SpVgg Auerbach/Streitheim e. V.

 

Berichte - Leichtathletik

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Auch Auerbachs Spitzen-Leichtathleten leiden unter der Corona-Krise

Auerbach. Während auf der Sportanlage Rothtal in Horgau wegen dem Corona- Betretungsverbot gähnende Leere herrscht, versuchen auf Sichtweite zum Stadion auf Feldwegen im Einzeltraining, mehrere Leichtathletinnen sich in Form zu halten. Angela Stockert (20 Jahre), Sophia Müller (20) und Emily Schuster (19), die seit rund 13 Jahren bei der SpVgg Auerbach/Streitheim trainieren und auch starten, haben so eine Krise noch nie erlebt. Während der Bundesliga-Profifußball bereits wieder auf den Trainingsplätzen ihre Übungseinheiten absolvieren und voraussichtlich am 9. Mai mit dem Spielbetrieb starten, dürfen bayerische und auch deutsche Spitzenleichtathleten Sportstätten nicht einmal betreten. Deshalb sitzt der Frust besonders tief bei den Athleten, denn wie soll Hürdenlauf, Hochsprung, Kugelstoß oder Diskus- und Speerwurf geübt werden, wenn nicht einmal die eigene Wettkampfanlage benützt werden darf. Zwar wurden die bayerischen und auch deutschen Meisterschaften in den September, allerdings noch ohne Termin, verlegt, doch die Zeit läuft den Athleten davon und es fällt ihnen allen schwer nicht die Flinte ins Korn zu werden und ihre Laufbahn zu beenden. Seit Oktober 2019 läuft bereits für die drei Damen Stockert, Müller und Schuster die Vorbereitung für die Saison. Sechs Tage jede Woche bestreiten sie ein aufwändiges und schweres Trainingsprogramm, das jetzt im März jäh unterbrochen wurde. Trainer Lothar Schmitt, der ehemalige Bundestrainer der Mehrkämpfer, investierte bis zum Abbruch sehr viel, denn da Angela Stockert in München studiert, verlegte er zeitweise das Training vom BLV-Mehrkampfstützpunkt Horgau in die Leichtathletikhalle auf dem Olympiagelände in München. Deshalb war auch für ihn die behördlich angeordnete Zwangspause eine Horrorvorstellung, besonders weil niemand weiß, wann und wie es weitergeht. Vor allem für Stockert, eine der besten Mehrkämpferinnen in Deutschland, trifft diese Krise mehr als hart. In 2017 zusammen mit Müller und Schuster noch deutscher Mannschafts-Mehrkampfmeister und im Einzel deutsche Vizemeisterin, verletzte sich im Jahre 2018 so schwer, dass sie bis Herbst 2019 mehr bei Sportärzten statt im Stadion zu finden war. Leider verlor sie dadurch ihre Zugehörigkeit zum Bundeskader, die sie sich heuer wieder zurückholen wollte. Um dies vielleicht noch zu bewerkstelligen, trainieren seine Mädels nach von ihm geschriebenen Trainingsplänen auf eigene Faust in Wald und Flur. Deshalb hat die vorjährige bayerische Jugendmeisterin über 400 m Sophia Müller heuer die 200 m Sprintstrecke im Wettkampf-Visier, während Emily Schuster nach wie vor den Mehrkampf in der Planung hat. Jetzt hoffen die Drei, die dem bayerischen Leistungskader angehören und auch die weiteren Nachwuchstalente der SpVgg Auerbach/Streitheim, auf eine baldige Lockerung der Maßnahmen. „Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, wir haben kein Ziel auf das wir hinarbeiten sollen“ sind sich die Athletinnen einig. Deshalb hat sich Abteilungsleiter Johann Kohler auch an die bayerischen Staatsministerin Carolina Trautner gewandt und um wenigstens Einzeltraining von Kaderathleten auf den Sportanlagen zu ermöglichen. Zumal die Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim heuer am 14. und 27. Juni Ausrichter von mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften ist und mit dem Nationalen Abendsportfest am 4. August und den Landkreismeisterschaften am 26. September noch zwei weitere Veranstaltungen anstehen. Ob alle oder nur einzelne dieser Veranstaltungen stattfinden, steht ebenfalls in den Sternen. koh.  

