SpVgg Auerbach/Streitheim e. V.

 
 

Berichte - Leichtathletik

2018 - 2017Archiv


Auerbachs Leichtathletinnen steigern sich Wettkampf für Wettkampf

Julia Bschorr beim Kugelstoßen

Auerbach.  Den kürzesten Anfahrtsweg hatte am Wochenende von den Leichtathletinnen der SpVggAuerbach/Streitheim, die 15-jährige Julia Bschorr vor sich. Sie startete bei den bayerischen Blockmehrkampfmeisterschaften in Aichach in der Kategorie Wurf, einem Mehrkampf in dem man fünf Disziplinen meistern musste. Im Feld der 19 Qualifizierten schlug sie sich wacker und konnte ihre Bestleistung nochmals steigern und holte sich mit 2.335 Punkten den achtbaren achten Rang. Ihre besten Leistungen hatte sie über die Laufstrecken, 13,84 über 100 m und 12,98 Sekunden über 80 m Hürden. Die restlichen Punkte holte sie sich im Weitsprung (4,16 m), Kugelstoßen (9,11 m) und im Diskuswurf mit 23,18 Meter.

Nicht um Meisterehren, sondern um die Qualifikation zu den Junioren-Weltmeisterschaften in Finnland ging es dagegen bei den achtzehnjährigen Sophia Müller und Angela Stockert. Müller startete sogar zweimal über die 400 m bei der Leichtathletik-Gala in Regensburg. Zuerst im Einzel, hier konnte sie ihren  erst vor zwei Wochen aufgestellten Vereinsrekord nochmals auf 56,29 Sekunden steigern und belegte unter Deutschlands Elite den achten Rang. Deshalb durfte sie am zweiten Tag in der 4 x 400 m Staffel von Deutschland II starten, in der sie mit ihren Kameradinnen in 3:40,77 Minuten ins Ziel lief. Hier gab sie eine gute Figur ab, deshalb erhält sie in zwei Wochen in Mannheim vom DLV nochmals die Chance, sich für die WM in der Staffel zu qualifizieren.

Auch wenn sie die WM Norm nicht erreichte, war Angela Stockert in Bernhausen in der Nähe von Stuttgart mehr als zufrieden. 24 Athletinnen im Alter von 18 und 19 Jahren kämpften im Siebenkampf-Meeting um Sieg und die Nominierung, doch keine Starterin erreichte die Norm. So fährt alleine die vorjährige Vizeweltmeisterin Johanna Siebler aus Überlingen nach Finnland, obwohl sie in Bernhausen ganz knapp vor der Auerbacherin Stockert lag, die mit 5.150 Punkten auf dem vierten Rang  landete. National war dies sogar der dritte Platz, denn die Siegerin kam aus der Schweiz. Stockert stellte dabei vier persönliche Bestleistungen auf und über die 100 m Hürden sogar einen neuen Vereinsrekord, zudem stellte sie den alten Hochsprungrekord von Anne Rieger aus dem Jahre 2012 mit 1,68 m ein. Koh.

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Auerbacher Leichtathletinnen messen sich mit internationalen und deutschen Spitzensportlerinnen



Besser kann ein Stabwechsel bei der Staffel nicht klappen.
Emily Schuster (verdeckt) übergibt in Führung liegend an Schlußläuferin
Angela Stockert (rechts)






