 m), Kugelstoßen (9,11 m) und im Diskuswurf mit 23,18 Meter.

Nicht um Meisterehren, sondern um die Qualifikation zu den Junioren-Weltmeisterschaften in Finnland ging es dagegen bei den achtzehnjährigen Sophia Müller und Angela Stockert. Müller startete sogar zweimal über die 400 m bei der Leichtathletik-Gala in Regensburg. Zuerst im Einzel, hier konnte sie ihren  erst vor zwei Wochen aufgestellten Vereinsrekord nochmals auf 56,29 Sekunden steigern und belegte unter Deutschlands Elite den achten Rang. Deshalb durfte sie am zweiten Tag in der 4 x 400 m Staffel von Deutschland II starten, in der sie mit ihren Kameradinnen in 3:40,77 Minuten ins Ziel lief. Hier gab sie eine gute Figur ab, deshalb erhält sie in zwei Wochen in Mannheim vom DLV nochmals die Chance, sich für die WM in der Staffel zu qualifizieren.

Auch wenn sie die WM Norm nicht erreichte, war Angela Stockert in Bernhausen in der Nähe von Stuttgart mehr als zufrieden. 24 Athletinnen im Alter von 18 und 19 Jahren kämpften im Siebenkampf-Meeting um Sieg und die Nominierung, doch keine Starterin erreichte die Norm. So fährt alleine die vorjährige Vizeweltmeisterin Johanna Siebler aus Überlingen nach Finnland, obwohl sie in Bernhausen ganz knapp vor der Auerbacherin Stockert lag, die mit 5.150 Punkten auf dem vierten Rang  landete. National war dies sogar der dritte Platz, denn die Siegerin kam aus der Schweiz. Stockert stellte dabei vier persönliche Bestleistungen auf und über die 100 m Hürden sogar einen neuen Vereinsrekord, zudem stellte sie den alten Hochsprungrekord von Anne Rieger aus dem Jahre 2012 mit 1,68 m ein. Koh.

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Auerbacher Leichtathletinnen messen sich mit internationalen und deutschen Spitzensportlerinnen



Besser kann ein Stabwechsel bei der Staffel nicht klappen.
Emily Schuster (verdeckt) übergibt in Führung liegend an Schlußläuferin
Angela Stockert (rechts)






München.  So aufgeregt war die 18-jährige Sophia Müller von der SpVgg Auerbach/Streitheim nicht einmal bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Beim Internationalen Ludwig-Jall-Sportfest in München wurde sie auf Grund ihrer vorjährigen 400 m Bestzeit von 57,16 Sekunden dem schnellsten Frauen-Lauf über die Stadionrunde eingeteilt. Beim Blick auf die Starterliste des ersten Laufes wurde nicht nur ihr, sondern auch ihrem Trainer Lothar Schmitt Angst und Bange. Olympiastarterin Catia Azevedo aus Portugal, die mehrfachen deutsche Meisterinnen und EM,- beziehungsweise WM Teilnehmerinnen Corinna Schwab und Christina Hering, die englische Spitzenläuferin Susanna Banjo und mittendrin Sophia Müller von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Da sie noch nie gegen solche Topleute gelaufen ist, war es für sie schwer ihre Leistungsstärke richtig einzuschätzen. Deshalb ging sie die ersten 300 m voll mit und erst auf der Zielgerade fiel sie etwas zurück. Während Azevedo mit  52,59 siegte und die beiden deutschen Frauen-Meisterinnen Schwab mit 53,52 und Hering mit 54,09 Sekunden einliefen, blieb die Uhr für Müller bei 56,54 Sekunden stehen. Jedoch wurde auch diese Zeit in den folgenden Läufen von keiner Athletin erreicht, somit gewann Müller mit großem Vorsprung die Altersklasse U20, stellte einen neuen Vereinsrekord auf und rangiert mit dieser Zeit zurzeit in der Bayerischen Bestenliste auf Rang zwei. Den zweiten Vereinsrekord und einen haushohen Sieg erlief sich die 4 x 100 m Staffel der U20 in der Besetzung Sina Kemmerling, Sophia Müller, Emily Schuster und Angela Stockert mit 47,91 Sek. Sollte die Leistung konserviert werden können, sind die vier Auerbacherinnen hohe Favoritinnen bei den Bayerischen Meisterschaften und auch in Deutschland werden sie mit vorne sein. Während Müller die 400 m meisterte, starteten ihre Vereinskameradinnen über 200 m mit neuen persönlichen Bestleistungen. Stockert 25,73, Emily Schuster 25,81 und Kemmerling 27,38 Sekunden, so stark waren die Mädchen noch nie so früh in der Saison in Form.  koh. 

