SpVgg Auerbach/Streitheim e. V.

 

Berichte - Leichtathletik

2019 - 2018 - 2017 - Archiv


Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim holen die meisten Medaillen bei den Landkreismeisterschaften




Einen überragenden Wettkampftag lieferte Laura Braun ab und gewann den Dreikampf in W14

Nicht nur Masse, sondern auch Klasse, zeigten die  Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den Landkreismeisterschaften

Untermeitingen. Mit 30 Nachwuchsathleten war die SpVgg Auerbach/Streitheim nicht nur zahlenmäßig, sondern auch Leistungsstark bei den Landkreismeisterschaften vertreten. Insgesamt holten die Auerbacher Leichtathleten 16 Medaillen, davon sieben Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen und waren somit der erfolgreichste Verein. Dazu kommen noch drei erste Plätze für die Mannschaftswertung, in der fünf Athleten pro Verein gewertet werden. Vor allem bei den Meisterschaften über 800 m domminierten die Rothtal-Athleten, denn Lucas Wiedemann (M13), Tim Baumann (M11), Maximilian Tauber (M10), Lena Stadler (W12 und Hanne Homme (W8) liefen als Erste in den jeweiligen Altersklassen ins Ziel. Hier sorgte für die beste Leistung der zehnjährige Maximilian Tauber, der für die zwei  Stadionrunden nur 2:40,18 Min. benötigten. Eine silberne Medaille holten sich Moritz Kunert, Moritz Wurm und Max Stegherr, während sich Mila Krstovic über Bronze freuen durfte. Heiß umkämpft von den Athleten der zwölf Vereine waren die Titel im Dreikampf. Hier lief der schwäbische Meister über 75 m, Lucas Wiedemann in M13 zu großer Form auf. Neue persönliche Bestleistungen über 75 m in 9,95 Sek, 4,73 m im Weitsprung und 42 m im Ballweitwurf bedeuten 1.350 Punkte und der erste Rang. Bereits auf Platz zwei folgte sein Vereinskamerad Tobias Stiastny mit 1.319 Punkten, was ebenfalls neue persönliche Bestleistung war. Die zweite große Überraschung aus Auerbacher Sicht war der Sieg  in W14 durch Laura Braun. Sie hatte einen überragenden Tag und holte die Goldmedaille mit 1.288 Punkten. Bereits auf dem dritten Platz folgte Rebecca Kuchenbaur mit  1.167 Zählern. Jeweils einen zweiten Rang und damit Silber im Dreikampf erkämpften Lena Stadler (W12) und Rebecca Hagner in W9, während Lena Strehler (W9) und Hanna Homme in W8 Bronze holten. koh.

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Es lief nicht so wie erwartet bei Emily Schuster

Auch wenn der Lauf über die Hürden bei Emily Schuster leicht aussieht, trotzdem musste sie sich diesmal mehr als quälen.

Ulm. „In den nächsten acht Wochen kann ich keine Laufbahn mehr sehen“, dies war die erste Reaktion einer enttäuschten Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim nach dem abschließenden 800 Meterlauf bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Ulm. Mit 2:30,50 Min. hatte sie soeben die zahnbeste Zeit der insgesamt 24 Teilnehmerinnen in U20 gelaufen und trotzdem war sie mit den zwei Tagen in Ulm ganz und gar nicht zufrieden. Nach hervorragenden Leistungen zum Anfang der Saison und auch beim Qualifikationswettkampf zu diesen deutschen Siebenkampfmeisterschaften sowie den bayerischen Meisterschaften, konnte sie mit Recht von einer Medaille träumen. Doch es kam ganz anders. Zuerst eine starke Erkältung und zwei Tage vor den Titelkämpfen ein Magen- und Darmgrippe, und der Traum war ausgeträumt. Zwar kämpfte sie an beiden Wettkampftagen tapfer, eine Spitzenplatzierung rückte aber in weite Ferne. So lag sie nach dem Zwischenergebnis des ersten Tages nur auf dem 20 Rang nach 15,61 Sek über die 100 m Hürden, den 1,50 m im Hochsprung, 8,98 im Kugelstoßen und den 200 Meter, bei denen sie mit 25,90 Sek. immerhin noch die fünftbeste Zeit aller Teilnehmerinnen lief. Vor allem beim Hochsprung und mit der Kugel fehlten ihr wichtige Zentimeter. 


Sogar das Kugelstoßen schaut bei Emily Schuster noch elegant aus


Da Schuster erfahrungsgemäß einen stärkeren zweiten Tag hat, konnte man trotzdem nicht mehr mit einer Medaille rechnen. Sie verbesserte sich immerhin noch auf den 14. Rang mit 4.580 Punkten, das waren rund zehn Prozent weniger als bei ihr in Normalform, auch wenn die 5,31 m im Weitsprung und die 36,21 m mit dem Speer noch ordentlich Punkte brachten.

Traurig verfolgte Schusters Vereinskameradin Angela Stockert das Geschehen im Donaustadion von der Tribüne aus. Stockert, die im vergangenen Jahr mit 5.150 Punkten die Qualifikation zu den Deutschen gewann, sich danach leider verletzte und seitdem nur sporadisch Einzelwettkämpfe absolvierte, musste mitansehen wie der Titel heuer mit 5.046 Punkten wegging. Das tat richtig weh, auch wenn sie seit wenigen Wochen wieder schmerzfrei ist. Nächstes Jahr greifen wir wieder an, waren sich Schuster und Stockert einig auch wenn jetzt für beide Trainingspause angesagt ist. So wird Schuster in den nächsten Tagen zu einem mehrwöchigen Tramperurlaub nach Frankreich und Spanien aufbrechen. Für Trainer Lothar Schmitt ist jetzt ebenfalls Trainingsfrei, doch die Planungen für die neue Saison werden ihn trotzdem in Anspruch nehmen. Angela Stockert studiert und wohnt in Kürze in München und die bayerische Meisterin über 400 m Sophia Müller studiert in Hof. Für Müller sucht er einen Verein bei dem sie mittrainieren kann und zum Training von Stockert wird er mehrmals in der Woche gemeinsam mit Emily Schuster nach München fahren. Außerdem muss auch das BLV-Stützpunkttraining in Horgau geplant werden. 

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Leichtathletikabendsportfest wurde zu einem Regenfest


 



Nach langer Zeit fanden im Rothalstadion auf Grund
der guten Teilnehmerzahl zwei Läufe über 3000 m statt. Auf dem linken Rand beim Start Günter Tauber von der SpVgg Auerbach und die spätere Siegerin der Frauenklasse Christina Kratzer von der LG Zusam

Auch wenn sich die Athleten eine feste Überdachung wünschen, hatte das Rothtalstadion wenigstens für einen Abend eine Überdachung durch Zelte.


Horgau. Als Horgaus Bürgermeister und Vorsitzender der Sportanlage Thomas Hafner gut beschirmt im Rothtalstadion zum Leichtatheltikabendsportfest der SpVgg Auerbach/Streitheim eintraf, kam er aus dem Staunen nicht mehr heraus. Trotz strömenden Regen waren auf sechs verschiedenen Wettkampfanlagen insgesamt 180 Leichtathleten aus 40 Vereinen im Einsatz. Was ihn noch mehr verwunderte, war die vor allem von den Leichtathleten lang ersehnte überdachte Tribüne, wo man wenigstens die Sporttaschen mit trockener Kleidung lagern konnte. Doch diese Überdachung war nur

eine Momentaufnahme, denn diese bestand aus einem Zelt der Freiwilligen Feuerwehr Auerbach, die

die Helfer bereits am Nachmittag in weiser Voraussicht aufgebaut hatten. Wie nötig eine Überdachung wäre, zeigte die Situation während eines 20-minütigen Wolkenbruchs. Die Veranstaltung musste unterbrochen werden und da war jede mögliche Unterstellmöglichkeit von den Athleten gefragt und das Zelt war mehr als überfüllt.