 


Angela Stockert holt zwei Silbermedaillen bei den bayerischen Hallenmeisterschaften

München. Über 700 der besten bayerischen Leichtathleten kämpften an zwei Wettkampftagen um den Titel eines bayerischen Hallenmeisters. Dabei waren auch sechs Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, die die erforderlichen Qualifikationsnormen im Vorfeld erfüllt hatten. Mit zwei Silbermedaillen, trotz eineinhalbjährlicher Pause und jetzt zum ersten Male von der Jugend- in die Frauenklasse gewechselt, kehrte  die 20-jährige Angela Stockert aus der bayerischen Hauptstadt München zurück. Mit neuen persönlichen Bestleistungen belegte sie sowohl über 60 mm Hürden in 8,72 Sekunden und im Kugelstoßen mit 13,51 m jeweils den zweiten Platz und somit die Vizemeisterschaft. Geschlagen geben musste sie sich jeweils in beiden Disziplinen gegen ältere und mehrfache bayerische Meisterinnen. Die von Stockert gelaufene Zeit würde sogar die Qualifikation für die deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig bedeuten, doch die Athletin und ihr Trainer Lothar Schmitt wollen nach der langen Verletzungspause kein Risiko eingehen und bereiten sich auf die Freiluftsaison vor. Pech hatte dagegen ihre um ein Jahr jüngere und noch in der U20 startende Vereinskameradin Emily Schuster. Im Weitsprung fehlten ihr auf dem vierten Rang mit 5,23 m nur fünf Zentimeter zur Bronzemedaille und auch über 60 m Hürden in 9,30 Sek. fehlte ihr ebenfalls nur eine Winzigkeit zum dritten Platz und einer Medaille. Trotz einer neuen Bestleistung über die 60 m Sprintstrecke in 8,12 Sek war sie mit ihrem neunten Rang nicht ganz zufrieden. Im Kugelstoßwettbewerb der M15 sorgte Tobias Stiastny wieder für eine tolle Leistung. Als einziger 14-jähriger in dieser Klasse fühlte er sich bei den um ein Jahr älteren Gegner sehr wohl und stieß die vier Kilo schwere Kugel auf die neue Bestleistung von 11,38 m, dies war der fünfte Rang. Ähnlich behauptete sich in M15 Lucas Wiedemann über 60 m mit der Zeit von 7,62 Sek. auf dem neunten Platz. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass hier die Plätze eins bis acht, ausnahmslos 15-jährige Starter waren, bei einem 25 Athleten umfassenden Teilnehmerfeld. Den dritten neunten Platz bei diesen großen Teilnehmerfeldern erreicht in der Altersklasse W15 Sarah Lindmair mit 1,50 m im Hochsprung, während sie über 60 m mit 8,86 Sek und Julia Bschorr (U18) mit neuer Bestzeit von 8,34 Sek. über diese Strecke im Mittelfeld landeten.

 

Ebenfalls in München, jedoch nicht in der Halle sondern beim Stadioncross, gewannen über 5,5 Kilometer die für die SpVgg Auerbach/Streitheim startende Günter Tauber die Männerklasse in 21.23 Min, während sein 10-jähriger Sohn Maximilian über 950 m in 3:12 Min. sich durchsetzen konnten. koh.
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Lucas Wiedemann und Tobias Stiastny werden südbayerische Vizemeister