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Tobias Stiastny stellt Rekord auf Rekord auf

Bild und Text: Johann Kohler

Auerbach.  Der zurzeit wohl beste Leichtathlet bei den U14 Jugendlichen in Bayern,  ist der zwölfjährige Tobias Stiastny von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Ob Lauf oder Mehrkampf, egal wo er antritt, landet er vor der Konkurrenz. So auch bei den Münchner Mehrkampfmeisterschaften im Dantestadion, wo er nach dem schwäbischen Rekord vor Wochenfrist  im  Blockmehrkampf Lauf, jetzt auch eine neue Bestleistung im Block Wurf mit 2.008 Punkten aufstellte. Dies war natürlich auch neuer Vereinsrekord, ebenso wie beim Kugelstoßen mit 8,36 m im Rahmen der fünf Disziplinen umfassenden Mehrkampfwettbewerbes. Erfreulich auch, dass sich  im Laufbereich der Abteilung wieder hoffnungsvolle Talente  bei verschiedenen Wettkämpfen am Start sind. So auch der neunjährige Maximilian Tauber der sich regelmäßig gegen die älteren Läufer durchsetzt und die Schülerläufe in Stadtbergen und Aindling klar für sich entscheiden konnte. Vordere Plätze beim Stadtberger Stadtlauf für Günter Tauber mit Rang zwei in der Klasse M50, Platz vier für Oliver Pecher in M20 und Pia Unger in W20, sowie für Pecher, Tauber und Leo Lamprecht in der Mannschaftswertung der Männer.  koh.







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Zwei schwäbische Meistertitel und schwäbischer Rekord 

Auerbach.  Über ganz Bayern waren am Wochenende die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim verteilt. Während es in Aichach um Schwäbische Meistertitel im Blockmehrkampf ging, war ein Teil in Gersthofen beim Springertag und in Oberschleißheim beim Mehrkampf-Festival am Start.

Acht Akteure aus Auerbach bewarben sich bei den ersten schwäbischen Bahnmeisterschaften im Blockmehrkampf und alle kamen mit Medaillen zurück. Der Star der Titelkämpfe war der 12-jährige Tobias Stiastny, der nicht nur schwäbischer Meister im Block Lauf wurde, sondern auch einen neuen schwäbischen Rekord in dieser Disziplin aufstellte. 2048 Punkte waren am Ende auf seinem Konto und das waren  neben den 800 m in 2:30,67 Minuten auch zwei neue Vereinsrekorde. Zusätzlich lag er im Weitsprung mit 4,55 m vor allen Konkurrenten, während sein Vereinskamerad Lucas Wiedemann die 75 m in 10,45 und die 60 m Hürden in 11,69 Sekunden der Schnellste war und im Mehrkampf die Vizemeisterschaft hinter Stiastny mit 1.858 Punkten errang. Ihren im Vorjahr errungenen Titel verteidigte die fünfzehnjährige Julia Bschorr im Blockmehrkampf Wurf. Sie kam auf 2.317 Punkte und legte den Grundstein bei ihren überragenden Leistungen über 100 m in 13,81 und im 80 m Hürdenlauf in 13,23 Sekunden und qualifizierte sich für die bayerischen Titelkämpfe die ebenfalls in Aichach am 3. Juni stattfinden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung boten Sarah Stadler, Rebecca Kuchenbaur, Annika Schußmann, Sarah Dorer und Laura Braun die mit 9.499 Punkten in der Teamwertung schwäbische Vizemeister wurden.