Doch als der Regenguss einigermaßen vorüber war und die Witterung zu einem Dauerregen überging, gab es für die Aktiven kein Halten mehr, denn bei einer längeren Unterbrechung drohte ein Abbruch der Veranstaltung am Ende wegen Dunkelheit. Doch wie zum Hohn, als um 20.30 Uhr der letzte der beiden 3000 Meterläufe gestartet wurde, schien noch einmal die untergehende Sonne ins Rothtalstadion. Doch da sehnten sich die rund 35 völlig durchnässten freiwilligen Helfer der SpVgg Auerbach/Streitheim und die Athleten schon nach einer warmen Dusche.

Bei trockenem Wetter am Veranstaltungstag hätte dieses Abendsportfest mit Sicherheit zu einem neuen Teilnehmerrekord geführt. 160 Voranmeldungen für 250 Starts waren bereits sehr gut und erfahrungsgemäß kommen am Veranstaltungstag stets 100 Nachmeldungen dazu. Trotz der wittrigen Umstände, war Leichtathletikabteilungsleiter Johann Kohler mit dem Ablauf zufrieden, auch wenn es bei keinem in der 45-jährigen Geschichte so stark während der ganzen Veranstaltung geregnet hat. Dadurch reichten die erzielten Leistungen nicht zu einem neuen Stadionrekord, wenn auch Athleten dabei waren, die persönliche Bestleistungen erzielten. So auch die bayerische Hochsprungmeisterin

und Dritte der vorjährigen deutschen Mehrkampfmeisterschaften Luisa Tremel vom TSV Gersthofen.

Sie startete im Kugelstoßen und stieß die Kugel auf neuen persönlichen Rekord von 13,44 Meter, leider hatte sie im Weitsprung auf Grund der nassen Bahn keinen gültigen Versuch. Da lief es für die bayerische 400 Meter-Meisterin Sophia Müller von der SpVgg Auerbach/Streitheim schon besser, denn die von ihr gesprungenen 5,36 m waren Klasse. Vor allem auf den Kurzstrecken waren die Ergebnisse bestenfalls im Durchschnitt, während diesmal die Mittel- und Langstrecken zahlenmäßig gut bestückt waren. Man musste schon lange zurückblicken, dass es je zwei 1000, beziehungsweise 3000 m Läufe, in denen jeweils 15 Läufern starteten. Der am weitest angereiste Sportler war bei beiden Läufen der 47-jährige Uwe Friedrich vom Chemnitzer SC. Er wurde sogar Zweiter über 3000 m in 9.46,89 Min und freute sich über diese Zeit. Was ihn aber noch mehr freute, war ein Zufallstreffen mit seinem ehemaligen Sportfreund Jens Gorke. Gorke war als Helfer im Einsatz und erkannte seinen Freund von damals aus Chemnitzer-Zeit nach über 30 Jahren wieder und die Wiedersehensfreude war groß.  

einige gute Ergebnisse des Abendsportfestes: Männer 1000 m 1. Lukas Bergmann LG Würm Athletik 2:45,48 , 3000 m 1. Thomas Eser LG Zusam 9:41,96, Weitsprung 1. Gianni Seeger TSV Gomaningen 7,06 m, Speer: Philipp Schwartzenberg LG Augsburg 47,04 m männl. U20 Hoch 1. Paul Radecker LAG Mittlere Isar 1,72 m, Weit Tobias Müller 5,91 m, Kugel 1. Simon Kastner (beide Auerbach) 11,74 m, Speer 1. Viktor Ertelt LAC Quelle Fürth 46,65 m. männl. U18 Hoch 1. Roman Jocher TSV Köngisbrunn 1,80 m, Speer 1. Tim Reindl SC Eschenbach 49,85 m, männl. U16 100 m 1. Andreas Kühnel TSV Königsbrunn 11,86 Sek, männl. U14 75 m 1. Lucas Wiedemann Auerbach 10,43 sek, Speer 1. Tobias Stiastny Auerbach 36,82 m, Frauen 3000 m 1. Christina Kratzer LG Zusam 10.27,48 Min. Speer 1. Jennifer Vogt TSV Ansbach 39,80 m, weibl. U20 Weit 1. Sophia Müller 5,36 m, Kugel 1. Angela Stockert 12,06 m, weibl. U18 Kugel 1. Luisa Tremel TSV Gersthofen 13,44 m, weibl. U16 Speer 1. Leni Hölzlwimmer SG Schönau 39,53 m, 

Alle Ergebnisse unter www.blv.sport/ergebnisse.de

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Auerbacher Leichtathletinnen überzeugten in Ulm bei den Deutschen




Auf Bahn eins zum fünften Platz bei den deutschen Jugendmeisterschaften lief unter Deutschlands Besten Sophia Müller (276). Vor ihr Laura Kaufmann (1322)von der LG Ohra, Brenda Catari Byll (1348) von Olympia Dortmund und Emilia Grahle (1747) vom Dresdner SC









Emily Schuster mit der Start-Nr. 277 beim 200 m Lauf 







Ulm. „ Was wäre bei uns alles möglich, wenn wir nur einen kleinen Bruchteil vom Etat der großen Leichtathletikvereine hätten“, fragten sich Auerbachs Abteilungsleiter Johann Kohler und Trainer Lothar Schmitt am Wochenende bei den deutschen Jugendleichtathtletikmeisterschaften in Ulm. Beim Gang über den Parkplatz zum Donaustadion bestaunten sie die In Reih und Glied geparkten und zum größten Teil nagelneue Neunsitzer-Mannschaftsbusse der Leichtathletikhochburgen aus dem Westen, Norden und Osten der Republik. Große Reklame-Aufschriften der Leichtathletikvereine auf den Fahrzeugen und beim von der Sparkasse Überlingen gesponsertes Fahrzeug von Johanna Siebler, ihres Zeichens U20 deutsche und Vizeweltmeisterin im Siebenkampf, ein großes Konterfei von der Sportlerin. Als Beide  mit ihren Athletinnen Sophia Müller, Angela Stockert und Emily Schuster das Stadion erreichten, war am Rande des Aufwärmplatzes ein Dorf mit Zelten von den Großvereinen aufgebaut, in denen Physiotherapeuten und ein Betreuerstab ihre Athleten behandelten und auf den Start vorbereiteten. Demütig nahm die Auerbacher Delegation auf der Stadiontribüne Platz und träumte von Sponsoren, die vielleicht einmal helfen, auch in Schwaben beziehungsweise bei der SpVgg Auerbach/Streitheim,   eine solche Leichtathleltikhochburg entstehen zu lassen.   

 

 

Doch aus den Träumen riss die Auerbacher Delegation die Lautsprecherdurchsage, als neben den großen Namen wie Bayer Leverkusen, LOC Berlin oder TV Wattenscheid, auch die SpVgg Auerbach/Streitheim genannt wurde. Emily Schuster wurde zum ersten von vier Vorläufen über 100 m Hürden aufgerufen. Schuster hatte mit einer Erkältung zu kämpfen, verkaufte sich mit der gelaufenen Zeit von 15,29 Sekunden im Feld der Spezialistinnen sehr gut, dies trifft auch auf die 200 m Zeit von 25,50 Sekunden voll zu. Sollte ich diese beiden Zeiten auch am 17. und 18. August bei den

 

 

deutschen Mehrkampfmeisterschaften, ebenfalls im Donaustadion bringen, werde ich im Siebenkampf um die Medaillen mitkämpfen, so Schuster. Glück hatte die frischgebackene bayerische Meisterin Sophia Müller im 400 m Halbfinale. Von den drei Läufen mit je acht Läuferinnen qualifizierten sich die beiden Ersten je Lauf und zusätzlich die folgenden zwei Zweitschnellsten aller Läufe für das Finale am Sonntag. Müller startete im zweiten Lauf und da fing es an zu regnen, die Bahn war aber noch weitgehend trocken und so lief sie 56,69 Sekunden als Dritte ins Ziel. Doch die Zeit reichte, da im dritten Lauf bereits das Unwetter einsetzte und keine Läuferin Müller mehr erreichte. Anschließend wurde die Veranstaltung wegen der Unwetterwarnung eineinhalb Stunden unterbrochen.  