München.  So aufgeregt war die 18-jährige Sophia Müller von der SpVgg Auerbach/Streitheim nicht einmal bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Beim Internationalen Ludwig-Jall-Sportfest in München wurde sie auf Grund ihrer vorjährigen 400 m Bestzeit von 57,16 Sekunden dem schnellsten Frauen-Lauf über die Stadionrunde eingeteilt. Beim Blick auf die Starterliste des ersten Laufes wurde nicht nur ihr, sondern auch ihrem Trainer Lothar Schmitt Angst und Bange. Olympiastarterin Catia Azevedo aus Portugal, die mehrfachen deutsche Meisterinnen und EM,- beziehungsweise WM Teilnehmerinnen Corinna Schwab und Christina Hering, die englische Spitzenläuferin Susanna Banjo und mittendrin Sophia Müller von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Da sie noch nie gegen solche Topleute gelaufen ist, war es für sie schwer ihre Leistungsstärke richtig einzuschätzen. Deshalb ging sie die ersten 300 m voll mit und erst auf der Zielgerade fiel sie etwas zurück. Während Azevedo mit  52,59 siegte und die beiden deutschen Frauen-Meisterinnen Schwab mit 53,52 und Hering mit 54,09 Sekunden einliefen, blieb die Uhr für Müller bei 56,54 Sekunden stehen. Jedoch wurde auch diese Zeit in den folgenden Läufen von keiner Athletin erreicht, somit gewann Müller mit großem Vorsprung die Altersklasse U20, stellte einen neuen Vereinsrekord auf und rangiert mit dieser Zeit zurzeit in der Bayerischen Bestenliste auf Rang zwei. Den zweiten Vereinsrekord und einen haushohen Sieg erlief sich die 4 x 100 m Staffel der U20 in der Besetzung Sina Kemmerling, Sophia Müller, Emily Schuster und Angela Stockert mit 47,91 Sek. Sollte die Leistung konserviert werden können, sind die vier Auerbacherinnen hohe Favoritinnen bei den Bayerischen Meisterschaften und auch in Deutschland werden sie mit vorne sein. Während Müller die 400 m meisterte, starteten ihre Vereinskameradinnen über 200 m mit neuen persönlichen Bestleistungen. Stockert 25,73, Emily Schuster 25,81 und Kemmerling 27,38 Sekunden, so stark waren die Mädchen noch nie so früh in der Saison in Form.  koh. 

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Tobias Stiastny stellt Rekord auf Rekord auf

Bild und Text: Johann Kohler

Auerbach.  Der zurzeit wohl beste Leichtathlet bei den U14 Jugendlichen in Bayern,  ist der zwölfjährige Tobias Stiastny von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Ob Lauf oder Mehrkampf, egal wo er antritt, landet er vor der Konkurrenz. So auch bei den Münchner Mehrkampfmeisterschaften im Dantestadion, wo er nach dem schwäbischen Rekord vor Wochenfrist  im  Blockmehrkampf Lauf, jetzt auch eine neue Bestleistung im Block Wurf mit 2.008 Punkten aufstellte. Dies war natürlich auch neuer Vereinsrekord, ebenso wie beim Kugelstoßen mit 8,36 m im Rahmen der fünf Disziplinen umfassenden Mehrkampfwettbewerbes. Erfreulich auch, dass sich  im Laufbereich der Abteilung wieder hoffnungsvolle Talente  bei verschiedenen Wettkämpfen am Start sind. So auch der neunjährige Maximilian Tauber der sich regelmäßig gegen die älteren Läufer durchsetzt und die Schülerläufe in Stadtbergen und Aindling klar für sich entscheiden konnte. Vordere Plätze beim Stadtberger Stadtlauf für Günter Tauber mit Rang zwei in der Klasse M50, Platz vier für Oliver Pecher in M20 und Pia Unger in W20, sowie für Pecher, Tauber und Leo Lamprecht in der Mannschaftswertung der Männer.  koh.







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Zwei schwäbische Meistertitel und schwäbischer Rekord 

Auerbach.  Über ganz Bayern waren am Wochenende die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim verteilt. Während es in Aichach um Schwäbische Meistertitel im Blockmehrkampf ging, war ein Teil in Gersthofen beim Springertag und in Oberschleißheim beim Mehrkampf-Festival am Start.