Trotz Abitur tanzten Angela Stockert und Sophia Müller auf verschiedenen Hochzeiten und konnten sehr gute Ergebnisse erzielen. Stockert gewann den BLV-Förderdreikampf ganz klar mit 1.708 Punkten und schaffte vor allem über 100 m Hürden in 14,53 Sek. und im Hochsprung mit 1,66 m Superergebnisse, während Müller vor allem im Weitsprung mit 5,33 m überzeugen konnte. Vor einer Woche haderte Emily Schuster noch mit ihren gezeigten Leistungen, diesmal war sie ganz obenauf. Mit 5,50 m im Weitsprung verfehlte sie nur um drei Zentimeter den 15 Jahre alten Vereinsrekord von Andrea Cordella und weil es so schön war, sprang sie auch im nächsten Sprung die genau gleiche Weite nochmals. Tolle Leistung ebenfalls im Speerwurfwettbewerb. Als ihr  Wurfgerät denen ihrer Konkurrentinnen davon flog und er sich bei 38,33 m in den Boden des Stadions bohrte, war bei Schuster die Welt wieder in Ordnung. koh.

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Auerbacher Leichtathleten starten in die Bahnsaison

 



Den ersten Bahntitel holten die U12-Mädchen mit der 3 x 800 m Staffel
v.l.n.r.  Susanna Fink, Hannah Baier, Lena Stadler mit Trainerin Brigitte Kuen.







Keiner war schneller, ein tolles Comeback feierte Julian Kaiser (rechts) über 100 und 200 m




Schwabmünchen.  Fast 700 Meldungen versprachen in Schwabmünchen einen fulminanten Start in die neue Leichtathletik-Bahnsaison. Gespannt war man natürlich auch im Lager der SpVgg Auerbach/Streitheim, auf den direkten Vergleich beim ersten Start zu anderen Vereinen und Athleten. Insgesamt waren die Trainer zufrieden, wenn auch manchmal nicht alles nach Wunsch lief. Erfreulich aus Auerbacher Sicht der erste Bahntitel der Saison. Bei dieser Bahneröffnung wurden nämlich auch die mittel- und nordschwäbischen Langstrecken-Staffelmeisterschaften der Jugend ausgetragen und das weibliche U12-Team sorgte für den Titel über 3 x 800 m. Fink Susanna, Baier Hannah und Lena Stadler siegten in 9:42,46 Minuten, während die zweite Trio mit Pauline Stegherr, Jolina Schmid und Mila Krstovic auf Rang fünf landeten. Laura Braun, Annika Bschorr und Sarah Dorer erliefen sich den vierten Rang in U14. Knapp musste sich im Staffelrennen die männliche U12 geschlagen geben, die in der Besetzung Maximilian Tauber, Max Kammerer  und Moritz Möckl  die Vizemeisterschaft in 8:56,55 Minuten erkämpfte. Grund zur Freude auch bei der 4 x 100 m Staffel der weiblichen Jugend U20 über den neuen Vereinsrekord in 48,49 Sekunden. Gegen Sina Kemmerling, Sophia Müller, Emily Schuster und Sophia Müller, hatten die anderen Staffeln keine Chance. Auch in den anderen Disziplinen dominierten die deutschen Meisterinnen von 2017 von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Über 200 m siegte Sophia Müller in 25,52 Sekunden, über 100 m Hürden Angela Stockert mit neuem Vereinsrekord in 14,82 Sek., hier landete Sophia Müller mit 15,67 Sek. auf Platz zwei. Zweite Plätze auch für Emily Schuster in U18 über 100 m Hürden in 15,47 und Sina Kemmerling über 100 m flach in 13,18 Sekunden. Einen Doppelsieg folgte im Kugelstoßen  mit 10,40 m von Schuster und Alexandra Herr mit 10,08 m, sie waren auch die einzigen Teilnehmerinnen die über die Zehnmetermarke kamen. Auch bei der männlichen Jugend sorgte ein U20 Athlet aus Auerbach für die Überraschungen des Tages. Nach zwei Saisonen die durch Verletzungen und Krankheiten geprägt waren, schob sich der 19-jährige Julian Kaiser wieder ins Rampenlicht bei den Sprintern. Ohne Qualifikationszeit musste er mit den schwächsten Athleten an den Start gehen und lief diesen und auch den späteren stärkeren Startern im Alleingang imponierend davon. Über 100 und 200 m in 11,60, beziehungsweise 22,75 Sekunden setzte er sich überlegen an die Spitze. Zufrieden war auch Tobias Müller mit 12,19 Sek. über 100 m. In der Klasse M12 waren Tobias Stiastny und Lucas Weidemann eine Klasse für sich. Stiastny gewann die 75 m in  11,17 Sek., sowie den Ballwurf mit 43,50 und den Diskuswurf mit neuem Vereinsrekord von 27,26 m, während Wiedemann die 60 m Hürden in 11,78 Sekunden gewann. Gut in die Saison startete in der Klasse W15 Julia Bschorr. Sie gewann die 80 m Hürden (13,60), wurde Dritte mit der Kugel (8,77 m) und Vierte im Diskuswurf mit 18,87 m.  koh. 