 

 

Auch am Sonntag beim Veranstaltungsbeginn ein Unwetter und statt den Athleten war die Feuerwehr im Einsatz. So verschoben sich die folgenden Starts um über eine Stunde nach hinten. Sophia Müller ließ sich davon nicht beeindrucken und lief im 400 m Finale der acht besten Deutschen in 56,59 Sekunden auf den ausgezeichneten fünften Rang und durfte mit auf die Siegertreppe zum Urkundenempfang. Eine Urkunde verpasste dagegen Angela Schuster denkbar knapp. Trotz neuer persönlicher Bestleistung von 13,32 m im Kugelstoßen, reichte es nur zum neunten Rang im Feld der 18 qualifizierten Athletinnen. Gerne hätte Stockert bei den Mehrkampfmeisterschaften in drei Wochen ihre deutsche Einzel-Vizemeisterschaft im Siebenkampf wiederholt, doch eine im vorigen Jahr erlittene Verletzung ließ nur ein beschränktes Training in diesem Jahr zu. Dagegen wollen Sophia Miller, Emily Schuster und Angela Stockert beim Abendsportfest der SpVgg Auerbach/Streitheim am Mittwoch, 7 August sich dem heimischen Publikum im Rothtalstadion beim Wettkampf präsentieren.

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Mittel- und nordschwäbische Leichtathletik-Einzelmeisterschaften in Horgau

Mit 2,05 m im Hochsprung sorgte Manuel Marko vom MTV Ingolstadt als Gast für die beste Leistung bei den Mittelschwäbischen Meisterschaften

Heiße Positionskämpfe über 100 m der weiblichen Jugend U18.
v.l.n.r. Frederike Letzel (Donau-Ries), Larissa Egger (TSV Friedberg)
Talitha Moser (TSV Gersthofen) Nikola Kindig, Maja Rittel (beide LG Reischenau-Zusamtal)

 

Horgau. Noch während der Wettkampf lief, suchten die Verantwortlichen der mittel- und nordschwäbischen Leichtathletikmeisterschaften für Männer, Frauen, sowie Jugend U20 und U18 im Horgauer Rothtalstadion nach Gründen, warum diesmal weniger Athleten an diesen Titelkämpfen wie in den vergangenen Jahren teilnahmen. Lediglich 99 Leichtathleten aus 19 Vereinen traten rund zweihundertmal in den verschiedenen Disziplinen und Altersklassen an. „Mit diesem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein, waren sich der BLV-Kreisvorsitzende Otto Dwaliawilli und Auerbachs Leichtathletikboss Johann Kohler einig. Den Hauptgrund war zweifelsohne der späte Termin in diesem Jahr, der viele gute Leichtathleten von der Teilnahme abhielt. Früher wollte man sich bei den Mittelschwäbischen für bayerische und deutsche Meisterschaften qualifizieren, diesmal war man um rund drei Wochen zu spät dran. Denn während in Horgau Rumpffelder an den Start gingen, waren die Meldetermine für diese überregionalen Titelkämpfe schon verstrichen oder fanden bereits statt. So auch am vorigen und diesem Wochenende, als Augsburg und am vergangenen Wochenende Regensburg Schauplatz der Landesmeisterschaften war. Aus diesem Grund fehlten auch vom Ausrichter SpVgg Auerbach/Streitheim eine Reihe von Spitzenathleten die in Regensburg weilten.

Deshalb befürchtete Johann Kohler während der Veranstaltung, dass dies die ersten Regional-Meisterschaften seit Jahrzehnten werden, bei denen die SpVgg Auerbach/Streitheim keinen Bahntitel erringen wird. Doch von dieser Sorge erlöste ihn in der Klasse U20 Simon Kastner im Kugelstoßen mit 12,46 m und die wiederaktivierte Maria Rieger bei den Frauen, die den Weitsprung mit 4,89 m und den 100 m Hürdenlauf in 18,20 Sekunden gewann. Dazu kam noch zweimal Silber durch Kastner und Rieger. In der Medaillenausbeute waren diese fünf Medaillen unter ferner liefen, denn die LG Donau-Ries war 30 Mal auf den ersten drei Plätzen zu finden, der TSV Friedberg 21 und das LAZ Kreis Günzburg 20 Mal. Achtbar schlugen sich auch die LG Reischenau-Zusamtal mit 15 und der TSV Gersthofen mit 14 Teilnehmern unter den ersten Drei. Überragende Akteure bei der LG Reischenau-Zusamtal waren Tim Ferletic bei den Männern, er gewann im Diskuswurf (22,02 m) und im Speerwurf (35,02m), während seine Vereinskameradin Julia Businger in U20 dreimal auf dem Siegerpodest ganz oben stand. Beim Kugelstoßen mit 9,77 m, Diskus 23,56 m und Speerwurf 29,20 m. Einen Titel für die Zusamtaler steuerte noch Sarah Bischoff über 800 m in 2:34,77 Min. bei. Medaillensammler beim TSV Gersthofen waren in U20 Thomas Burkhart der die 100 m in 11,98 Sek und den Hochsprung mit 1,74 m gewann. Gold gewann außerdem beim TSV Philipp Sinninger im Kugelstoßen mit 13,68 und Diskuswurf mit 33,80 m, sowie Talitha Moser in U18 und einer Höhe von 1,42 m Im Hochsprung. Die beste Leistung an diesem Tage schaffte ein Athlet vom MTV Ingolstadt außer Konkurrenz. Manuel Marko wollte den Stadionrekord von 2,07 m der von ihm und zwei weiteren Hochspringern gehalten wird verbessern. Nach 2,05 m ließ er 2,10 m auflegen, scheiterte jedes Mal ganz knapp.

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SpVgg Auerbach/Streitheim mit vier Medaillen erfolgreichster Verein aus Schwaben bei den Bayerischen Leichtathletik- Meisterschaften

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Augsburg. Normal hätte Trainer Lothar Schmitt über das ganze Gesicht strahlen müssen. Seine drei von ihm trainierten Leichtathletinnen Sophia Müller, Emily Schuster und Angela Stockert holten bei den Bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften im Rosenaustadion mit je zweimal Gold und Silber vier Medaillen. Somit war die SpVgg Auerbach/Streitheim der erfolgreichste schwäbische Verein bei diesen Landestitelkämpfen. Doch er war trotzdem, wie auch BLV-Sprungtrainer Richard Kick stocksauer, auf den Zeitplan und auch die Abwicklung der technischen Wettbewerbe. Da im Stadion nur eine Weit- und Kugelstoßanlage vorhanden ist, wurden Wettbewerbe zusammengelegt und dadurch entstanden für die Athleten lange Wartezeiten zwischen den Versuchen und oft erreichten sie erst in letzter Sekunde den Start der nächsten Disziplin.

Dies traf vor allem die Auerbacherin Emily Schuster bei ihren Spezialdisziplinen im Weitsprung und 100 m Hürden. Beide Wettbewerbe waren zur gleichen Zeit nachträglich angesetzt und somit war

eine mögliche Medaille nicht drin. Dann am Vortag die Nachricht, da nur acht Starterinnen angemeldet waren und damit finden keine Vorläufe statt. Somit waren wieder zwei Starts möglich.

Mit unbändigen Siegeswillen nach ihrem Einser-Abitur startete Schuster in den Weitsprungwettbewerb der U20. Bereits im ersten Versuch legte sie mit 5,54 m den weitesten Sprung aller Teilnehmerinnen hin, während ihre größte Konkurrentin Christina Weisinger von der LG Rupertiwinkel bei 5,44 m landete. Da sich der Wettbewerb immer mehr hinauszögerte und der Stadionsprecher zum Hürdenlauf aufrief, musste sie auf den letzten Sprung verzichten und zum Start sprinten. Schnell die Sprung- mit den Sprintschuhen wechseln und in die Startblöcke. Fast mit dem Startschuss die Stadiondurchsage: „ Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim bayerische Meisterin im Weitsprung“. Trotz der widrigen Umstände flog sie anschließend in 15,32 Sek über die 10 Hürden und holte nach Gold-, jetzt im Hürdenlauf auch eine Silbermedaille.