Acht Akteure aus Auerbach bewarben sich bei den ersten schwäbischen Bahnmeisterschaften im Blockmehrkampf und alle kamen mit Medaillen zurück. Der Star der Titelkämpfe war der 12-jährige Tobias Stiastny, der nicht nur schwäbischer Meister im Block Lauf wurde, sondern auch einen neuen schwäbischen Rekord in dieser Disziplin aufstellte. 2048 Punkte waren am Ende auf seinem Konto und das waren  neben den 800 m in 2:30,67 Minuten auch zwei neue Vereinsrekorde. Zusätzlich lag er im Weitsprung mit 4,55 m vor allen Konkurrenten, während sein Vereinskamerad Lucas Wiedemann die 75 m in 10,45 und die 60 m Hürden in 11,69 Sekunden der Schnellste war und im Mehrkampf die Vizemeisterschaft hinter Stiastny mit 1.858 Punkten errang. Ihren im Vorjahr errungenen Titel verteidigte die fünfzehnjährige Julia Bschorr im Blockmehrkampf Wurf. Sie kam auf 2.317 Punkte und legte den Grundstein bei ihren überragenden Leistungen über 100 m in 13,81 und im 80 m Hürdenlauf in 13,23 Sekunden und qualifizierte sich für die bayerischen Titelkämpfe die ebenfalls in Aichach am 3. Juni stattfinden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung boten Sarah Stadler, Rebecca Kuchenbaur, Annika Schußmann, Sarah Dorer und Laura Braun die mit 9.499 Punkten in der Teamwertung schwäbische Vizemeister wurden.

Trotz Abitur tanzten Angela Stockert und Sophia Müller auf verschiedenen Hochzeiten und konnten sehr gute Ergebnisse erzielen. Stockert gewann den BLV-Förderdreikampf ganz klar mit 1.708 Punkten und schaffte vor allem über 100 m Hürden in 14,53 Sek. und im Hochsprung mit 1,66 m Superergebnisse, während Müller vor allem im Weitsprung mit 5,33 m überzeugen konnte. Vor einer Woche haderte Emily Schuster noch mit ihren gezeigten Leistungen, diesmal war sie ganz obenauf. Mit 5,50 m im Weitsprung verfehlte sie nur um drei Zentimeter den 15 Jahre alten Vereinsrekord von Andrea Cordella und weil es so schön war, sprang sie auch im nächsten Sprung die genau gleiche Weite nochmals. Tolle Leistung ebenfalls im Speerwurfwettbewerb. Als ihr  Wurfgerät denen ihrer Konkurrentinnen davon flog und er sich bei 38,33 m in den Boden des Stadions bohrte, war bei Schuster die Welt wieder in Ordnung. koh.

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Auerbacher Leichtathleten starten in die Bahnsaison

 



Den ersten Bahntitel holten die U12-Mädchen mit der 3 x 800 m Staffel
v.l.n.r.  Susanna Fink, Hannah Baier, Lena Stadler mit Trainerin Brigitte Kuen.







Keiner war schneller, ein tolles Comeback feierte Julian Kaiser (rechts) über 100 und 200 m