Auerbach. Besser kann man in die neue Altersklasse nicht starten. Lucas Wiedemann und Tobias Stiastny von der SpVgg Auerbach/Streitheim starten ab dieser Saison in U16 bei den 14-jährigen und feierten einen gelungenen Einstand als Vizemeister bei den südbayerischen Hallenmeisterschaften Teil II in München. Lucas Wiedemann, mit der sechsbesten Zeit für diese Titelkämpfe gemeldet, setzte sich gegen 34 der 35 Konkurrenten über den 60 m Sprint durch und wurde Zweiter im Endlauf in neuer persönlicher Rekordzeit von 7,78 Sekunden. Bereits im Vorlauf erzielte er hervorragende 7,88 und steigerte sich im Zwischenlauf auf 7,82 Sekunden, die er im Endlauf nochmal toppte. Ähnlich verlief der Wettkampf für seinen gleichaltrigen Vereinskameraden Tobias Stiastny beim Kugelstoßen. Da er nun zur Jugend gehört, wurde das Gewicht der Kugel von drei auf vier Kilo im Wettkampf erhöht und er schien dies nicht einmal zu bemerken. Nur wenige Zentimeter hinter seinem bisherigen Rekord mit der leichteren Kugel, schlug sein Wettkampfgerät bei 10,53 m auf dem zweiten Rang ein. Zwar gewann bei der weiblichen Jugend U20 Emily Schuster ihren Zeitlauf über 60 m Hürden in 9,66 Sekunden, in der Endabrechnung war dies der fünfte Rang unter den 18 Starterinnen. Exakt der gleiche Platz im Weitsprung. Mit 5,21 m war sie jedoch noch nicht ganz zufrieden, doch bei den bayerischen Hallenmeisterschaften in zwei Wochen will sie wieder um den Titel mitkämpfen. Nicht ganz vorne, aber trotzdem gute Leistungen erzielten die U16 Mädchen in verschiedenen Disziplinen. Sarah Stadler holte sich in W15 mit 1,51 m im Hochsprung Platz sechs und blieb nur um einen Zentimeter hinter ihrer Bestleistung zurück. Die anderen Auerbacher Athletinnen landeten im Mittelfeld, Laura Braun im Weitsprung mit 4,29 m, Annika Schußmann  sowie Rebecca Kuchenbaur mit 8,29 beziehungsweise 7,03 m im Kugelstoßen. Internationale Wettkampfluft durfte dagegen Angela Stockert im Sindelfinger Glasplalast schnuppern. Beim Hallenmeeting konnte sie wieder nach ihrer Verletzungspause im überregionalen Geschäft mit 7,88 Sekunden über 60 m als Fünfte bei den Frauen zurückmelden. koh

 


Leichtathletin Angela Stockert feiert ein gelungenes Comeback

 

München. Mit den südbayerischen Hallenmeisterschaften Teil 1, eröffneten die Leichtathleten die Saison in der Halle. Auch die SpVgg Auerbach/Streitheim war mit einigen Athleten vertreten, unter ihnen die seit eineinhalb Jahren verletzte Spitzensportlerin Angela Stockert, die heuer wieder durchstarten will. . Da sie noch einige Qualifikationsnormen für höhere Meisterschaften benötigt, startete sie in mehreren Disziplingen und alles ging gut. Zur Freude von Trainer Lothar Schmitt bestand sie mit Bravour die erste Belastungsprobe und wurde bei den Frauen südbayerische Meisterin über 60 m Hürden. Mit 8,92 Sekunden konnte keine ihrer Konkurrenten ihr das Wasser reichen. Zusätzlich holte sie sich noch beim Kugelstoßen mit 12,38 m und über 200 m in 26,14 Sek. die Bronzemedaille. Nicht so gut lief es bei den restlichen Auerbacher Athleten. Gesundheitlich nicht voll auf der Höhe war der Wettkampf für Emily Schuster, die als Jugendliche bei den Frauen startete, ein gebrauchter Tag. Zwar kam sie mit 8,35 Sek. im Vorlauf über 60 m in den Zwischenlauf wo sie die gleiche Zeit erreichte und ausschied. Nicht zufrieden war sie mit dem 5. Platz im Weitsprung mit mäßigen 4,99 m und dem 10. Rang mit 27,20 Sek. über 200 m.  Über die Vorläufe über die Sprintstrecke von 60 m kamen in weibliche U18 Julia Bschorr (8,45 Sek) und Olivia Crosby (8,53 Sek) in den Zwischenlauf, hier war dann Endstation. Nicht weiter in den Zwischenlauf kamen die beiden männlichen U18 Teilnehmer Johannes Möckl (8,00) und Tim Mayländer (7,89) und bei den Männern Simon Kastner mit 7,45 Sekunden. Kastner kam im Kugelstoßen auf Rang zehn mit 10,15 m und Julia Bschorr bei der Jugend mit 10,23 m auf Platz elf. koh