Bereits am Vortag vergoldete Sophia Müller den Tag und gewann mit einem Superlauf, der die Zuschauer von den Sitzen riss, die 400 m in 55,63 Sekunden und lag damit fast um zwei Sekunden vor der Vizemeisterin Miriam Backer vom TSV Zirndorf. Heute fällt der Vereinsrekord war sich Auerbachs ehemalige bayerische Meisterin Esther Berger sicher, die im Juni 2007 mit 55,91 Sek diesen aufstellte und am Wochenende als Helferin im Stadion war. In dieser Form hat Müller auch Chancen bei den deutschen Meisterschaften vom 26. bis 28. Juli in Ulm. Die vierte Medaille steuerte an diesem Wochenende Angela Stockert bei. Die Siebenkämpferin konnte auf Grund ihrer langwierigen Verletzung nur im Kugelstoßen starten und erzielte mit 12,80 m im letzten der sechs Versuche die zweitbeste Weite in ihrer Karriere. Dies war nach der WM-Teilnehmerin Selina Dantzler aus München die mit 14,56 m gewann, die Silbermedaille. Wenn auch ohne Medaille, konnte Fabio Kammler bei den Männern über 100 m voll überzeugen. Kammler der in den USA studiert, befindet sich gerade auf Heimaturlaub und kam im Vorlauf auf 11,10 Sek., im Zwischenlauf auf 10,86 und im Endlauf auf 10,95 Sekunden, das war der hervorragende sechste Rang. Leider erkrankte er über Nacht und konnte somit die 200 m nicht mehr in Angriff nehmen. Achtungserfolge gelangen in der U18 noch Julia Bschorr über 100 m Hürden in 16,14 und der Mädchen-Staffel über 4 x 100 m in der Besetzung Laura Braun, Rebecca Kuchenbaur, Sarah Stadler und Julia Bschorr mit 53,58 Sekunden und dem 14. Rang von 18 Staffeln. koh

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Vier Mannschaften der SpVgg Auerbach/Streitheim beim Landkreislauf ganz vorne mit dabei


In Wehringen fand die 37. Auflage des Augsburger Landkreislaufes mit je acht Läuferinnen und Läufern über insgesamt 42 Kilometer statt. Große Aufregung bereits um 9 Uhr, dem ursprünglichen Starttermin. Ein schweres Unwetter mit Platzregen ging über dem südlichen Landkreis nieder und machte einen Start unmöglich. Doch eine Stunde später gingen die Startläufer der 116 Teams auf die erste Etappe. Zur Überraschung der vielen Funktionäre und Offiziellen, waren die vier Staffeln der SpVgg Auerbach/Auerbach immer im Spitzenfeld zu finden und waren nach dem Zieleinlauf dreimal auf dem Siegerpodest zu finden und holten ihre Pokale ab. Den dritten Rang in der Frauenwertung , dies war der zweite Rang in der Landkreiswertung, erkämpften sich die Frauen. Die Männermannschaft lief in ihrer Klasse als Fünfte ein, im Landkreis war dies der dritte Platz. Bereits auf Rang acht die Auerbacher Mannschaft des Kraftraumes und auf Platz 30 eine gemischte Mannschaft. In der Landkreiswertung waren dies die Plätze neun und 20 in der Männerwertung. Diese Erfolge erinnerten an die Anfangszeit des Landkreislaufes, als die Auerbacher Mannschaften fast ohne Ausnahme jedes Jahr auf der Siegertreppe standen. Herzlichen Glückwunsch.



Sinkende Teilnehmerzahl wegen der Hitze?

Horgau. Mit 135 Startern waren rund ein Drittel weniger Teilnehmer wie in den Vorjahren bei den mittel- und nordschwäbischen Schüler- und Jugend-Mehrkampfmeisterschaften im Horgauer Rothtalstadion.  Nimmt das Interesse an der Leichtathletik ab? Wenn man mit den Leichtathletik-Verantwortlichen spricht soll dies nicht der Fall sein, vielmehr gibt man der großen Hitze die Schuld. So meldeten ehemalige Leichtathletikhochburgen in der Schülerleichtathletik wie der SV Untermeitingen und TSV Gersthofen nur einen Teilnehmer und aus dem gesamten Landkreis Aichach/Friedberg waren nicht einmal eine Handvoll Teilnehmer am Start. Ganz anders das LAZ Kreis Günzburg mit 21 und die gastgebende SpVgg Auerbach/Streitheim mit 29 Startern. So war es nicht verwunderlich, dass ein Großteil der 23 Titel diese beiden Vereine holten.

Mit fünf Gold-, zwei Silber- und sieben Bronzemedaillen war die Auerbacher am erfolgreichsten, während die Günzburger ebenfalls fünfmal Platz eins, viermal Platz zwei und einmal Platz drei holten. Von den 15 Vereinen die antraten, fuhren immerhin zehn Vereine mit mindestens einer Meisterschaft nach Hause. So die LG Reischenau/Zusamtal mit drei und der TSV Meitingen mit einem Titel. Als beste Mehrkämpfer ihrer Altersklasse aus dem Verbreitungsgebiet dieser Ausgabe behaupteten sich die Auerbacher Tobias Stiastny M13 und Sarah Stadler in W14 im Einzel und die Mannschaften des heimischen Vereins mit der  weiblichen Jugend U16 und männlichen Jugend U14. Von der LG Reischenau/ Zusamtal waren Sophia Pyrik in W13 und vom TSV Meitingen Marie Sattler in W10 an der Spitze der Mehrkämpfer zu finden. Ein äußert seltenes Bild in der Altersklasse W14. Neben Siegerin Sarah Stadler belegten noch drei weitere Athletinnen mit Laura Braun, Rebecca Kuchenbaur und Annika Schußmann die weiteren nächsten Plätze und sorgten für einen Vierfacherfolg des Ausrichters. Vor Wochenfrist wurden die 800 Meterläufe bei den Einzelmeisterschaften in Schwabmünchen wegen der Hitzewelle für die U16 und U14 Athleten abgesagt und nach Horgau verlegt. Doch auch da schickten viele Vereine ihre Jugendlichen nicht auf die zwei Stadionrunden, da es genauso wie vor einer Woche die Sonne vom Himmel brannte. Darum war es für die Spitzenläufer Lena Stadler und Maximilian Tauber von der SpVgg Auerbach/Streitheim und Johanna Maier und Jakob Dauner von der LG Reischenau-Zusamtal diesmal leichter den Titel zu erringen. Während die rund 40 Kampfrichter und Helfer der SpVgg Auerbach/Streitheim bei der Abwicklung der Veranstaltung sogar unter den Sonnenschirmen mehr als  schwitzten, erfrischten sich die Jugendlichen immer wieder an der Sprinkleranlage, die der Ausrichter extra wegen der Hitze für die Athleten aufgebaut hatte. koh.

Die erfolgreichsten Athleten aus dem Verbreitungsgebiet des Labo:

800 m: M13 1. Jakob Dauner 2:48,08 Min, W13 1. Johanna Maier 2:49,52 (beide LG Reischenau-Zusamtal) M11 3. Tim Baumann 2:57,09, M10 1. Maximilian Tauber 2:46,48, 2, Simon Stiastny 3:00,27,  W12 1. Lena Stadler 3:11,84 (alle SpVgg Auerbach), W11 3. Marie Sattler TSV Meitingen 3:22,99.    Vierkampf: M15 3. Johannes Möckl 1.734 P., M13 1. Tobias Stiastny 1.761, 3. Lucas Wiedemann 1.543, alle SpVgg Auerbach, Mannschaft U14 1. SpVgg Auerbach (Tobias Stiastny, Lucas Wiedemann, Moritz Möckl, Moritz Kunert, Jack Lucas Crosby) 6.986 P. W14 1. Sarah Stadler 1.844, 2. Laura Braun 1.634, 3. Rebecca Kuchenbaur 1.572 W13 1. Sophia Pyrlik LG Reischenau/ Zusamtal 1.673, 2. Maja Steffen LG ESV Augsburg/TSV Neusäß 1.671, W12 2. Magdalena Niederhofer LG Reischenau/Zusamtal 1.622, 3. Lena Stadler SpVgg Auerbach 1.561, Mannschaft U16 1. SpVgg Auerbach (Sarah Stadler, Laura Braun, Rebecca Kuchenbaur, Annika Schußmann, Angelina Vogg) 7.963 P.  Dreikampf: M10 3. Maximilian Tauber SpVgg Auerbach 885, W11 2. Pia Holland LG Reischenau/Zusamtal 1.188, W10 1. Marie Sattler TSV Meitingen 1.087, 3. Inas Aitaamel LG ESV Neusäß/TSV Neusäß 982 Punkte.