Schwabmünchen.  Fast 700 Meldungen versprachen in Schwabmünchen einen fulminanten Start in die neue Leichtathletik-Bahnsaison. Gespannt war man natürlich auch im Lager der SpVgg Auerbach/Streitheim, auf den direkten Vergleich beim ersten Start zu anderen Vereinen und Athleten. Insgesamt waren die Trainer zufrieden, wenn auch manchmal nicht alles nach Wunsch lief. Erfreulich aus Auerbacher Sicht der erste Bahntitel der Saison. Bei dieser Bahneröffnung wurden nämlich auch die mittel- und nordschwäbischen Langstrecken-Staffelmeisterschaften der Jugend ausgetragen und das weibliche U12-Team sorgte für den Titel über 3 x 800 m. Fink Susanna, Baier Hannah und Lena Stadler siegten in 9:42,46 Minuten, während die zweite Trio mit Pauline Stegherr, Jolina Schmid und Mila Krstovic auf Rang fünf landeten. Laura Braun, Annika Bschorr und Sarah Dorer erliefen sich den vierten Rang in U14. Knapp musste sich im Staffelrennen die männliche U12 geschlagen geben, die in der Besetzung Maximilian Tauber, Max Kammerer  und Moritz Möckl  die Vizemeisterschaft in 8:56,55 Minuten erkämpfte. Grund zur Freude auch bei der 4 x 100 m Staffel der weiblichen Jugend U20 über den neuen Vereinsrekord in 48,49 Sekunden. Gegen Sina Kemmerling, Sophia Müller, Emily Schuster und Sophia Müller, hatten die anderen Staffeln keine Chance. Auch in den anderen Disziplinen dominierten die deutschen Meisterinnen von 2017 von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Über 200 m siegte Sophia Müller in 25,52 Sekunden, über 100 m Hürden Angela Stockert mit neuem Vereinsrekord in 14,82 Sek., hier landete Sophia Müller mit 15,67 Sek. auf Platz zwei. Zweite Plätze auch für Emily Schuster in U18 über 100 m Hürden in 15,47 und Sina Kemmerling über 100 m flach in 13,18 Sekunden. Einen Doppelsieg folgte im Kugelstoßen  mit 10,40 m von Schuster und Alexandra Herr mit 10,08 m, sie waren auch die einzigen Teilnehmerinnen die über die Zehnmetermarke kamen. Auch bei der männlichen Jugend sorgte ein U20 Athlet aus Auerbach für die Überraschungen des Tages. Nach zwei Saisonen die durch Verletzungen und Krankheiten geprägt waren, schob sich der 19-jährige Julian Kaiser wieder ins Rampenlicht bei den Sprintern. Ohne Qualifikationszeit musste er mit den schwächsten Athleten an den Start gehen und lief diesen und auch den späteren stärkeren Startern im Alleingang imponierend davon. Über 100 und 200 m in 11,60, beziehungsweise 22,75 Sekunden setzte er sich überlegen an die Spitze. Zufrieden war auch Tobias Müller mit 12,19 Sek. über 100 m. In der Klasse M12 waren Tobias Stiastny und Lucas Weidemann eine Klasse für sich. Stiastny gewann die 75 m in  11,17 Sek., sowie den Ballwurf mit 43,50 und den Diskuswurf mit neuem Vereinsrekord von 27,26 m, während Wiedemann die 60 m Hürden in 11,78 Sekunden gewann. Gut in die Saison startete in der Klasse W15 Julia Bschorr. Sie gewann die 80 m Hürden (13,60), wurde Dritte mit der Kugel (8,77 m) und Vierte im Diskuswurf mit 18,87 m.  koh. 

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Auerbacher Läufer mischen mit



Mit Power erfolgreich unterwegs sind die Läufer
der Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim.
v.l.n.r: Tobias Stiastny, Larissa Ischwang, Roland Stiastny, Pia Unger, Isabelle Sasse, Michael Knauer





Augsburg.  Gute Ergebnisse sprangen für die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim beim Halbmarathonlauf, der gleichzeitig als schwäbische Meisterschaft gewertet wurde, in Augsburg heraus. In der Klasse M20 kam Michael Knauer in 1:38:05 Std. als Sechster über die rund 21 Kilometer ins Ziel.  Die  übrigen Auerbacher Läufer bevorzugten  die Strecke von 6700 m und konnten ebenfalls überzeugen. Ganz oben auf dem Siegerpodest stand wie schon in all den anderen Läufen in diesem Jahr der 12-jährige Tobias Stiastny. Er holte sich in der Klasse U14 in 30:25 Min. den Sieg, während sein Vater Roland Stiastny  bei den Männern 33:03 Min. benötigte. Wacker präsentierten sich die Damen in der Frauenwertung  mit Larissa Ischwang auf Rang drei (32:28 Min.)und Pia Unger (33:05) auf dem fünften Platz. Isabelle Sasse vervollständigte das gute Abschneiden  mit einem zweiten Platz in U20.  Gut erholt zeigte sich Simon Eisele von einer langwierigen Knochenhautentzündung bei seinem ersten Start in diesem Jahr beim Andechs-Trail über 15,7 Kilometer. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld erreichte über 15, 7 Kilometer über Stock und Stein auf schmalen Wegen den zehnten Platz in 1:12,18 Std.  koh. 