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Auerbacher Läufer mischen mit



Mit Power erfolgreich unterwegs sind die Läufer
der Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim.
v.l.n.r: Tobias Stiastny, Larissa Ischwang, Roland Stiastny, Pia Unger, Isabelle Sasse, Michael Knauer





Augsburg.  Gute Ergebnisse sprangen für die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim beim Halbmarathonlauf, der gleichzeitig als schwäbische Meisterschaft gewertet wurde, in Augsburg heraus. In der Klasse M20 kam Michael Knauer in 1:38:05 Std. als Sechster über die rund 21 Kilometer ins Ziel.  Die  übrigen Auerbacher Läufer bevorzugten  die Strecke von 6700 m und konnten ebenfalls überzeugen. Ganz oben auf dem Siegerpodest stand wie schon in all den anderen Läufen in diesem Jahr der 12-jährige Tobias Stiastny. Er holte sich in der Klasse U14 in 30:25 Min. den Sieg, während sein Vater Roland Stiastny  bei den Männern 33:03 Min. benötigte. Wacker präsentierten sich die Damen in der Frauenwertung  mit Larissa Ischwang auf Rang drei (32:28 Min.)und Pia Unger (33:05) auf dem fünften Platz. Isabelle Sasse vervollständigte das gute Abschneiden  mit einem zweiten Platz in U20.  Gut erholt zeigte sich Simon Eisele von einer langwierigen Knochenhautentzündung bei seinem ersten Start in diesem Jahr beim Andechs-Trail über 15,7 Kilometer. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld erreichte über 15, 7 Kilometer über Stock und Stein auf schmalen Wegen den zehnten Platz in 1:12,18 Std.  koh. 

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Gebrüder Stiastny siegen beim AOK Straßenlauf bei den Schülern

Augsburg. Die Gebrüder Stiastny von der SpVgg Auerbach/Streitheim sind nicht zu stoppen. Beim AOK-Straßenlauf in Augsburg gewann der zwölfjährige Tobias in seiner Altersklasse U14 über fünf Kilometer in 21:57 Minuten, während sein achtjähriger Bruder Simon die U10 in 24:07 Minuten gewann. Roland Stiastny der Vater der beiden , benötigte 24:44 Minuten. Einen hervorragenden zweiten Rang über zehn Kilometer in 39:45 Minuten in der Seniorenklasse M50 belegte Günther Tauber, Michael Knauer benötigte in M 20 44:25 Minuten. Unter den 70 Frauen kam Larissa Ischwang in 50:07 Min. auf dem 20. Platz in W20 ins Ziel und Pia Unger benötigte 52:33 Minuten. koh. 