Die besten Schüler- und Jugendleichtathleten aus dem westlichen und nördlichen Landkreis.  Eine willkommene kalte Dusche war die Sprinkleranlage im Stadion.

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Auerbacher Nachwuchsathleten feiern bei der Hitzeschlacht großartige Erfolge


Insgesamt 20 Medaillen sammelten die erfolgreichsten Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften.  Vorne v.l. Moritz Kunert, Johannes Möckl, Sebastian Storm

hinten: Trainer Lothar Schmitt, Tobias Stiastny, Luca Wiedemann, Trainer Roland Stiastny, Lena Stadler und Trainierin Rebecca Jäger.



Mit großem Abstand lief Lucas Wiedemann bei den Sprintstrecken ins Ziel

Schwabmünchen. Nur aus den Härtesten werden einmal große Sportler, das dachten sich elf Nachwuchsleichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den Meisterschaften des Kreises Mittel- und Nordschwaben. 33 Hitzegrade in der Luft und  auf der Laufbahn einige Grade mehr, hielten die jungen Leichtathleten zwischen zwölf und 15 Jahren nicht auf und kämpften in 32 Disziplinen und Altersklassen um Meistertitel und vordere Platzierungen. Dies gelang den Auerbachern eindrucksvoll, denn im Feld der 123 Starter aus 19 Vereinen, holten sie neun erste, fünf zweite und sechs dritte Plätze und gehörten somit zu den erfolgreichsten Vereinen dieser Titelkämpfe. Eifrigste Titelsammler waren hier die zwölfjährige Lena Stadler mit drei Einzeltitel, sowie die ein Jahr älteren Tobias Stiastny mit ebenfalls drei und Lucas Wiedemann mit zwei Titeln. Zusätzlich holten Stiastny und Wiedemann zusammen mit ihren Vereinskameraden Moritz Möckl und Moritz Kunert auch die Meisterschaft über 4 x 75 m in 41,47 Sekunden. Während Lucas Wiedemann in den Sprintwettbewerben wie 75 m (10,08 Sek) und 60 m Hürden (10,57 Sek) keinen Gegner fürchtet, geht es in den technischen Disziplinen Tobias Stiastny ebenso. Meister mit dem Diskus und neuer bayerischer Jahresbestleistung mit 37,85 m, mit der Kugel und 10,89 m und Erster im Weitsprung mit 4,55 m. Im Weitsprung gab es sogar einen Auerbacher Doppelsieg, den Lucas Wiedemann landete mit 4,47 m auf dem zweiten Rang. Laufen und werfen, hier ist Lena Stadler immer an der Spitze zu finden. Sie gewann über 60 m Hürden in 11,19 Sek., warf den Speer auf 20,37 m und den Ball auf 38 m, mit einem zweiten Rang im Weitsprung und 4,02 m rundete sie die überragenden Ergebnisse an diesem Tage ab. In der Ergebnisliste als Vizemeister werden von der SpVgg Auerbach/Streitheim zweimal Annika Schußmann in W 14 beim Kugelstoßen mit 8,05 m und Speerwurf mit 25,06 m, sowie Eleeyn Möckl (W15) im Kugelstoßwettbewerb mit 8,22 m geführt. Über eine Bronzemedaille konnten sich Johannes Möckl über 100 m, Laura Braun beim Kugelstoßen, Annika Schußmann mit dem Diskus, Rebecca Kuchenbaur im Speerwurf, Elyeen Möckl mit dem Diskus und die 4 x 100 m Staffel der weiblichen U 16 Staffel freuen. koh.

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Sophia Müller läuft Klassezeit über 400 m


München/Auerbach.  Beim internationalen Ludwig-Jall-Sportmeeting in München verfehlte Sophia Müller von der SpVgg Auerbach/Streitheim die Leichtathletik-Europameisterschaftsnorm  über 400 m nur um eineinhalb Sekunden. Mit 56,04 Sekunden war sie dennoch in Ihrer Altersklasse U 20 haushoch ihrer Konkurrentinnen überlegen und insgesamt bei allen weiblichen Teilnehmerinnen Zweite hinter der Tschechin Tereza Petrzilkova vom AK Skoda Pilsen und verbesserte außerdem ihren eigenen Vereinsrekord. Damit rangiert sie in der deutschen Jahresbestenliste auf dem elften Rang und in Bayern auf zwei. Zieht man zur Halbzeit der Saison eine Zwischenbilanz der Athleten aus Auerbach, so liegt Tobias Stiastny (M13) in Deutschlands Bestenliste auf Platz eins beim Diskuswurf  mit 37,73 m , Emily Schuster im Siebenkampf auf elf und Angela Stockert mit der Kugel 13,24 m auf dem zwölften nationalen Bestenlistenplatz. In Bayern ist neben Tobias Stiastny zurzeit Emily Schuster in der Altersklasse U20 die überragende Athletin. Im Weitsprung (5,69 m), 100 m Hürden (15,05 Sek), Siebenkampf (4.868 P.) jeweils Zweite und noch weitere drei Platzierungen unter den TopTen, auch wenn sie noch zum jüngeren Jahrgang der 18-jährigen gehört. Einen zweiten Bestenlistenplatz haben außerdem in Bayern noch Angela Stockert im Kugelstoßen und Sophia Müller über 400 m inne. koh. 

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Bereits beim ersten Leichtathletikstart zweimal auf Platz eins


Neusäß.  Die mittel- und nordschwäbischen Leichtathletik- Einzelmeisterschaften für Kinder, sind die Titelkämpfe wo am die meiste Aufregung herrscht. Auf der einen Seite die Eltern, die mit ihren Sprösslingen mitfiebern, auf der anderen die Athleten selbst, die oft den ersten großen Wettkampf ihres Lebens absolvieren. So war es auch bei den Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, bis auf die neunjährige Rebecca Hagner. Als eine der jüngsten Teilnehmerin in der Altersklasse der Zehnjährigen mit 41 Startern, war sie eine der Stars bei dieser Veranstaltung. So als wäre sie ein alter Hase, dominierte sie die 50 m Sprint und auch den Weitsprung. Mit 8,26 Sekunden, beziehungsweise 3,91 m im Weitsprung war sie der Konkurrenz um Längen voraus und wurde Meisterin. Dagegen war Maximilian Tauber in der Klasse M10 der Buben weniger aufgeregt, denn wie im vergangenen Jahr lief er mit sieben Sekunden Vorsprung über 800 m vor dem Zweiten in 2:45,04 Minuten über die Ziellinie. Ein dritter Rang im Hochsprung (1,12 m) und ein fünfter im Weitsprung (3,70m) vervollständigen seine gute Leistung an diesem Tag. Knapp verfehlte in M10 Simon Stiastny als Vierter im Ballwurf und 32,50 m das Siegerpodest, wie auch Tim Baumann in M11 über 800 m in 3:01,23 Min. Das glückte Baumann dann im Hochsprung mit 1,04 m und Bronze, während im gleichen Wettbewerb sein Vereinskamerad Moritz Wurm mit 1,16 m Silber holte. Ein dritter Rang auch für Valentin Kögel beim Ballweitwurf und 32,50 Meter, während er zusammen mit Sebastian Kugelbrey, Tim Baumann und Maximilian Tauber über 4 x 50 Meter in 31,58 Sekunden Silber gab. Im Feld der 30 Werferinnen konnte sich Paula Berg einen achten Rang mit 18,50 m sichern, hier landete in der Klasse W11 Mia Krstovic auf dem zweiten Platz mit genau 30 Metern. Nicht zu verachten war der siebte Rang die Auerbacher Mädchen U12, die in der Besetzung Rebecca Hagner, Miriam Hildensperger, Pauline Stegherr und Mila Krstovic nach 34,27 Sekunden über 4 x 50 m ins Ziel liefen. koh.