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Gebrüder Stiastny siegen beim AOK Straßenlauf bei den Schülern

Augsburg. Die Gebrüder Stiastny von der SpVgg Auerbach/Streitheim sind nicht zu stoppen. Beim AOK-Straßenlauf in Augsburg gewann der zwölfjährige Tobias in seiner Altersklasse U14 über fünf Kilometer in 21:57 Minuten, während sein achtjähriger Bruder Simon die U10 in 24:07 Minuten gewann. Roland Stiastny der Vater der beiden , benötigte 24:44 Minuten. Einen hervorragenden zweiten Rang über zehn Kilometer in 39:45 Minuten in der Seniorenklasse M50 belegte Günther Tauber, Michael Knauer benötigte in M 20 44:25 Minuten. Unter den 70 Frauen kam Larissa Ischwang in 50:07 Min. auf dem 20. Platz in W20 ins Ziel und Pia Unger benötigte 52:33 Minuten. koh. 






Larissa Ischwang schlug sich tapfer über die 5000 m im Straßenlauf

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Fünf schwäbische Meisterschaften für die SpVgg Auerbach/Streitheim

Text und Bild: Johann Kohler

Straßberg.  Während die älteren Leichtathleten und hier vor allem die Mehrkämpferinnen und Sprinter der SpVgg Auerbach/Streitheim, sich bei Hallenwettkämpfen bewähren, mussten sich die jugendlichen Läufer bei ihren ersten Titelkämpfen der Saison durch Schnee und Eis kämpfen. Trotz der witterungsbedingten Umstände hatte der Ausrichter, die LG Wehringen, alles getan um die schwäbischen Crossmeisterschaften in Straßberg wettkampfgerecht abwickeln zu können. Mit 15 Athleten reisten die Auerbacher an und konnten mehr als überzeugen. Fünf erste, drei zweite und ein dritter Rang, konnte sich unter den besten Vereinen aus ganz Schwaben sehen lassen.  So gab es bei der Altersklasse M 8 sogar mit Simon Stiastny und Max Krstovic einen Doppelsieg und bereits auf Platz vier folgte Heinz Jakob.  Ganz oben auf dem Siegerpodest als Erste standen in M9 Maximilian Tauber und in M12 Tobias Stiastny, während Manuel Murza in seiner Klasse Bronze holte und seine Vereinskameraden Moritz Möckl, Lucas Wiedemann und Tim Baier in ihren jeweiligen Altersklassen unter den ersten Sechs landeten.  Zweifache schwäbische Vizemeisterin wurde in W11 Hannah Baier, zuerst im Einzel und zusammen mit Pauline Stegherr und Mila Krstovic mit der Mannschaft, während Eyleen in W14 den vierten Rang erreichen konnte.  Auf Grund ihrer sehr guten Einzelleistungen waren bei den männlichen Jugendlichen der Mannschafttitel fest in Auerbacher Hand. Schwäbischer Meister wurden die Teams der U10 mit Maximilian Tauber, Simon Stiastny und Max Krstovic und das Team der U14 mit Tobias Stiastny, Tim Baier und Lucas Wiedemann. Die Ehre der Läufer der SpVgg Auerbach in den Männerklassen retteten in der Klasse M50 über 7900 m Günther Tauber in 32.06 Min. auf Platz vier und Stefan Murza als Siebter in 34.49 Minuten. koh.

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Stockert und Kaiser sorgen für Medaillen bei den bayerischen Meisterschaften



Nur wenige Hürdenläuferinnen können zurzeit Angelika Stockert ( Start-Nr. 392)
das Wasser über 60 m reichen. Sie wurde ungefährdet bayerische Meisterin.






In einem beherzten Rennen, gewann Julian Kaiser die Silbermedaille über 400 m.