Larissa Ischwang schlug sich tapfer über die 5000 m im Straßenlauf

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Fünf schwäbische Meisterschaften für die SpVgg Auerbach/Streitheim

Text und Bild: Johann Kohler

Straßberg.  Während die älteren Leichtathleten und hier vor allem die Mehrkämpferinnen und Sprinter der SpVgg Auerbach/Streitheim, sich bei Hallenwettkämpfen bewähren, mussten sich die jugendlichen Läufer bei ihren ersten Titelkämpfen der Saison durch Schnee und Eis kämpfen. Trotz der witterungsbedingten Umstände hatte der Ausrichter, die LG Wehringen, alles getan um die schwäbischen Crossmeisterschaften in Straßberg wettkampfgerecht abwickeln zu können. Mit 15 Athleten reisten die Auerbacher an und konnten mehr als überzeugen. Fünf erste, drei zweite und ein dritter Rang, konnte sich unter den besten Vereinen aus ganz Schwaben sehen lassen.  So gab es bei der Altersklasse M 8 sogar mit Simon Stiastny und Max Krstovic einen Doppelsieg und bereits auf Platz vier folgte Heinz Jakob.  Ganz oben auf dem Siegerpodest als Erste standen in M9 Maximilian Tauber und in M12 Tobias Stiastny, während Manuel Murza in seiner Klasse Bronze holte und seine Vereinskameraden Moritz Möckl, Lucas Wiedemann und Tim Baier in ihren jeweiligen Altersklassen unter den ersten Sechs landeten.  Zweifache schwäbische Vizemeisterin wurde in W11 Hannah Baier, zuerst im Einzel und zusammen mit Pauline Stegherr und Mila Krstovic mit der Mannschaft, während Eyleen in W14 den vierten Rang erreichen konnte.  Auf Grund ihrer sehr guten Einzelleistungen waren bei den männlichen Jugendlichen der Mannschafttitel fest in Auerbacher Hand. Schwäbischer Meister wurden die Teams der U10 mit Maximilian Tauber, Simon Stiastny und Max Krstovic und das Team der U14 mit Tobias Stiastny, Tim Baier und Lucas Wiedemann. Die Ehre der Läufer der SpVgg Auerbach in den Männerklassen retteten in der Klasse M50 über 7900 m Günther Tauber in 32.06 Min. auf Platz vier und Stefan Murza als Siebter in 34.49 Minuten. koh.

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Stockert und Kaiser sorgen für Medaillen bei den bayerischen Meisterschaften



Nur wenige Hürdenläuferinnen können zurzeit Angelika Stockert ( Start-Nr. 392)
das Wasser über 60 m reichen. Sie wurde ungefährdet bayerische Meisterin.






In einem beherzten Rennen, gewann Julian Kaiser die Silbermedaille über 400 m.