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Auerbacher Leichtathleten tanzen auf vielen Hochzeiten

Auerbach. Da kann auch ein Leichtathletik-Abteilungsleiter die Übersicht verlieren, wo gerade seine Athleten starten. So starteten am Wochenende die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim an vier verschieden Orten um Meisterschaften zu holen oder sich für höhere Aufgaben zu qualifizieren. Filderstadt, Aichach, Vöhringen und für die Jüngsten Neusäß. (Wir berichteten). Die national höchst angesiedelte Veranstaltung fand mit dem DLV-Mehrkampfmeeting mit Qualifikation für die Deutsche, in Filderstadt bei Stuttgart statt. Die gesamte nationale Elite war am Start um sich für die deutschen Meisterschaften 17. und 18. August in Ulm zu qualifizieren, wo die weibliche Jugend der Auerbacher den Höhenflug der vergangenen Jahre fortsetzen wollen. Fast tagtäglich trainiert der ehemalige Bundestrainer und jetzige Vereinstrainer Lothar Schmitt auf der Sportanlage Rothtal mit seinen Schützlingen und seine Mine verfinsterte sich in der letzten Woche von Stunde zu Stunde. Zuerst war an ein geordnetes Training mit der verletzten Angela Stockert nicht zu denken, und dann meldete sich auch noch die deutsche Vorjahresfünfte Emily Schuster wegen einer Grippe ab. Erst eine Stunde vor der Abfahrtszeit am Freitagnachmittag wurde entschieden, wir machen die Qualifikation. Da in Filderstadt auch die gesamte medizinische Abteilung des Deutschen Leichtathletikverbandes anwesend war, reiste auch die ebenfalls gemeldete Angela Stockert mit, an einen Start war aber nicht zu denken und so war sie nur eine Patientin und wurde so gut es ging wieder fit gemacht. Leider konnte sie sich dadurch als deutsche Mehrkampf-Vizemeisterin nicht für die diesjährigen Titelkämpfe qualifizieren. Da sie aber im Nationalkader ist, ist an ein Sonderstartrecht vom DLV gedacht. Dieser Sonderstatus gilt aber nicht für Emily Schuster und somit musste diese trotz verschiedener Probleme an den Start gehen. Und sie machte ihre Sache beim Siebenkampf mehr als gut. Zwei neue persönliche Bestleistungen über 200 Meter mit 25,48 und 15,05 Sekunden über 100 m Hürden, berechtigen sogar zu den Deutschen Einzelmeisterschaften, ebenfalls in Ulm am letzten Juli-Wochenende. Im Siebenkampf waren 4.400 Punkte als Norm, ihre 4.868 reichten locker und bedeuteten den elften Rang.

Die U14 Leichtathleten aus Auerbach stellten sich im Blockmehrkampf in Aichach der Konkurrenz und schnitten hervorragend ab. Den schwäbischen Titel holte sich dabei in der Klasse M 13 unangefochten Lucas Wiedemann mit neuem Vereinsrekord von 2.059 Punkten und lag damit um 169 Punkte über dem alten Rekord von Fabio Kammler aus dem Jahre 2010. Erwartungsgemäß holte er sich bei diesem Fünfkampf die meisten Punkte über 75m und 60 m Hürden. Nicht ganz oben, aber immerhin schwäbischer Vizemeister wurden in der Klasse W12 im Block Lauf Lena Stadler mit 1.994 Punkten und in M13 Tobias Stiastny mit 2.369 Zählern. Während Stadler über 75 m und im Weitsprung ihre stärksten Disziplinen hatte, konnte Stiastny vor allem in den Wurfdisziplinen Kugel und Diskus überdurchschnittlich punkten.

Tobias Stiastny war es auch, der einen Tag zuvor in Vöhringen beim Allgäuer Springer- und Werfertag für Aufsehen sorgte. Mit einem 37,73 Meter-Wurf übertraf er nicht nur seinen eigenen Vereinsrekord, sondern landete mit diesem Wurf auf dem dritten Platz der Deutschen Jahresbestenliste in der Klasse M13. Da war sein zweiter Sieg an diesem Tag im Weitsprung mit 4,32 m nur noch reine Formsache.  koh.

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Elf Medaillen für die SpVgg Auerbach/Streitheim bei den schwäbischen Meisterschaften

Friedberg. Als am ersten Tag die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den schwäbischen Meisterschaften Bilanz zogen, war die Ausbeute mit je einer Gold- und zwei Bronzemedaille noch recht mager, denn die Spitzenathletinnen pausierten und bereiten sich auf die Qualifikation in einer Woche im Siebenkampf, zu den deutschen Meisterschaften vor Doch am Tag zwei kamen noch fünf Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille dazu und hellten die Mienen der Trainer noch auf. Vor allem die männliche Jugend U14 sahnten ab und landeten oft unter den ersten Drei. Allen voran der dreizehnjährige Tobias Stiastny der sich dreimal als schwäbischer Meister feiern lassen konnte. Erster im Diskuswurf mit 34,00 und im Speerwurf mit 34,78 Metern und Zweiter mit der Kugel und 10,61 m, damit  stellte er den alten Vereinsrekord,  gehalten von Adrian Sasse aus dem Jahre 2014,  ein.  Den dritten Titel an diesem Tag feierte er mit der männlichen U14 4 x 75 m Staffel gemeinsam mit seinen Vereinskameraden Lucas Wiedemann, Moritz Möckl und Moritz Kunert in 41,39 Sekunden. Eine Klasse für sich war ebenso in der Klasse M13 über 75 m Lucas Wiedemann. Bei 9,99 Sekunden blieben bei seinem Meisterlauf die Uhren stehen, zusätzlich wurde er Vizemeister über 60 m Hürden in 11,22 Sek. und Dritter im Weitsprung mit 4,30 m. Bei den Mädchen W12 flog der 400 g schwere Speer von Lena Stadler mit 18,65 m am weitesten, während sie mit Rang fünf im Weitsprung (3,95 m) und mit guten 11,12 Sekunden über 75 m ihren guten Auftritt abrundete.  Auf Platz sechs lief über 800 m in der Klasse M12 mit 3:00,63 Min. Moritz Kunert, während Sebastian Storm im Weitsprung mit 3,71 m sein bestes Ergebnis hatte. Bei den älteren U20 Athletinnen lief Alina Dieminger über 400 m in als Erste ins Ziel, während sie mit der 4 x 100 Staffel zusammen mit Annika Schußmann, Juliane Frank und Julia Bschorr in 55,37 Sek. schwäbische Vizemeisterin wurde. Einen dritten Rang erkämpfte sich die U16-Staffel mit Laura Braun, Rebecca Kuchenbaur, Sarah Dorer und Sarah Stadler in 55,28 Sek. Unter den ersten sechs Platzierten in den zum Teil großen Teilnehmerfeldern, kamen noch Angelina Vogg (W15) im Kugelstoßen, Julia Bschorr (U20) im Hochsprung und Annika Schußmann (W14) im Speerwurf.

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Zum ersten Mal sieben Leichtathletik-Disziplinen am Stück

 


Wollen in die Fußstapfen der deutschen Meisterinnen aus Auerbach in den Vorjahren treten.

Annika Schußmann, Sarah Stadler und Julia Bschorr v.l.n.r.