München/Fürth.   Lange mussten die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den bayerischen Hallenmeisterschaften warten, ehe sie jubeln durften. Buchstäblich in der letzten Stunde an diesen zwei Tagen, sorgten Angela Stockert und Julian Kaiser für die ersehnten Medaillen. Zuerst bewies Stockert, dass sie zurzeit eine der besten Hürdenläuferin in Deutschland ist. Mit 8,82 Sekunden über 60 m Hürden erreichte sie zwar nicht ganz ihre Spitzenzeit von den südbayerischen Meisterschaften, trotzdem distanzierte sie in Fürth die gesamte Konkurrenz und holte Gold in der Altersklasse U20. Dies überraschte, denn sie konnte wegen einer immer wieder aufbrechenden Verletzung, über eine Woche nicht trainieren. Deshalb verzichtete sie auf Anraten ihres Trainers Lothar Schmitt auf den Hochsprung und das Kugelstoßen. Beim nachträglichen Blick auf die erzielten Ergebnisse, hätte sie hier in Normalform ebenfalls  Meistertitel erringen können.  Lob heimste auch bei der männlichen Jugend U20 Julian Kaiser ein.  Hervorragend vom Trainerduo Rebecca und Jan Jäger nach verletzungsbedingter eineinhalbjähriger Wettkampfpausen trainiert, schaffte er bei seinem zweiten Start innerhalb von zwei Wochen das Kunststück, als bayerischer Vizemeister in sehr guten 41,43 Sekunden über 400 m ins Ziel zu kommen.  Trotz neuer persönlicher Bestzeit von 8,14 Sek. im 60 m-Sprint kam Sophia Müller nicht in den Endlauf, während sie im Weitsprung mit 5,16 m Sechste wurde. Fast die gleiche Weite schaffte in U18  Sina Kemmerling mit 5,17, dies war der neunte Rang und für die 60 m benötigte sie 8,31 Sek., während es für Emily Schuster an diesem Tage nicht gut lief und sie nur im Kugelstoßen mit 10.08 m startete. Den siebten Rang hatten in W15 Alina Müller und Lisa Kemmerling gepachtet. Müller sprang 4,92 m weit  und Kemmerling stieß die Kugel 10,17 m weit. Zufrieden konnten die Trainer auch mit Julia Bschorr sein. Zehnter Rang  über die 60 m Hürden in 9,92 und über 60 m flach 8,56. Knapp verfehlte über 60 m in U20 Simon Kastner mit 7,51 Sekunden den Endlauf. koh. 

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Gebrüder Stiastny überzeugen in der Halle im Mehrkampf

Bild und Text: Johann Kohler

Rain. Sollte ihre sportliche Entwicklung so weitergehen, haben die Gebrüder Stiastny von der SpVgg Auerbach/Streitheim, eine große Zukunft in der Leichtathletik vor sich. So war der 12-jährige Tobias Stiastny im vergangenen Jahr fast ausnahmslos in Schwaben bei der U12 auf den ersten Plätzen, vor allem auf den Laufstrecken, zu finden. Jetzt in der U14 startend, sorgte er beim Hallensportfest in Rain am Lech, wieder für Aufsehen. Er gewann den Fünfkampf in der Klasse M12 überlegen mit 1.792 Punkten und lag damit noch vor dem Sieger in der Klasse M13. Sein bestes Ergebnis lieferte er dabei im Kugelstoßen mit der drei Kilogramm schweren Kugel ab, die bei 7,21 m landete. Tobias, der auch ein sehr guter Fußballer bei der Jugend der SpVgg Auerbach/Streitheim ist, hat sich nun für die Hauptsportart Leichtathletik entschieden. Nicht minder sportlich begabt ist auch sein achtjähriger Bruder Simon Stiastny. Er wurde in Rain in seiner Altersklasse M8 unter 13 Konkurrenten sehr guter Zweiter im Vierkampf und 1.405 Punkten. Koh.



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Auerbacher Leichtathleten starten stark in die neue Saison




Sie konnten sich über Medaillen freuen.
v.l.n.r.  Tobias Müller, Sophia Müller, Alina Müller, Lisa Kemmerling, Julian Kaiser







Die zweitbeste Zeit in Deutschland über 60 m Hürden erzielte
Angela Stockert ( StartNr.22) mit 8,74 Sek deutlich vor Anja Stephan vom
TV Hauzenberg mit 9,44 Sekunden. 