München/Fürth.   Lange mussten die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den bayerischen Hallenmeisterschaften warten, ehe sie jubeln durften. Buchstäblich in der letzten Stunde an diesen zwei Tagen, sorgten Angela Stockert und Julian Kaiser für die ersehnten Medaillen. Zuerst bewies Stockert, dass sie zurzeit eine der besten Hürdenläuferin in Deutschland ist. Mit 8,82 Sekunden über 60 m Hürden erreichte sie zwar nicht ganz ihre Spitzenzeit von den südbayerischen Meisterschaften, trotzdem distanzierte sie in Fürth die gesamte Konkurrenz und holte Gold in der Altersklasse U20. Dies überraschte, denn sie konnte wegen einer immer wieder aufbrechenden Verletzung, über eine Woche nicht trainieren. Deshalb verzichtete sie auf Anraten ihres Trainers Lothar Schmitt auf den Hochsprung und das Kugelstoßen. Beim nachträglichen Blick auf die erzielten Ergebnisse, hätte sie hier in Normalform ebenfalls  Meistertitel erringen können.  Lob heimste auch bei der männlichen Jugend U20 Julian Kaiser ein.  Hervorragend vom Trainerduo Rebecca und Jan Jäger nach verletzungsbedingter eineinhalbjähriger Wettkampfpausen trainiert, schaffte er bei seinem zweiten Start innerhalb von zwei Wochen das Kunststück, als bayerischer Vizemeister in sehr guten 41,43 Sekunden über 400 m ins Ziel zu kommen.  Trotz neuer persönlicher Bestzeit von 8,14 Sek. im 60 m-Sprint kam Sophia Müller nicht in den Endlauf, während sie im Weitsprung mit 5,16 m Sechste wurde. Fast die gleiche Weite schaffte in U18  Sina Kemmerling mit 5,17, dies war der neunte Rang und für die 60 m benötigte sie 8,31 Sek., während es für Emily Schuster an diesem Tage nicht gut lief und sie nur im Kugelstoßen mit 10.08 m startete. Den siebten Rang hatten in W15 Alina Müller und Lisa Kemmerling gepachtet. Müller sprang 4,92 m weit  und Kemmerling stieß die Kugel 10,17 m weit. Zufrieden konnten die Trainer auch mit Julia Bschorr sein. Zehnter Rang  über die 60 m Hürden in 9,92 und über 60 m flach 8,56. Knapp verfehlte über 60 m in U20 Simon Kastner mit 7,51 Sekunden den Endlauf. koh. 

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Gebrüder Stiastny überzeugen in der Halle im Mehrkampf

Bild und Text: Johann Kohler

Rain. Sollte ihre sportliche Entwicklung so weitergehen, haben die Gebrüder Stiastny von der SpVgg Auerbach/Streitheim, eine große Zukunft in der Leichtathletik vor sich. So war der 12-jährige Tobias Stiastny im vergangenen Jahr fast ausnahmslos in Schwaben bei der U12 auf den ersten Plätzen, vor allem auf den Laufstrecken, zu finden. Jetzt in der U14 startend, sorgte er beim Hallensportfest in Rain am Lech, wieder für Aufsehen. Er gewann den Fünfkampf in der Klasse M12 überlegen mit 1.792 Punkten und lag damit noch vor dem Sieger in der Klasse M13. Sein bestes Ergebnis lieferte er dabei im Kugelstoßen mit der drei Kilogramm schweren Kugel ab, die bei 7,21 m landete. Tobias, der auch ein sehr guter Fußballer bei der Jugend der SpVgg Auerbach/Streitheim ist, hat sich nun für die Hauptsportart Leichtathletik entschieden. Nicht minder sportlich begabt ist auch sein achtjähriger Bruder Simon Stiastny. Er wurde in Rain in seiner Altersklasse M8 unter 13 Konkurrenten sehr guter Zweiter im Vierkampf und 1.405 Punkten. Koh.



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Auerbacher Leichtathleten starten stark in die neue Saison




Sie konnten sich über Medaillen freuen.
v.l.n.r.  Tobias Müller, Sophia Müller, Alina Müller, Lisa Kemmerling, Julian Kaiser







Die zweitbeste Zeit in Deutschland über 60 m Hürden erzielte
Angela Stockert ( StartNr.22) mit 8,74 Sek deutlich vor Anja Stephan vom
TV Hauzenberg mit 9,44 Sekunden. 