Eggenfelden. Die südbayerischen Mehrkampfmeisterschaften nutzten drei Leichtathletinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim zum ersten Mal, einen Siebenkampf innerhalb zwei Tagen zu absolvieren. Waren sie bisher gewohnt, für sie passenden Einzelwettbewerbe zu bestreiten, so mussten Sarah Stadler und Annika Schußmann in der Klasse W14 und Julia Bschorr in U18 sieben Disziplinen an einem Stück zu absolvieren. Bei Teilnehmerfelder von 30 Startern und mehr, konnten sich die Schützlinge von den Trainern Rebecca und Jan Jäger gut in Szene setzen. Den besten Rang erzielte dabei Sarah Stadler auf Platz sieben mit 3.046, gefolgt von Annika Schußmann auf dem zehnten Platz und 2.795 Punkten. Während Stadler am besten über die Hürden, Weit- und Hochsprung punktete, holte Schußmann im Speerwurf die meisten Zähler. Da bei diesem Wettkampf auch gleichzeitig die schwäbischen Meister ermittelt wurden, waren dies in Schwaben die Vizemeisterschaft für Sarah Stadler und der vierte Rang für Annika Schußmann. Zufrieden durfte bei der weiblichen Jugend U18 Julia Bschorr sein, die mit einem 13. Platz und 3.332 Punkten sich in der ersten Hälfte des Teilnehmerfeldes platzieren konnte, in Schwaben war diese Leistung dann Rang fünf. Bschorr holte mit 1,45 m im Hochsprung und 100 m in 13,94 Sek. die meisten Punkte. Während Sarah Stadler bereits fest für die bayerischen Mehrkampfmeisterschaften qualifiziert ist, müssen sich Schußmann und Bschorr noch gedulden, denn sie schafften nur die B-Qualifikation.

Bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften will dagegen die 18-jährige Emily Schuster starten und bereitet sich in Einzelwettbewerben darauf vor. Beim Germaringer Leichtathletikmeeting mit internationaler Beteiligung zeigte sie wieder einmal ihre Klasse. Da sie jetzt in der U20 startet, musste sie statt der bisherigen 76 cm hohen, jetzt über 84 cm hohe Hürden. Dies schaffte sie hervorragend, denn nach 100 m und 10 Hürden lief sie als Erste in 15,31 Sekunden über die Ziellinie. Neue persönliche Bestleistung auch im Hochsprung mit 1,50 m, während sie im Speerwurf mit 36,44 m noch Luft nach oben hat.  koh.

Auerbacher Leichtathletinnen messen sich mit internationaler Konkurrenz



Trotz kaltem Wetter springt Emily Schuster
bereits hervorragend. Ziel ist es heuer noch mindestens 5,80 m
im Weitsprung zu schaffen.




Regensburg/Aichach.  Eiskalt war es im Regensburger Stadion, keine idealen Voraussetzungen für einen Teil der besten deutschen und ausländischen Spitzenleichtathleten sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Mit dabei auch in der Altersklasse U20 Sophia Müller und Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim, die sich der internationalen Klasse stellten. Trotz der ungünstigen Witterung konnten beide überzeugen und waren an der Spitze zu finden. Sophia Müller wurde über 100 m Vierte in 12,75 Sek. und wurde über 200 m von der Tschechin Tereza Sekyrova, die 25,31 Sekunden lief, nur um 0,01 Sekunden auf den zweiten Platz verwiesen. Dies war für Müller neue persönliche Bestleistung, ebenso auch die 25,66 Sekunden für Emily Schuster auf dem dritten Rang. Beim Weitsprung kam zur Kälte auch noch starker Gegenwind dazu, am besten kam hier Emily Schuster zurecht, die mit 5,28 m den Wettbewerb gewann. Auch zwei weitere Sprünge über 5,27 m hätten zum Sieg gereicht.

Wenigstens an einem Stück wegen des kalten Wetters konnte Simon Eisele seinen Wettbewerb bei den bayerischen Meisterschaften über 10 Kilometer Straßenlauf in Aichach zu Ende bringen. Er belegte in der Altersklasse U23 einen sehr guten sechsten Rang in 36,15 Minuten. koh.


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Erster Bahntitel für die SpVgg Auerbach/Streitheim

Schwabmünchen. Das sieht man selten bei Leichtathletikveranstaltungen. Dick vermummte Athleten drehten bei der Bahneröffnung ihre Runden. Kälte und gelegentlich Schneeflocken verhinderten Spitzenleistungen, trotzdem waren Athleten und Trainer nach Beendigung der Veranstaltung zufrieden. So auch die SpVgg Auerbach/Streitheim, die ihren ersten schwäbischen Titel auf der Bahn feiern konnten. Die männliche U14 –Staffel über 3 x 800 m setzte sich in der Besetzung Moritz Möckl, Lucas Wiedemann und Tobias Stiastny überlegen in 8:29,02 Min. gegen die Staffel des Nachbarvereines LG Reischenau/Zusamtal durch. In der Altersklasse U12 liefen Tim Baumann, Simona Stiastny und Maximilian Tauber als Zweite mit 9:01,07 Min. ins Ziel, das war die Vizemeisterschaft. Bei den Mädchen U14 erreichten Mila Krstovic, Emma Holhozinskyi und Lena Stadler in 9:27,66 Min einen guten vierten Rang. Erfreulich auch die Einzelergebnisse der Auerbacher, die überwiegend unter den ersten Drei landeten. So gewann Lucas Wiedemann in M13 über 75 m in 10,06 Sek, bei den Männern Julian Kaiser die 100 und 200 m in 11,49, beziehungsweise 23,01 Sek., Sarah Stadler die 80 m Hürden in W14 mit 14,39 und bei der weiblichen Jugend U20 mit Sophia Müller (12,80 Sek) und Emily Schuster (12,85) sogar einen Doppelsieg. In den technischen Disziplinen dominierten Lena Stadler im Ballwurf in W12 mit 30,50 m, Angela Stockert (U20)im Kugelstoßen mit 12,23 m  und Tobias Stiastny mit neuem Vereinsrekord von 34,06 m mit dem Diskus in M13. Mit dem 200 Gramm schweren Schlagball erzielte er 29,00 m und wurde Zweiter, ebenso wie Johannes Möckl im Sprint über 100 m in 13,24 Sek. Mit auf das Siegerpodest als Dritte durften Vincent Holhozinskyi im Ballwurf mit 33,00 Meter, Tobias Stiastny und Lena Stadler über 75 m in 11,01,beziehungsweise 11,18 Sek. und Lucas Wiedemann im Diskuswurf mit 21,91 m, jeweils in ihren Altersklassen. koh

 

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Auerbacher Leichtathleten können mit dem Saisonauftakt zufrieden sein


Werfertag in Neusäß, Springertag in Gersthofen, zum Leichtathletiksaisonauftakt auf der Bahn wurde die Form der Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim in den technischen Disziplinen überprüft. Was die Trainer hier sahen, gibt zu großem Optimismus für die kommende Saison Anlass. Vor allem die Spitzenleichtathleten konnten voll Überzeugen. Allen voran die mehrfache bayerische Meisterin Angela Stockert, die in der Altersklasse weibliche Jugend U20 ihren eigenen Vereinsrekord um einen Meter auf nunmehr 13,24 m verbessern konnte. Mit dieser Leistung stellte die hervorragende Mehrkämpferin eine neue bayerische Jahres-Bestleistung auf. Auch Sophia Müller, die heuer das Hauptaugenmerk auf die 400 m Stadionrunde richtet, scheiterte mit 9,75 m knapp an einer neuen persönlichen Bestleistung. Mit hervorragenden 5,41 m im Weitsprung zum Saisonauftakt müsste Emily Schuster normal zufrieden sein, doch das war sie nicht. Zweimal landete sie bei 5,80 m, doch jedes Mal ging die rote Fahne hoch, sie übertrat jeweils um einen Zentimeter. Doch um ihr wahres Sprungvermögen zu zeigen hat sich noch oft die Gelegenheit. Eine Altersklasse höher bei der männlichen Jugend M13 startet heuer Tobias Stiastny und setzt wie selbstverständlich seinen Siegeszug fort. 4,37 m im Weitsprung, 1,36 m im Hochsprung, 27,05 m mit dem Speer und 32,94 m mit dem Diskus, keiner seiner Konkurrenten konnte ihm das Wasser reichen. In dieser Altersklasse wird nach seinen gezeigten Leistungen im Laufe der Saison auch Lucas Wiedemann seine Ansprüche anmelden. 8,01 m mit der Kugel und 4,01 m im Weitsprung lassen auf gute Ergebnisse hoffen. In der Klasse M15 startet Johannes Möckl und konnte im Weitsprung mit 4,75 m mehr als überzeugen. Auch beim weiblichen Nachwuchs wachsen vielversprechende Talente heran. Vor allem Sarah Stadler machte in W14 im Weitsprung mit 4,61 m einen Riesensatz, während im Kugelstoßen Annika Schußmann und Rebecca Kuchenbaur mit 7,56, beziehungsweise 7,21 m sich im Vorderfeld platzieren konnten. Dies gelang ihnen auch beim Speerwurf wo Kuchenbaur 22,22 m und Schussmann 19,92 m vorweisen konnten. In der Klasse W12 musste sich Lena Stadler mit 3,96 m im Weitsprung nur knapp geschlagen geben. Eine gute Saison steht auch Julia Bschorr im Mehrkampf U18 bevor, denn in den technischen Wettbewerben mischt sie schon vorne mit. 9,26 m mit der Kugel, 4,61 m im Weitsprung und 1,40 m im Hochsprung sind ein erstes Ausrufezeichen. Dies gilt auch für Juliane Frank die gute Leistungen ablieferte, ebenso wie Sarah Dorer, Eyleen Möckl und Laura Braun. koh.
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Sophia Müller läuft bei den Deutschen Meisterschaften knapp am Finale vorbei