München. Rund 500 Leichtathleten aus 90 Vereinen starteten bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften der Altersklassen U20 und U16 in der Werner-von-Linde-Halle im Olympiapark. Unter ihnen auch zehn Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, die hervorragend in die neue Saison starteten. Neunmal auf dem Siegerpodest, dreimal der erste, fünfmal der zweite und einmal ein dritter Platz, eine makellose Bilanz. Wie hoch der Leistungsstand ist beweist die Tatsache, dass die Erfolge von sechs verschiedenen Aktiven errungen wurden. Denn Vogel schoss dabei in der Altersklasse U20 die achtzehnjährige Angela Stockert ab. Sie flog förmlich über die 60 m Hürden in der erstklassigen Zeit von 8,74 Sek, das ist die zweitbeste Zeit die in der bisherigen Hallensaison in Deutschland gelaufen wurde. Ein dritter Platz im Weitsprung mit 5,25 m rundete den erfolgreichen Tag für Stockert ab. Zweimal ganz oben stand bei der Siegerehrung in der gleichen Klasse Sophia Müller. Zuerst gewann sie mit 5,38 m den Weitsprung und wenig später die 400 m in der Klassezeit von 59,53 Sekunden. Sie machte sich damit wenige Tage nach ihrem 18. Geburtstag selbst das schönste Geschenk, wie auch ihr Zwillingsbruder Tobias Müller, der in einem beherzten Rennen über 800 m südbayerischer Vizemeister in 2:06,81 Minuten wurde. Als das Comeback des Jahres darf nach eineinhalbjähriger Verletzungs- und Krankheitspause, der erste Start des ehemaligen bayerischen 800 m-Meisters  Julian Kaiser gewertet werden. Er, der  selbst nicht wusste wo er sich nach der langen Abstinenz einordnen sollte, fühlte sich auf Anhieb wieder auf der Bahn daheim und wurde Zweiter über 400 m in 52:32 Sekunden. Still und leise absolvierte die 15-jährige Alina Müller in den vergangenen Jahren ihre Trainings- und Wettkampfeinheiten. Doch in diesem Jahr gelang ihr schon bei der ersten Meisterschaft des Jahres der endgültige Durchbruch. Über 60 m Sprint erreichte sie bereits im Vorlauf gegen 56 Konkurrentinnen mit 8,29 Sek. die drittbeste Zeit, überstand mit 8,31 Sek. den Zwischenlauf und wurde im Finale Vizemeisterin mit 8,26 Sek. Nur ein Wimpernschlag von 0,01 Sek. verhinderte die südbayerische Meisterschaft, dafür holte sie sich noch zusätzlich die Bronzemedaille im Weitsprung mit 4,88 m. Sehr gut drauf war an diesem Tage auch in W15 Lisa Kemmerling. Sie verbesserte ihre Bestleistung mit der drei Kilogramm schweren Kugel um über einen Meter und holte sich den zweiten Rang mit sehr guten 10,63 m, aber auch im 60 m Sprint verfehlte sie mit  guten 8,43 Sekunden nur knapp den Endlauf. Ihre Mehrkampfqualitäten stellte Julia Bschorr unter Beweis, sie wuchtete die Kugel auf 8,47 m, lief die 60 m Hürden in 10,13 und die 60 m flach in 8,51 Sekunden. Zufrieden konnten Emily Schuster mit Platz sieben im Weitsprung U20 mit 5,01 m, Juliane Frank über 60 m mit 9,32 Sek. und Anna Dieminger mit 2:48,04 Min. über 800 m sein. koh.  

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Erster Test im neuen Jahr bei den südbayerischen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften

München. Einfach ihre Trainingsform überprüften wollte ein Teil der Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Altersklasse U18. Da für die zur Spitzenklasse gehörenden U20- Athletinnen erst am kommenden Sonntag die Wettkampfsaison beginnt, starteten diese in der Frauenklasse und konnten sich wacker schlagen. So holte sich Angela Stockert die bayerische Vizemeisterschaft im Hochsprung mit 1,65 m und konnte auch mit 8,14 Sekunden für den Zwischenlauf über 60 m qualifizieren. Da sich dieser mit dem Hochsprung kreuzte, verzichtete sie auf das Weiterkommen. Mit 8,21 Sek. im Vorlauf kam im Zwischenlauf über diese Strecke für Sophia Müller das Aus, als sie nach einem Frühstart disqualifiziert wurde. Auch im Weitsprung klappte diesmal nicht alles, so waren für sie mäßige 4,97 m der achte Rang. In der Klasse U18 versuchten sich über 60 m Emily Schuster und Sina Kemmerling. Mit 8,22 und 8,30 Sekunden gewannen beide ihre Vorläufe und waren somit im Zwischenlauf. Während Schuster mit 8,21 Sek. in den Endlauf stürmte und hier mit 8,16 Sek. Sechste wurde, fehlte Kemmerling nur 0,01 Sek. für das Weiterkommen. Zufrieden konnte Kemmerling auch mit ihrem vierten Rang mit 5,04 m im Weitsprung und dem siebten im Kugelstoßen mit 10,50 m sein. Dagegen holte sich Schuster mit neuer Bestleistung mit der drei Kilogramm schweren Kugel mit 11,03 m den fünften Platz, hier kam Alexandra Herr auf 9,25 m. Bei ihrem ersten Hallenstart lief Alina Dieminger die 800 m in 2:44,22 Min, das war Rang vier. Koh. 