München. Rund 500 Leichtathleten aus 90 Vereinen starteten bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften der Altersklassen U20 und U16 in der Werner-von-Linde-Halle im Olympiapark. Unter ihnen auch zehn Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, die hervorragend in die neue Saison starteten. Neunmal auf dem Siegerpodest, dreimal der erste, fünfmal der zweite und einmal ein dritter Platz, eine makellose Bilanz. Wie hoch der Leistungsstand ist beweist die Tatsache, dass die Erfolge von sechs verschiedenen Aktiven errungen wurden. Denn Vogel schoss dabei in der Altersklasse U20 die achtzehnjährige Angela Stockert ab. Sie flog förmlich über die 60 m Hürden in der erstklassigen Zeit von 8,74 Sek, das ist die zweitbeste Zeit die in der bisherigen Hallensaison in Deutschland gelaufen wurde. Ein dritter Platz im Weitsprung mit 5,25 m rundete den erfolgreichen Tag für Stockert ab. Zweimal ganz oben stand bei der Siegerehrung in der gleichen Klasse Sophia Müller. Zuerst gewann sie mit 5,38 m den Weitsprung und wenig später die 400 m in der Klassezeit von 59,53 Sekunden. Sie machte sich damit wenige Tage nach ihrem 18. Geburtstag selbst das schönste Geschenk, wie auch ihr Zwillingsbruder Tobias Müller, der in einem beherzten Rennen über 800 m südbayerischer Vizemeister in 2:06,81 Minuten wurde. Als das Comeback des Jahres darf nach eineinhalbjähriger Verletzungs- und Krankheitspause, der erste Start des ehemaligen bayerischen 800 m-Meisters  Julian Kaiser gewertet werden. Er, der  selbst nicht wusste wo er sich nach der langen Abstinenz einordnen sollte, fühlte sich auf Anhieb wieder auf der Bahn daheim und wurde Zweiter über 400 m in 52:32 Sekunden. Still und leise absolvierte die 15-jährige Alina Müller in den vergangenen Jahren ihre Trainings- und Wettkampfeinheiten. Doch in diesem Jahr gelang ihr schon bei der ersten Meisterschaft des Jahres der endgültige Durchbruch. Über 60 m Sprint erreichte sie bereits im Vorlauf gegen 56 Konkurrentinnen mit 8,29 Sek. die drittbeste Zeit, überstand mit 8,31 Sek. den Zwischenlauf und wurde im Finale Vizemeisterin mit 8,26 Sek. Nur ein Wimpernschlag von 0,01 Sek. verhinderte die südbayerische Meisterschaft, dafür holte sie sich noch zusätzlich die Bronzemedaille im Weitsprung mit 4,88 m. Sehr gut drauf war an diesem Tage auch in W15 Lisa Kemmerling. Sie verbesserte ihre Bestleistung mit der drei Kilogramm schweren Kugel um über einen Meter und holte sich den zweiten Rang mit sehr guten 10,63 m, aber auch im 60 m Sprint verfehlte sie mit  guten 8,43 Sekunden nur knapp den Endlauf. Ihre Mehrkampfqualitäten stellte Julia Bschorr unter Beweis, sie wuchtete die Kugel auf 8,47 m, lief die 60 m Hürden in 10,13 und die 60 m flach in 8,51 Sekunden. Zufrieden konnten Emily Schuster mit Platz sieben im Weitsprung U20 mit 5,01 m, Juliane Frank über 60 m mit 9,32 Sek. und Anna Dieminger mit 2:48,04 Min. über 800 m sein. koh.  

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Erster Test im neuen Jahr bei den südbayerischen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften

München. Einfach ihre Trainingsform überprüften wollte ein Teil der Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Altersklasse U18. Da für die zur Spitzenklasse gehörenden U20- Athletinnen erst am kommenden Sonntag die Wettkampfsaison beginnt, starteten diese in der Frauenklasse und konnten sich wacker schlagen. So holte sich Angela Stockert die bayerische Vizemeisterschaft im Hochsprung mit 1,65 m und konnte auch mit 8,14 Sekunden für den Zwischenlauf über 60 m qualifizieren. Da sich dieser mit dem Hochsprung kreuzte, verzichtete sie auf das Weiterkommen. Mit 8,21 Sek. im Vorlauf kam im Zwischenlauf über diese Strecke für Sophia Müller das Aus, als sie nach einem Frühstart disqualifiziert wurde. Auch im Weitsprung klappte diesmal nicht alles, so waren für sie mäßige 4,97 m der achte Rang. In der Klasse U18 versuchten sich über 60 m Emily Schuster und Sina Kemmerling. Mit 8,22 und 8,30 Sekunden gewannen beide ihre Vorläufe und waren somit im Zwischenlauf. Während Schuster mit 8,21 Sek. in den Endlauf stürmte und hier mit 8,16 Sek. Sechste wurde, fehlte Kemmerling nur 0,01 Sek. für das Weiterkommen. Zufrieden konnte Kemmerling auch mit ihrem vierten Rang mit 5,04 m im Weitsprung und dem siebten im Kugelstoßen mit 10,50 m sein. Dagegen holte sich Schuster mit neuer Bestleistung mit der drei Kilogramm schweren Kugel mit 11,03 m den fünften Platz, hier kam Alexandra Herr auf 9,25 m. Bei ihrem ersten Hallenstart lief Alina Dieminger die 800 m in 2:44,22 Min, das war Rang vier. Koh. 