Sindelfingen. „Die gelaufene Zeit hat gestimmt, leider fehlt mir noch das Stehvermögen im Schlussspurt“, dies war die erste Redaktion von Sophia Müller nach ihrem 400-Meterlauf bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Jugend im Glaspalast in Sindelfingen. Die 18-jährige Leichtathletin der SpVgg Auerbach/Streitheim schlug sich trotzdem im Feld der besten 28 Läuferinnen Deutschlands recht wacker. Im siebten von acht Vorläufen gestartet, legte sie vom Start weg los wie die Feuerwehr und hielt mit ihren Konkurrentinnen tapfer mit. Doch nach rund 600 m bei diesen zwei Hallenrunden, musste sie dem hohen Tempo Tribut zollen. Lysin Helms vom LAV Hamburg-Nord siegte bei diesem Vorlauf in 55,36 Sekunden mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit und wurde dann auch im Finale mit 55,45 Sekunden Dritte und holte die Bronzemedaille. Während die acht Zeitschnellsten in den Vorläufen die beiden Endläufe bestritten, kam Sophia Müller mit 57,46 Sekunden immerhin auf Platz elf an diesem Tage und war hinter der neuen deutschen Meisterin Mona Mayer vom MTV Ingolstadt, zweitschnellste bayerische Athletin. koh.
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Auerbacher Leichtathleten starten beim größten Hallensportfest in Bayern

Auerbach. Mit 1600 Meldungen von 840 Teilnehmern aus 97 Vereinen ist das „Munich Indoor“ das größte Leichtathletikhallensportfest in Bayern. Um einmal die Atmosphäre zu erleben, wurden neben den „alten Hasen“, auch Neulinge von der SpVgg Auerbach/Streitheim für diese eintägige Veranstaltung in München gemeldet. Dabei konnten Emily Schuster und Sophia Müller eine Woche vor den bayerischen Jugendmeisterschaften an gleicher Stelle, in der Frauenklasse achtbare Erfolge erringen. So stellte Schuster mit 5,62 Meter im Weitsprung auf dem fünften Platz unter 25 Teilnehmerinnen einen neuen Vereinsrekord auf und verbesserte den inzwischen 18 Jahre alten Rekord von Susanne Gay um neun Zentimeter und die 8,09 Sekunden über 60 m bedeuten für sie ebenso neue Bestzeit. Sophia Müller die sich heuer mehr auf die 400 m konzentriert, schaffte 5,26 m im Weitsprung und sprintete die 60 m in 8,20 Sekunden. Nach seinem fünften Rang bei den bayerischen Männer-Meisterschaften vor einer Woche über 400 m in 52,08 Sek, benötigte in München Julian Kaiser über 200 m 23,35 und über 60 m 7,31 Sekunden. Zum ersten Mal in einer Halle startete der 13-jährige Lucas Wiedemann ebenfalls im Sprint. Über 50 Teilnehmer starteten in dieser Altersklasse über 60 m und er konnte sich für das Finale der besten Acht qualifizieren. Mit 8,48 Sek belegte er einen ausgezeichneten vierten Rang im Klassefeld, im Vorlauf war er mit 8,45 sogar noch schneller. Glänzen konnte in M13 auch Tobias Stiastny im Kugelstoßen mit 10,05 m auf Platz fünf und neuer persönlicher Bestleistung. Nicht weniger als 37 Teilnehmerinnen starteten in der Klasse W14 im Weitsprung. Den weitesten Satz gelang hier von den Auerbacherinnen Sarah Stadler auf dem achten Platz und 4,41, gefolgt von Laura Braun auf Platz 16 und 4,18 m. Sehr gut in Szene setzte sich Julia Bschorr bei der weiblichen Jugend U18 mit 9,84 m im Kugelstoßen und Rang 10. Tolle Ergebnisse erreichten drei Auerbacher Nachwuchshoffnungen beim Hallenmehrkampf in Rain am Lech. Nichts anderes wie einen Sieg in der Altersklasse M13 konnte man von Tobias Stiastny und 2002 Punkten im Fünfkampf erwarten, während sein neunjähriger Bruder Simon in M9 auf Platz zwei und Max Krstovic auf dem sechsten Rang landete. koh.

 

Einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferte sich in seinem Lauf über 400 mJulian Kaiser (21) rechts,  und belegte bei den Bayerischen Meisterschaften in der Männerklasseden fünften Rang.
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Auerbacher Leichtathleten starten in der Halle in München

München. Auch wenn die Sportarten von Leichtathletik und Fußball grundverschieden sind, in einem Punkt kommen die Trainer ins Grübeln. Geht man zum Wettkampf in die Halle oder nützt man die Zeit zur Vorbereitung für die Freiluftsaison. Auch bei den Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim stellt sich die Frage, denn in der Halle herrschen andere Bedingungen, kürzere Sprintstrecken und bei den Rundenläufen erhöhte Kurven. So gingen bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften nicht so viele  Athleten aus Auerbach wie in den vergangenen Jahren an den Start. Demzufolge sprang diesmal nur ein Podestplatz durch Sophia Müller heraus. Sie und ihre Vereinskameradin Emily Schuster kamen über die Vor- und Zwischenläufe der 31 Sprinterinnen in U20 in den 60 m- Endlauf. Hier errang Müller in 8,08 Sekunden die Bronzemedaille, während Schuster in 8,18 Sek. den fünften Rang belegte. Dies war bei den Beiden nicht die schnellsten Zeiten an diesem Tage, den in den Läufen zuvor stellten Müller mit 8,05 und Schuster mit 8,14 Sek. persönliche Bestzeiten auf. Die 200 m wurden in Zeitläufen ausgetragen, wobei Beide ihren Lauf gewannen. In der Rangfolge alle Läufe war es dann für Müller in 36,44 der vierte und für Schuster in 26,49 Sek. fünfte Rang. Für die anderen Starter der SpVgg Auerbach/Streitheim war spätestens in den Zwischenläufen über 60 m Endstation. Bei den Männern Simon Kastner mit 7,58, Julia Bschorr in U18 mit 8,44, und Juliane Frank mit 9,18, in W14 Sarah Stadler 8,69, Rebecca Kuchenbaur 9,20 und Annika Schußmann mit 9,30 Sekunden. Im Mittelfeld ihrer Altersklassen konnten sich in U18 Julia Bschorr mit 10,05 m im Kugelstoßen, Annika Schußmann mit 1,35 m im Hochsprung und Sarah Stadler mit 4,49 im Weitsprung platzieren. koh