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Auerbacher Leichtathleten in der Bestenliste sehr stark vertreten



Mit vollem Einsatz wollen die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim wieder ins neue Jahr gehen und mit der Startläuferin Sina Kemmerling (vorne) den bayerischen Rekord über 4 x 100 m verbessern.

Text und Bild: Johann Kohler



Auerbach. Meistertitel gab es für die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim im vergangenen Jahr in großer Zahl. Doch beim Blick in die Bestenlisten der Verbände die zum Jahresende erschienen kann festgestellt werden, ob die Siege durch Zufall oder jeweils nur nach Tagesform zustande kamen. Darum sind für Abteilungsleiter Johann Kohler und die Trainer zur Standortbestimmung der eigenen Athleten, die Jahresbestleistungen fast noch wichtiger. Und da können die Verantwortlichen mit dem Jahr 2017 mehr als zufrieden sein. Nicht weniger als zwanzigmal waren die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim in den Listen der besten 50 Athleten in Deutschland in den jeweiligen Disziplinen  vertreten. Die besten Jahresbestleistungen schafften hier David Kirch mit den Plätzen zwei und fünf im Dreisprung und sechs im Weitsprung. Bei der weiblichen Jugend waren die deutschen Meister Angela Stockert, Sophia Müller und Emily Schuster auch bei den besten deutschen Jahresergebnissen die Nummer 1 und waren in den Einzeldisziplinen bis zu fünfmal vertreten. Zusammen mit Sina Kemmerling erreichten sie mit 47,77 Sek. noch zusätzlich den sechsten Rang bei den 4 x 100 m Staffeln. Dies war dann auch in der bayerischen Bestenliste unangefochten der erste Platz, wie auch mit der Siebenkampfmannschaft. Interessant ist hier vor allem der neue bayerische Rekord mit 14.960 Punkten, die alte bayerische Bestleistung von der LG Quelle wurde um 893 Punkte übertroffen. Insgesamt findet man in der bayerischen Bestenliste der besten 20 Athleten, 48 Eintragungen für Auerbacher Leichtathleten. Nicht weniger als 35 erste Plätze bei den Jahresbestleistungen schaffte die SpVgg Auerbach/Streitheim im Kreis Mittel- und Nordschwaben. Hier machten sich vor allem die Leistungen der jüngeren Leichtathleten bemerkbar, die nur in dieser Liste aufgeführt sind. Deshalb sind sich die Verantwortlichen auch sicher, dass in den nächsten Jahren der eine oder andere junge Athlet in höhere Regionen vorstößt. Dies ist auch notwendig, wenn leistungsmäßige der achte Rang in Bayern und der erste in Schwaben gehalten werden will. Dies wird mit Sicherheit schwer nach dem Wechsel von David Kirch, der seit seinem sechsten Lebensjahr für die SpVgg startete und sich jetzt der LG Stadtwerke München anschloss. Deshalb liegen die Hoffnungen der Trainer Rebecca und Jan Jäger im nächsten Jahr auf das große Sprinttalent, dem 20-jährigent Fabio Kammler. Kammler war im vergangenen Jahr leider verletzt, hat aber bei Tests in den USA, wo er gerade studiert, bereits tolle Zeiten im Training erzielt. Er kehrt im Juni aus Kalifornien zurück und hat Spitzenplätze bei deutschen Meisterschaften fest im Visier.  Koh. 

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