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Auerbacher Leichtathleten in der Bestenliste sehr stark vertreten



Mit vollem Einsatz wollen die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim wieder ins neue Jahr gehen und mit der Startläuferin Sina Kemmerling (vorne) den bayerischen Rekord über 4 x 100 m verbessern.

Text und Bild: Johann Kohler



Auerbach. Meistertitel gab es für die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim im vergangenen Jahr in großer Zahl. Doch beim Blick in die Bestenlisten der Verbände die zum Jahresende erschienen kann festgestellt werden, ob die Siege durch Zufall oder jeweils nur nach Tagesform zustande kamen. Darum sind für Abteilungsleiter Johann Kohler und die Trainer zur Standortbestimmung der eigenen Athleten, die Jahresbestleistungen fast noch wichtiger. Und da können die Verantwortlichen mit dem Jahr 2017 mehr als zufrieden sein. Nicht weniger als zwanzigmal waren die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim in den Listen der besten 50 Athleten in Deutschland in den jeweiligen Disziplinen  vertreten. Die besten Jahresbestleistungen schafften hier David Kirch mit den Plätzen zwei und fünf im Dreisprung und sechs im Weitsprung. Bei der weiblichen Jugend waren die deutschen Meister Angela Stockert, Sophia Müller und Emily Schuster auch bei den besten deutschen Jahresergebnissen die Nummer 1 und waren in den Einzeldisziplinen bis zu fünfmal vertreten. Zusammen mit Sina Kemmerling erreichten sie mit 47,77 Sek. noch zusätzlich den sechsten Rang bei den 4 x 100 m Staffeln. Dies war dann auch in der bayerischen Bestenliste unangefochten der erste Platz, wie auch mit der Siebenkampfmannschaft. Interessant ist hier vor allem der neue bayerische Rekord mit 14.960 Punkten, die alte bayerische Bestleistung von der LG Quelle wurde um 893 Punkte übertroffen. Insgesamt findet man in der bayerischen Bestenliste der besten 20 Athleten, 48 Eintragungen für Auerbacher Leichtathleten. Nicht weniger als 35 erste Plätze bei den Jahresbestleistungen schaffte die SpVgg Auerbach/Streitheim im Kreis Mittel- und Nordschwaben. Hier machten sich vor allem die Leistungen der jüngeren Leichtathleten bemerkbar, die nur in dieser Liste aufgeführt sind. Deshalb sind sich die Verantwortlichen auch sicher, dass in den nächsten Jahren der eine oder andere junge Athlet in höhere Regionen vorstößt. Dies ist auch notwendig, wenn leistungsmäßige der achte Rang in Bayern und der erste in Schwaben gehalten werden will. Dies wird mit Sicherheit schwer nach dem Wechsel von David Kirch, der seit seinem sechsten Lebensjahr für die SpVgg startete und sich jetzt der LG Stadtwerke München anschloss. Deshalb liegen die Hoffnungen der Trainer Rebecca und Jan Jäger im nächsten Jahr auf das große Sprinttalent, dem 20-jährigent Fabio Kammler. Kammler war im vergangenen Jahr leider verletzt, hat aber bei Tests in den USA, wo er gerade studiert, bereits tolle Zeiten im Training erzielt. Er kehrt im Juni aus Kalifornien zurück und hat Spitzenplätze bei deutschen Meisterschaften fest im Visier.  Koh. 

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